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  • 50. Bibelbuch — Philipper
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 2. Welchen Erfolg hatte Paulus bei seiner Predigttätigkeit in Philippi, und welches waren die Begleitumstände der Versammlungsgründung in Philippi?

      2 Paulus pflegte, wenn er das erstemal in eine Stadt kam, zuerst den Juden zu predigen. Doch als er um das Jahr 50 u. Z. nach Philippi kam, stellte er fest, daß es hier nur wenige Juden gab und sie anscheinend keine Synagoge hatten, denn sie versammelten sich zum Gebet an einem Flußufer außerhalb der Stadt. Die Predigt des Paulus trug schnell Früchte, und zu den ersten, die sich bekehrten, gehörte Lydia, eine Händlerin, die zum jüdischen Glauben übergetreten war. Sie nahm die Wahrheit über den Christus bereitwillig an und bestand darauf, daß die Reisenden ihre Gäste waren. „Sie nötigte uns dazu“, schreibt Lukas. Doch schon bald kam es zu einer Verfolgung; Paulus und Silas wurden mit Ruten geschlagen und dann ins Gefängnis geworfen. Während sie im Gefängnis saßen, ereignete sich ein Erdbeben; der Gefängnisaufseher und seine Angehörigen wurden, nachdem sie Paulus und Silas angehört hatten, gläubig. Am nächsten Tag wurden Paulus und Silas aus dem Gefängnis freigelassen, worauf sie sich zu den Brüdern im Haus Lydias begaben und diesen Mut zusprachen, bevor sie die Stadt verließen. Paulus erinnerte sich stets lebhaft an die Drangsale, die mit der Gründung der neuen Versammlung in Philippi verbunden gewesen waren (Apg. 16:9-40).

  • 50. Bibelbuch — Philipper
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 7. (a) Welches Band bestand zwischen Paulus und den Philippern, und was veranlaßte ihn zu schreiben? (b) Was für ein Brief ist der Philipperbrief?

      7 Die erlittenen Wehen, als diese Kinder in Philippi durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht wurden, ihre Zuneigung und Freigebigkeit, die sich darin zeigte, daß sie Paulus auf seinen vielen mühevollen Reisen Dinge für seinen Bedarf zukommen ließen, und Jehovas außergewöhnlicher Segen auf der ersten Missionstätigkeit in Mazedonien — all das trug dazu bei, daß ein starkes Band der Liebe zwischen Paulus und den Brüdern in Philippi entstand. Ihre gütige Gabe, ihre besorgte Erkundigung nach Epaphroditus und die Ausbreitung der guten Botschaft in Rom veranlaßten Paulus, ihnen einen herzlichen und liebevollen Brief zu schreiben, der sie erbauen und ermuntern sollte.

      INHALT DES PHILIPPERBRIEFES

      8. (a) Wie drückt Paulus sein Vertrauen und seine Zuneigung zu den Brüdern in Philippi aus? (b) Was sagt Paulus über seine Fesseln, und wozu ermahnt er die Philipper?

      8 Verteidigung und Förderung der guten Botschaft (1:1-30). Paulus und Timotheus senden Grüße, und Paulus dankt Gott für den Beitrag, den die Philipper „vom ersten Tag an bis zu diesem Augenblick“ zur guten Botschaft geleistet haben. Er ist zuversichtlich, daß sie ihr gutes Werk zur Vollendung bringen werden, denn sie sind mit ihm Teilhaber an der unverdienten Güte, eingeschlossen die ‘Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft’. Er sehnt sich mit inniger Zuneigung nach ihnen allen und sagt: „Um das bete ich weiterhin, daß eure Liebe noch mehr und mehr überströme ..., damit ihr euch der wichtigeren Dinge vergewissern mögt“ (1:5, 7, 9, 10). Paulus läßt sie wissen, daß seine „Angelegenheiten ... zur Förderung der guten Botschaft ausgeschlagen sind“, indem seine Fesseln öffentlich bekanntgeworden und die Brüder ermuntert worden sind, das Wort Gottes furchtlos zu reden. Wenn es auch für Paulus Gewinn ist, jetzt zu sterben, weiß er doch, daß es um ihres Fortschrittes und ihrer Freude willen notwendiger ist, daß er bleibt. Er ermahnt sie, sich auf eine der guten Botschaft würdige Weise zu betragen, denn er möchte, ob er zu ihnen kommt oder nicht, hören, daß sie weiter in e i n e m Geist kämpfen und sich ‘in keiner Hinsicht von ihren Gegnern erschrecken lassen’ (1:12, 28).

  • 50. Bibelbuch — Philipper
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • Paulus freut sich sehr, daß die Philipper in so hochherziger Weise an ihn dachten, obwohl er stark ist für alles „durch den, der ... Kraft verleiht“. Er dankt ihnen herzlich für ihre Gabe. Im Anfang seiner Verkündigung der guten Botschaft in Mazedonien haben sie im Geben alle andern übertroffen. Gott seinerseits wird all ihre „Bedürfnisse nach dem Maße seines Reichtums in Herrlichkeit durch Christus Jesus völlig befriedigen“ (4:13, 19). Er sendet Grüße von allen Heiligen, auch von denen aus dem Hause Cäsars.

      WIESO NÜTZLICH

      12. Wie können wir heute gleich den Brüdern in Philippi Gottes Wohlgefallen erlangen und unseren Brüdern zur Freude werden?

      12 Wie nützlich der Philipperbrief doch für uns ist! Bestimmt möchten wir Jehova wohlgefallen und von unseren christlichen Aufsehern ebenso gelobt werden, wie die Versammlung in Philippi von Paulus gelobt wurde. Das ist möglich, wenn wir das vortreffliche Beispiel der Philipper nachahmen und die liebevollen Ratschläge des Paulus beherzigen. Wir sollten freigebig sein wie die Philipper, unseren Brüdern helfen, wenn sie in Not sind, und an der Verteidigung und gesetzlichen Befestigung der guten Botschaft teilhaben (Phil. 1:3-7). Wir sollten fortfahren, ‘in e i n e m Geist festzustehen und mit e i n e r Seele Seite an Seite für den Glauben der guten Botschaft zu streiten’, indem wir als „Lichtspender“ inmitten einer verkehrten und verdrehten Generation leuchten. Wenn wir diese Dinge tun und alles, was von ernsthaftem Interesse ist, weiterhin erwägen, mögen wir für unsere Brüder eine Freude werden, wie die Philipper Freude und Krone des Apostels Paulus geworden waren (1:27; 2:15; 4:1, 8).

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