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Welchen Schaden richtet Pornographie an?Erwachet! 2003 | 22. Juli
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Der Glaube nimmt Schaden
Sich mit Pornographie zu beschäftigen wird dem Glauben des Betreffenden ernstlich schaden. Es kann jemandes Bemühungen, ein Verhältnis zu Gott aufzubauen, völlig zunichte machen.b Die Bibel nennt sexuelle Gelüste in einem Atemzug mit Habsucht und Götzendienst (Kolosser 3:5). Wer habsüchtig ist, hat ein so starkes Verlangen nach etwas, dass dieses Etwas schließlich sein Leben bestimmt und alles andere in den Schatten stellt. In Wirklichkeit stellt jemand, der pornographiesüchtig ist, sein sexuelles Verlangen noch über Gott und erhebt es dadurch zu einem Götzen. Gemäß 2. Mose 20:3 verlangt Gott: „Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.“
Pornographie zerstört liebevolle zwischenmenschliche Beziehungen. Der Apostel und Ehemann Petrus rät christlichen Ehemännern ausdrücklich, ihre Frauen zu ehren. Ein Ehemann, der diesen Rat missachtet, wird feststellen, dass seine Gebete behindert werden (1. Petrus 3:7). Lässt jemand seiner Frau wirklich Ehre zuteil werden, wenn er sich heimlich unanständige Bilder von anderen Frauen ansieht? Wie würde sie wohl empfinden, wenn sie dahinter käme? Und was würde Gott davon halten, der ‘jederlei Werk ins Gericht bringen wird’ und ‘die Geister abschätzt’? (Prediger 12:14; Sprüche 16:2). Hat jemand, der sich der Pornographie zuwendet, noch Grund zu glauben, Gott werde seine Gebete erhören?
Kennzeichnend für Pornographiekonsumenten ist ihr egoistisches Verlangen, das sie um jeden Preis befriedigen wollen. Deshalb zeugt es von Lieblosigkeit, sich pornographische Darstellungen anzusehen. Es untergräbt das Bemühen eines Christen, rein zu bleiben und einen sittlich einwandfreien Stand vor Gott zu bewahren. „Das ist, was Gott will“, schrieb der Apostel Paulus, „dass ihr euch der Hurerei enthaltet; dass jeder von euch wisse, wie er von seinem eigenen Gefäß in Heiligung und Ehre Besitz ergreife, nicht in gierigen sexuellen Gelüsten . . .; dass niemand so weit gehe, dass er seinen Bruder schädige und auf seine Rechte übergreife“ (1. Thessalonicher 4:3-7).
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Welchen Schaden richtet Pornographie an?Erwachet! 2003 | 22. Juli
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[Übersicht auf Seite 9]
Welche Botschaft akzeptiere ich?
Die Botschaft der Pornographie
◼ Sex ist in Ordnung und hat keine negativen Folgen, gleichgültig mit wem, wann, unter welchen Umständen und wie er praktiziert wird.
Der Standpunkt der Bibel
◼ „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten“ (Hebräer 13:4).
„Wer . . . Hurerei treibt, sündigt gegen seinen eigenen Leib“ (1. Korinther 6:18; siehe auch Römer 1:26, 27).
Die Botschaft der Pornographie
◼ Die Ehe steht der sexuellen Erfüllung im Weg.
Der Standpunkt der Bibel
◼ „Freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend . . . Durch ihre Liebe mögest du fortwährend im Taumel sein“ (Sprüche 5:18, 19; siehe auch 1. Mose 1:28; 2:24; 1. Korinther 7:3).
Die Botschaft der Pornographie
◼ Frauen sind nur dazu da, die sexuellen Wünsche der Männer zu erfüllen.
Der Standpunkt der Bibel
◼ „Ich [Jehova Gott] werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück“ (1. Mose 2:18; siehe auch Epheser 5:28).
Die Botschaft der Pornographie
◼ Männer und Frauen sind Sklaven ihres Sexualtriebs.
Der Standpunkt der Bibel
◼ „Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist“ (Kolosser 3:5).
„Jeder von euch wisse, wie er von seinem eigenen Gefäß in Heiligung und Ehre Besitz ergreife“ (1. Thessalonicher 4:4).
Betrachte ‘ältere Frauen wie Mütter, jüngere Frauen wie Schwestern mit aller Keuschheit’ (1. Timotheus 5:1, 2; siehe auch 1. Korinther 9:27).
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