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  • „Euer Herz werde nicht beunruhigt“
    Der Wachtturm 1988 | 15. Februar
    • Jehova erhört Gebete

      16. (a) Welches besondere Vorrecht hatte Abraham? (b) Welche wirksamen Hilfen haben wir, die bei der Erhörung unserer Gebete eine Rolle spielen können?

      16 Abraham hatte gelegentlich das Vorrecht, durch Engel mit Jehova zu sprechen (1. Mose 22:11-18; 18:1-33). So etwas geschieht zwar heute nicht, dafür sind wir aber mit wirkungsvollen Hilfen gesegnet, über die Abraham nicht verfügte. Eine solche Hilfe ist die vollständige Bibel — eine unerschöpfliche Quelle der Anleitung und des Trostes (Psalm 119:105; Römer 15:4). Sehr häufig können wir durch die Bibel die nötige Anleitung oder Ermunterung erhalten, wobei Jehova uns hilft, daß wir uns an die gewünschten Stellen erinnern. Oftmals finden wir die Antwort mit Hilfe einer Konkordanz oder einer der vielen biblischen Veröffentlichungen, für die Jehova durch seine Organisation gesorgt hat. Ausführliche und praktische Indexe zu diesen Publikationen sind eine weitere wertvolle Hilfe, sich den benötigten Aufschluß zu verschaffen.

      17. Auf welche Weise kann Jehova unsere Gebete noch erhören, und wie können uns freundliche, mitfühlende Christen helfen?

      17 Wenn uns ein Problem beunruhigt oder wir traurig oder entmutigt sind, werden unsere Gebete vielleicht auch auf andere Weise erhört. Es kann zum Beispiel sein, daß ein biblischer Vortrag in der Versammlung oder auf einem Kongreß der Zeugen Jehovas genau die „Medizin“ enthält, die wir benötigen. Manchmal wird unser Bedürfnis durch eine Unterhaltung mit einem anderen Christen befriedigt. Häufig können Versammlungsälteste mit Ermunterung und Rat aufwarten. Und oft fühlen wir uns schon viel besser, wenn wir einem reifen, freundlichen und mitfühlenden Christen, der ein guter Zuhörer ist, unser Herz ausschütten können. Das ist besonders dann der Fall, wenn uns der Betreffende hilft, über einschlägige biblische Gedanken nachzusinnen. Durch einen solchen Gedankenaustausch kann uns eine schwere Last von Herz und Sinn genommen werden (Sprüche 12:25; 1. Thessalonicher 5:14).

  • „Euer Herz werde nicht beunruhigt“
    Der Wachtturm 1988 | 15. Februar
    • 19. Wie überwand ein kränklicher Christ negative Gedanken?

      19 Mitunter kann eine körperliche Schwäche, vielleicht zusammen mit Sorgen oder Problemen, eine depressive Stimmung hervorrufen. Man wacht womöglich nachts auf und ist beunruhigt. So erging es einem Christen mittleren Alters, der nicht allzu gesund war. Aber er stellte fest, daß ihm das inbrünstige Gebet wirklich half. Sooft er aufwachte und sich niedergeschlagen fühlte, betete er still zu Jehova. Daraufhin fühlte er sich bald besser. Auch fand er, daß es sich beruhigend auf ihn auswirkte, wenn er tröstende Bibelstellen wie Psalm 23 auswendig hersagte. Durch den Geist Jehovas, der als Antwort auf das Gebet wirksam wurde oder durch sein Wort wirkte, wurde der depressive Gemütszustand stets von einer freudigeren Geistesverfassung abgelöst. Danach war dieser Christ ausgeglichen und konnte in Ruhe über seine Probleme nachdenken, um zu sehen, wie sie zu lösen waren, oder er fühlte sich gestärkt, sie ertragen zu können.

      20. Warum kann es mitunter den Anschein haben, daß die Erhörung eines Gebets auf sich warten läßt?

      20 Das ist ein Beispiel dafür, wie ein Gebet erhört werden kann. Aber manchmal scheint es ziemlich lange zu dauern, bis man die Lösung für ein Problem findet. Warum? Vielleicht muß man Gottes bestimmte Zeit abwarten. Anscheinend gibt Gott in einigen Fällen Bittstellern die Gelegenheit, zu zeigen, wie ernst es ihnen ist, wie tief ihr Wunsch ist und ob ihre Ergebenheit wirklich echt ist. Ein Psalmist machte diese Erfahrung (Psalm 88:13, 14; vergleiche 2. Korinther 12:7-10).

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