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Warum Zusammenarbeit so wichtig istErwachet! 2005 | 8. September
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Partnerschaften im Dienst der Fortpflanzung
Sobald sich eine Biene auf einer Blüte niederlässt, geht sie mit ihrem Wirt eine symbiotische Beziehung ein. Die Biene erhält Nektar und Pollen, während die Blume mit Pollen von anderen Blumen der gleichen Art bestäubt wird. Diese Partnerschaft ermöglicht den Blütenpflanzen sich fortzupflanzen. Nachdem eine Pflanze bestäubt worden ist, stellt sie die Nahrungsproduktion ein. Woran erkennen Insekten, dass das „Restaurant“ jetzt geschlossen ist? Die Blüten sagen es ihnen auf verschiedene Weise. Beispielsweise lässt ihr Duft nach, die Blütenblätter fallen ab, die Blüten drehen sich in eine andere Richtung oder verlieren ihren Glanz. So schade wir Menschen das finden mögen, für die fleißigen Bienen, die sich nun auf Pflanzen konzentrieren können, die noch „geöffnet“ haben, ist das ein freundliches Entgegenkommen.
In manchen Gebieten ist die Zahl der Bestäuber, vor allem die Zahl der Bienen, seit einigen Jahren stark rückläufig. Das ist ein Besorgnis erregender Trend, denn fast 70 Prozent aller Blütenpflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. Zudem liefern von Bienen bestäubte Pflanzen rund ein Drittel unserer Nahrung.
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Warum Zusammenarbeit so wichtig istErwachet! 2005 | 8. September
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[Bild auf Seite 7]
Bienen ermöglichen die Fortpflanzung von Blütenpflanzen
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