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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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Ein polnischer Zeuge namens Bogdan traf einen älteren Mann, der den Kongress gern besucht hätte, aber sagte, seine kleine Rente würde ihm nicht erlauben, die 120 Kilometer nach Chorzów zu reisen. Zufällig wurde in dem Bus, den die Versammlung gemietet hatte, ein Platz frei. Bogdan erzählt: „Wir sagten dem Mann, er könne kostenlos bei uns mitfahren, wenn er um 5.30 Uhr am Abfahrtsort sei.“ Dieses Angebot nahm der Mann gerne an. Später schrieb er den Brüdern: „Nachdem ich auf diesem Kongress gewesen bin, will ich unbedingt ein besserer Mensch werden.“
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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Von überall her Dankesworte
In Polen konnten die Delegierten zeigen, wie wetterfest und ausdauernd sie waren. Fast die ganze Zeit regnete es. Doch damit nicht genug, es war auch noch ungemütlich kalt dabei — um die 14 Grad. Ein Bruder aus den Vereinigten Staaten sagte: „Ein derart schlechtes Wetter habe ich noch auf keinem Kongress erlebt. Es war so was von kalt! Und vom Programm habe ich auch wenig mitbekommen. Aber die unglaublich schöne Atmosphäre, der hervorragende Geist und die einzigartige Gastfreundschaft hat alles wettgemacht. Das war einfach ein unvergesslicher Kongress!“
Unvergesslich für die polnischsprachigen Kongressbesucher war die Freigabe des Werkes Einsichten über die Heilige Schrift in ihrer Sprache — das war eine schöne Belohnung dafür, dass man in Kälte und Regen durchgehalten hatte. Auch die neue Publikation Lebe mit dem Tag Jehovas vor Augen wurde überall auf den Kongressen froh und dankbar angenommen.
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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Eine Schwester, die aus der Ukraine zum Kongress nach Chorzów gereist war, sagte: „Die Liebe, die Fürsorge und die Großzügigkeit, die wir hier verspüren, bewegt uns zutiefst. Mit Worten lässt sich unsere Dankbarkeit nicht ausdrücken.“ Und die achtjährige Annika aus Finnland schrieb an das Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Polen: „Der Kongress war ja noch viel schöner, als ich es mir hätte vorstellen können. In Jehovas Organisation zu sein ist herrlich, denn dann hat man Freunde auf der ganzen Welt!“ (Psalm 133:1).
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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in Chorzów außer in Polnisch auch in Russisch, Ukrainisch und Polnischer Gebärdensprache; in Poznań außer in Polnisch auch in Finnisch.
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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in den polnischen Städten Chorzów und Poznańa
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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a Den internationalen Programmpunkten waren sechs weitere Kongressorte in Polen und einer in der Slowakei zugeschaltet.
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„Durch die Sprache zwar getrennt, doch durch die Liebe vereint“Der Wachtturm 2007 | 1. Juli
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Vorbereitungen
Man war gespannt! Nicht nur den ausländischen Delegierten, auch den Zeugen Jehovas am Ort war klar, dass man sich auf ein denkwürdiges Ereignis freuen konnte. Geeignete Unterkünfte zu beschaffen war allerdings keine Kleinigkeit. Für den Kongress in Chorzów boten sich daher polnische Glaubensbrüder an, fast 13 000 Gäste aus Osteuropa bei sich zu Hause aufzunehmen. Die Delegierten kamen aus Armenien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, der Ukraine, Usbekistan, den Vereinigten Staaten und aus Weißrussland.
Für viele Delegierte hieß es, schon Monate im Voraus mit den Vorbereitungen zu beginnen. Tatiana zum Beispiel sparte ein Jahr lang auf diese Reise; sie ist Vollzeitpredigerin auf Kamtschatka, einer russischen Halbinsel nordöstlich von Japan. Um nach Chorzów zu kommen, musste sie rund 10 500 Kilometer zurücklegen. Zunächst war sie 5 Stunden mit dem Flugzeug unterwegs, dann knapp 3 Tage mit dem Zug und schließlich noch 30 Stunden mit dem Bus.
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