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Sie triumphierten über VerfolgungDer Wachtturm 2003 | 1. März
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Frieda erlebte 23 Jahre Verfolgung unter zwei Diktaturen. „Die Nationalsozialisten versuchten, mich körperlich zugrunde zu richten; die Kommunisten versuchten, meinen Geist zu brechen. Woher erhielt ich die Kraft? Durch das regelmäßige gute Bibelstudium, solange ich in Freiheit war, durch ständiges Beten während der Isolation, durch die Gemeinschaft mit Mitchristen, wenn irgend möglich, und dadurch, dass ich bei jeder Gelegenheit mit anderen über meinen Glauben sprach.“
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Sie triumphierten über VerfolgungDer Wachtturm 2003 | 1. März
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Ádám war, seitdem die Bibelforscher in seinem Elternhaus erstmals vorgesprochen hatten, über 35 Jahre — bis Mitte der 1970er Jahre — Diskriminierungen ausgesetzt. In dieser Zeit verurteilten ihn sechs Gerichte zu insgesamt 23 Jahren Haft und er saß in mindestens zehn Gefängnissen und Lagern ein. Er ertrug nacheinander Verfolgung unter drei Regimen: unter den Faschisten im Vorkriegsungarn, den deutschen Nationalsozialisten in Serbien und den Kommunisten während des kalten Krieges in Ungarn.
Ádám lebt immer noch in seinem Heimatort Paks und dient Gott loyal. Verfügte er über außergewöhnliche Fähigkeiten, um die Entbehrungen erfolgreich zu überstehen? Keineswegs. Er erklärt:
„Das Bibelstudium, das Gebet und die Gemeinschaft von Mitchristen waren lebenswichtig. Und ich möchte noch zwei weitere Dinge hervorheben. Zum einen ist Jehova der Quell der Kraft. Ein enges Verhältnis zu ihm war meine Rettungsleine. Und zum anderen behielt ich stets Römer, Kapitel 12 im Sinn, wo es heißt: ‚Rächt euch nicht selbst.‘ Deshalb hegte ich niemals Groll. Mehrfach hatte ich Gelegenheit, es denjenigen heimzuzahlen, die mich verfolgt hatten, aber ich tat es nicht. Die Kraft, die Jehova uns gibt, sollen wir nicht dafür verwenden, Böses mit Bösem zu vergelten.“
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