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PolenJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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In größerem Ausmaß denn je
Kurz nach der rechtlichen Anerkennung fanden im Sommer 1989 in Warschau, Königshütte und Posen unter dem Motto „Gottergebenheit“ internationale Kongresse statt. Delegierte aus fast allen Erdteilen zählten sich zu den glücklichen Anwesenden; es kamen Tausende von Besuchern aus anderen osteuropäischen Ländern und auch fünf Brüder von der leitenden Körperschaft. Das Programm für die ausländischen Delegierten in Königshütte, Posen und Warschau wurde simultan in viele Sprachen übersetzt. Die Zahl von insgesamt 166 000 Anwesenden und 6 093 Täuflingen gab Anlaß zu großer Freude.
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PolenJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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Die Segnungen nahmen kein Ende. Im Jahr darauf, 1991, fanden erneut Kongresse statt, diesmal auf mehr Städte verteilt. Wieder war der Segen Jehovas deutlich zu erkennen. Sechs Tage bevor der Kongreß in Königshütte begann, hängten einige aus dem Team einer bekannten Rockgruppe, die bald in dem Stadion ein Konzert geben sollte, ein Plakat am Stadionturm auf. Darauf waren satanische Fratzen und Symbole abgebildet. Das Kongreßkomitee beschwerte sich mehrmals deswegen und bat darum, das Plakat zu entfernen, aber es nützte nichts. Die Brüder beteten inbrünstig zu Jehova. In der Nacht riß ein plötzlicher Windstoß das Plakat in Fetzen, und das Problem war gelöst.
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