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  • Wie der Glaube Kranken helfen kann
    Der Wachtturm 1992 | 1. Juni
    • Kann der Glaube helfen, wenn man krank wird?

      Obgleich wir nicht auf Wunderheilungen vertrauen, ist es doch zweifellos angebracht, Gott im Gebet um Hilfe zu bitten, wenn wir krank werden. Auch ist es keinesfalls verkehrt, wenn andere für uns beten. Indes müssen die Gebete realistisch sein und mit Gottes Willen übereinstimmen (1. Johannes 5:14, 15). Nirgendwo heißt es in der Bibel, man solle um eine Wunderheilung beten.a Vielmehr beten wir um Jehovas liebevollen Beistand angesichts der Prüfungen, die die Krankheit verursacht.

      Die Bibel zeigt, worum treue Menschen beten können, wenn sie erkrankt sind, indem sie sagt: „Jehova selbst wird ihn auf einem Krankenlager stützen; sein ganzes Bett wirst du während seiner Krankheit gewiß umwandeln“ (Psalm 41:3). Über Gottes Wort nachzusinnen wird denen helfen, die an Gemütskrankheiten leiden. Der Psalmist schrieb: „Deine eigene liebende Güte, o Jehova, [stützte mich] fortwährend. Als meiner beunruhigenden Gedanken in meinem Innern viele wurden, begannen deine eigenen Tröstungen meine Seele zu liebkosen“ (Psalm 94:18, 19; siehe auch 63:6-8).

      Darüber hinaus müssen wir in Gesundheitsfragen Vernunft walten lassen, und die Bibel enthält diesbezüglichen Rat. Wieviel besser ist es, nach biblischen Grundsätzen zu leben, als Drogen zu nehmen, zu rauchen, sich zu betrinken oder zuviel zu essen und sich dann wegen der daraus resultierenden Krankheiten verzweifelt Wunderheilern zuzuwenden. Ein vernünftiges Verhalten, durch das man sich vor vermeidbaren Krankheiten schützen kann — sich etwa nach Möglichkeit gesund zu ernähren oder, soweit vorhanden, fachgerechte ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen —, läßt sich nicht dadurch ersetzen, daß man um ein Wunder betet, wenn man krank wird.

      In Gottes Wort werden wir auch aufgefordert, eine gesunde geistige Einstellung zu entwickeln, die unserer physischen Gesundheit förderlich sein kann. Im Buch der Sprüche heißt es: „Ein gelassenes Herz ist das Leben des fleischlichen Organismus, Eifersucht aber ist Fäulnis für das Gebein.“ „Ein Herz, das freudig ist, tut Gutes als Heiler, aber ein Geist, der niedergeschlagen ist, vertrocknet das Gebein“ (Sprüche 14:30; 17:22). Es wird sich nur positiv auf unsere Gesundheit auswirken, wenn wir darum beten, daß wir mit der Hilfe des heiligen Geistes die Ruhe bewahren und freudig sein können (Philipper 4:6, 7).

  • Wie der Glaube Kranken helfen kann
    Der Wachtturm 1992 | 1. Juni
    • a Manche vertreten die Ansicht, die Worte aus Jakobus 5:14, 15 würden sich auf Wunderheilungen beziehen. Aus dem Zusammenhang geht jedoch hervor, daß Jakobus hier von geistiger Krankheit spricht (Jakobus 5:15b, 16, 19, 20). Er rät solchen, die im Glauben schwach geworden sind, sich an die Ältesten um Hilfe zu wenden.

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