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  • w92 1. 10. S. 24-25
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  • Wie Lichtspender in der Welt leuchten
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1992
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  • Die Pionierschule in der Zentralafrikanischen Republik
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1992
w92 1. 10. S. 24-25

Wie Lichtspender in der Welt leuchten

IN EINER Welt, die unehrlich und verderbt ist, wird von wahren Christen erwartet, daß sie erdenweit als Lichtquellen dienen. Sie müssen Lichtspender sein in einer dunklen Welt (Philipper 2:15). Viele Tausende sind bereit, dies als Pioniere, das heißt als Vollzeitprediger, zu tun. Etliche von ihnen haben lange Jahre in diesem Dienst verbracht und sind dadurch belohnt worden, daß sie beobachten durften, wie Menschen aller Arten ihr Leben geändert haben und echte Jünger Jesu Christi wurden (Matthäus 28:19).

Um jene Pioniere zu ermuntern, in diesem heiligen Dienst fortzufahren, und um ihre Lehrfähigkeit zu verbessern, haben Jehovas Zeugen die Pionierdienstschule ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen zehntägigen Schulkurs, der die Bibel zur Grundlage hat und den Pionieren auf drei Gebieten helfen soll: als Nachfolger Jesu mit Jehova wandeln; an Liebe für die ganze Bruderschaft überströmen; wie Lichtspender in der Welt leuchten.

Die Pionierschule in der Zentralafrikanischen Republik

Im August 1991 kamen in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, 48 Kursteilnehmer und 2 Unterweiser zusammen. Die Kursteilnehmer sollten Anleitung und praktische Empfehlungen für ihre Arbeit erhalten. Was war das Besondere an der Klasse in Bangui?

Zunächst einmal die Tatsache, daß 21 Kursteilnehmer noch zur Schule gehen. Trotzdem ist es ihnen gelungen, für den allgemeinen Pionierdienst Zeit einzuräumen. Sie verbringen die Ferien, die freien Wochenenden und die Nachmittage mit dem Predigen und Lehren.

Diese jungen Leute haben erkannt, wie wichtig es ist, ihrem Schöpfer jetzt zu dienen (Prediger 12:1; vergleiche 1. Korinther 7:29). Bemerkenswert war, daß 12 von ihnen ungläubige Eltern haben. Zu Hause sind sie als einzige in der Wahrheit. Zwei Jungen, leibliche Brüder, wurden ihres Glaubens wegen von ihrem Vater aus dem Haus gejagt. Ein junges Ehepaar aus der Versammlung nahm die beiden bei sich auf.

Anders verhält es sich mit Michée und Sulamithe Kaleb. Beide sind Pioniere und gehen ebenfalls noch zur Schule, aber ihre Eltern sind Zeugen Jehovas. Ihr Vater besuchte sogar dieselbe Pionierdienstschulklasse!

Auch die Versammlungen in Bangui beteiligten sich an der Schule, nur auf eine etwas andere Weise. Sie sorgten für die materiellen Bedürfnisse, wie zum Beispiel für das Essen. Um die Klasse zu verpflegen, wurden Hühner, Zucker, Reis und Maniok sowie Geld gespendet.

Die nahe gelegenen Versammlungen organisierten Küchenmannschaften, die einfache, aber köstliche Mahlzeiten zubereiteten. Die Zentralafrikanische Republik ist bekannt für ngunza, ein Gericht, das jeder gern ißt. Was braucht man dafür? Maniokblätter, Palmöl, Zwiebeln, viel Knoblauch, jede Menge Erdnußbutter und Geduld, um alles lange genug zu kochen. Jede Mannschaft hatte ihre eigene besondere Methode der Zubereitung. Der Geschmack aller wurde getroffen; keiner konnte widerstehen.

Außer in Bangui wurden noch zwei Klassen in Bouar und in Bambari abgehalten, und die Gesamtzahl der Kursteilnehmer belief sich auf 68. Während der letzten zwei Jahre hat die Zahl der Pioniere in der Zentralafrikanischen Republik zugenommen. Im Januar 1992 berichteten 149 allgemeine Pioniere, 17 Sonderpioniere und 78 Hilfspioniere. Die Folge davon war eine vermehrte Tätigkeit im ganzen Land und neue Höchstzahlen an Verkündigern, Stunden, Rückbesuchen und Bibelstudien. Wenn mehr Arbeiter zur Verfügung stehen, nimmt die Ernte zu (Jesaja 60:21, 22; Matthäus 9:37, 38).

Unser Dank für diese Vorkehrungen gebührt Jehova Gott und seiner irdischen Organisation, die diese Schule organisiert hat. Sie hilft Kursteilnehmern und Unterweisern gleichermaßen, in unserer dunklen Welt wie Lichtspender zu leuchten.

[Bild auf Seite 24]

Einundzwanzig Kursteilnehmer der Pionierdienstschule gehen noch zur Schule

[Bild auf Seite 25]

Diese beiden Jungen mußten wegen der Wahrheit von zu Hause ausziehen

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