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  • „Wache beständig über den Dienst, den du im Herrn angenommen hast“
    Der Wachtturm 2008 | 15. Januar
    • Warum viele ohne Hoffnung sind

      4, 5. Was erleben die Menschen, und wie reagieren viele darauf?

      4 Wie die Weltereignisse belegen, leben wir am ‘Abschluss des Systems der Dinge’, und das Ende ist sehr nahe. Die Menschen bekommen die Geschehnisse und die Verhältnisse zu spüren, die Jesus und seine Jünger als Kennzeichen der „letzten Tage“ anführten. „Bedrängniswehen“ wie Kriege, Lebensmittelknappheit, Erdbeben und andere Katastrophen plagen die Menschheit. Eine gesetzlose, selbstsüchtige, gottlose Haltung ist allgemein verbreitet. Sogar für Menschen, die sich bemühen, gemäß biblischen Maßstäben zu leben, sind es „kritische Zeiten . . ., mit denen man schwer fertig wird“ (Mat. 24:3, 6-8, 12; 2. Tim. 3:1-5).

      5 Der großen Mehrheit der Menschen ist jedoch nicht bewusst, was die Weltereignisse tatsächlich zu bedeuten haben. Viele sorgen sich allerdings um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Angehörigen. Der Tod eines geliebten Menschen oder andere persönliche Tragödien stürzen manchen in Verzweiflung. Die Menschen haben keine Hoffnung, weil sie nicht recht wissen, warum das geschieht und wie sich daran etwas ändern soll (Eph. 2:12).

      6. Warum kann „Babylon die Große“ ihren Anhängern nicht helfen?

      6 „Babylon die Große“, das Weltimperium der falschen Religion, bietet der Allgemeinheit kaum einen Trost. Der „Wein ihrer Hurerei“ hat den Großteil der Menschheit vielmehr in religiöse Verwirrung gestürzt. Außerdem hat die falsche Religion dadurch, dass sie wie eine Hure handelt, „die Könige der Erde“ verführt und beherrscht sowie durch falsche Lehren und spiritistische Praktiken die Massen in blinder Unterwürfigkeit gegenüber ihren politischen Herren gehalten. Dadurch hat die falsche Religion zwar Macht und Einfluss erlangt, aber gleichzeitig die religiöse Wahrheit völlig verworfen (Offb. 17:1, 2, 5; 18:23).

      7. Was steht den meisten Menschen bevor, doch wie könnte zumindest einigen geholfen werden?

      7 Nach Jesu Worten gehen die meisten Menschen auf dem breiten Weg, der in die Vernichtung führt (Mat. 7:13, 14). Manche befinden sich zwar auf diesem Weg, weil sie bewusst das ablehnen, was die Bibel lehrt, aber viele andere sind darauf, weil sie sich täuschen ließen oder darüber im Dunkeln gelassen wurden, was Jehova tatsächlich von ihnen erwartet. Mancher wäre wohl schon bereit, seinen Lebensstil zu ändern, wenn man ihm vernünftige biblische Gründe dafür zeigen würde. Wer dagegen in Babylon der Großen bleibt und die biblischen Maßstäbe weiterhin ablehnt, wird in der „großen Drangsal“ nicht verschont werden (Offb. 7:14).

  • „Wache beständig über den Dienst, den du im Herrn angenommen hast“
    Der Wachtturm 2008 | 15. Januar
    • ‘Beständig über unseren Dienst wachen’

      14. Welches Beispiel gab der Apostel Paulus Mitchristen, und welchen Rat gab er?

      14 Der Apostel Paulus nahm seinen Dienst sehr ernst und er ermunterte auch Mitchristen, das zu tun (Apg. 20:20, 21; 1. Kor. 11:1). An einen Glaubensbruder namens Archippus richtete Paulus seinerzeit eine besondere Ermunterung. Er schrieb in seinem Brief an die Kolosser: „Sagt dem Archippus: ‚Wache beständig über den Dienst, den du im Herrn angenommen hast, um ihn zu erfüllen‘ “ (Kol. 4:17). Wir wissen zwar nicht, wer Archippus war oder wie seine persönlichen Umstände aussahen, aber offensichtlich war er mit einer Dienstzuteilung betraut. Als Gott hingegebene Christen haben auch wir einen Dienst angenommen. Wachen wir beständig über diesen Dienst, um ihn zu erfüllen?

      15. Was bedeutet die christliche Hingabe, und welche Fragen ergeben sich daraus?

      15 Vor unserer Taufe haben wir uns Jehova in einem inbrünstigen Gebet hingegeben. Wir waren seinerzeit entschlossen, stets seinen Willen zu tun. Deshalb wäre es gut, uns heute zu fragen: Ist es tatsächlich das Wichtigste in meinem Leben, Gottes Willen zu tun? Wahrscheinlich haben wir verschiedene Verpflichtungen, die Jehova uns aufgetragen hat — beispielsweise für die Familie zu sorgen (1. Tim. 5:8). Doch worauf verwenden wir unsere übrige Zeit und Kraft? Was hat in unserem Leben Vorrang? (Lies 2. Korinther 5:14, 15.)

      16, 17. Welche Möglichkeiten können Christen in Betracht ziehen, die noch jung sind oder verhältnismäßig wenige Verpflichtungen haben?

      16 Bist du ein junger getaufter Christ, der seine Ausbildung beendet hat oder kurz vor dem Abschluss steht? Wahrscheinlich hast du noch keine größeren familiären Verpflichtungen. Was möchtest du aus deinem Leben machen? Welche Entscheidungen würden dich am ehesten befähigen, Jehovas Willen zu tun, wie du es versprochen hast? Viele haben ihre Angelegenheiten so geregelt, dass sie im Pionierdienst stehen können, was ihnen große Freude und tiefe Befriedigung einträgt (Ps. 110:3; Pred. 12:1).

      17 Vielleicht bist du schon ein junger Erwachsener. Du arbeitest ganztags, hast aber kaum Verpflichtungen, außer für dich selbst zu sorgen. Zweifellos beteiligst du dich gern an der Versammlungstätigkeit in dem Maß, wie es dein Zeitplan gestattet. Möchtest du noch mehr Freude erleben? Hast du darüber nachgedacht, dich vermehrt am Predigtdienst zu beteiligen? (Ps. 34:8; Spr. 10:22). In manchen Gebieten ist noch viel zu tun, um jeden mit der lebengebenden Botschaft der Wahrheit zu erreichen. Könntest du mit ein paar Änderungen in deinem Leben vielleicht in einem Gebiet tätig sein, wo ein größerer Bedarf an Königreichsverkündigern besteht? (Lies 1. Timotheus 6:6-8.)

      18. Welche Änderungen nahm ein junges Ehepaar vor, und wozu führte dies?

      18 Nehmen wir zum Beispiel Kevin und Elena aus den Vereinigten Staaten.a Wie viele junge Neuvermählte in ihrer Gegend meinten sie, sich ein Haus kaufen zu müssen. Beide arbeiteten ganztags und konnten sich einen angenehmen Lebensstil leisten. Ihre Arbeitszeit sowie die Haus- und Gartenarbeit ließen jedoch wenig Zeit für den Predigtdienst. Sie mussten einsehen, dass sie fast all ihre Zeit und Kraft für ihren Besitz einsetzten. Als Kevin und Elena der einfache Lebensstil eines glücklichen Pionierehepaars auffiel, entschieden sie, in ihrem Leben andere Prioritäten zu setzen. Nachdem sie um die Anleitung Jehovas gebetet hatten, verkauften sie ihr Haus und zogen in ein Apartment. Elena reduzierte ihre Arbeitszeit und wurde Pionier. Ermuntert durch das, was seine Frau erlebte, gab Kevin seine Ganztagsarbeit auf und wurde ebenfalls Pionier. Einige Zeit später zogen sie in ein südamerikanisches Land, um dort zu dienen, wo ein großer Bedarf an Königreichsverkündigern besteht. „Wir führten immer eine glückliche Ehe“, sagt Kevin, „doch als wir auf Ziele im Dienst für Gott hinarbeiteten, empfanden wir noch größere Freude.“ (Lies Matthäus 6:19-22.)

      19, 20. Warum ist das Predigen der guten Botschaft heute die wichtigste Tätigkeit überhaupt?

      19 Das Predigen der guten Botschaft ist die wichtigste Tätigkeit, die heute auf der Erde verrichtet wird (Offb. 14:6, 7). Sie trägt zur Heiligung des Namens Jehovas bei (Mat. 6:9). Jedes Jahr nehmen Tausende die Botschaft der Bibel an, was nicht nur ihre Lebensqualität verbessert, sondern für sie auch Rettung bedeuten kann. Der Apostel Paulus stellte allerdings die Frage: „Wie . . . werden sie hören, ohne dass jemand predigt?“ (Röm. 10:14, 15). Ja, wie wäre das wohl möglich? Wir sind daher entschlossen, alles zu tun, was wir können, um unseren Dienst durchzuführen.

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