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PolenJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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Bruder Jan Waldemar Rynkiewicz aus Bromberg packte die Gelegenheit beim Schopf und widerlegte ausführlich und gründlich den Vorwurf, Jehovas Zeugen seien Spione und dem Staat feindlich gesinnt. Er machte auf Widersprüche in Skibińskis Dissertation und auf Voreingenommenheit in seiner Argumentation aufmerksam. (Zum Beispiel erwähnte Skibiński mit keinem Wort, daß die Gerichte die Anklage auf Spionage fallengelassen und viele Zeugen Jehovas rehabilitiert hatten.) Außerdem wies Bruder Rynkiewicz mit Nachdruck auf den Beitrag hin, den die Zeugen zur Chirurgie ohne Bluttransfusionen geleistet haben — ein weiterer Punkt, den Skibiński verschwiegen hatte. Der Prüfungsausschuß akzeptierte die von Bruder Rynkiewicz vorgelegten Unterlagen. Zygmunt Sawicki und Józef Rajchel, zwei weitere Zeugen, die unter den Zuhörern waren, erklärten dann mutig den Standpunkt der Bibel zu der Frage, ob sich Christen in die Politik und in weltliche Konflikte einmischen dürfen. Alle Anwesenden hörten gespannt zu. Bei dem Versuch, diese Argumente zu widerlegen, bekam Skibiński einen Wutanfall, und der Vorsitzende mußte ihm das Wort abschneiden. Er wurde nicht zum Doktor der Philosophie promoviert — sehr zum Verdruß seiner Verwandten und Freunde, die mit Blumensträußen in den Händen dastanden und nun niemandem gratulieren konnten.
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PolenJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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[Bilder auf Seite 238]
Hier, in der Universität Thorn, widerlegten Jan W. Rynkiewicz und zwei andere Brüder vor der Öffentlichkeit verleumderische Vorwürfe gegen die Zeugen
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