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  • Die Stärken anderer erkennen
    Erwachet! 2020 | Nr. 3
    • Aus dem Leben: Nelson (USA)

      „Dort, wo ich den Großteil meiner Kindheit und Jugend verbracht habe, hatten die meisten den gleichen ethnischen Hintergrund. Aber mit 19 bin ich dann in eine große Stadt gezogen, um in einer Fabrik zu arbeiten. Dort wohnte und arbeitete ich mit Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen.

      Als ich meine Kollegen näher kennengelernt und Freundschaften geschlossen habe, konnte ich selbst erleben, dass Hautfarbe, Sprache und Nationalität überhaupt nichts darüber sagen, wie fleißig oder vertrauenswürdig jemand ist und was in ihm vorgeht.

      Später habe ich eine Frau aus einem anderen Land und Kulturkreis geheiratet. Dadurch habe ich eine neue Küche und neue Musikstile für mich entdeckt, was mir viel Freude gebracht hat. Das Leben hat mich gelehrt, dass wir alle unsere Stärken und Schwächen haben. Ich habe gelernt, die guten Seiten von Menschen anderer Hautfarbe und Kultur zu bewundern und nachzuahmen. Ich denke, das hat mich zu einem besseren Menschen gemacht.“

  • Den Freundeskreis erweitern
    Erwachet! 2020 | Nr. 3
    • Das hat auch Nazaré erlebt. Früher hatte sie Vorurteile gegen Immigranten. Was hat sie zum Umdenken gebracht? Sie sagt: „Ich hab mit ihnen zusammengearbeitet und auch sonst öfter Zeit mit ihnen verbracht. Dabei hab ich Menschen kennengelernt, die genau das Gegenteil von dem waren, was über sie erzählt wurde. Wenn man sich mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis anfreundet, lernt man gegen dieses Schubladendenken anzugehen. Man gewinnt sie lieb und schätzt sie als Individuen.“

  • Den Freundeskreis erweitern
    Erwachet! 2020 | Nr. 3
    • Aus dem Leben: Kandasamy und Sookammah (Kanada)

      „Wir sind in Südafrika während der Apartheid aufgewachsen. Die verschiedenen ethnischen Gruppen mussten in getrennten Wohngebieten leben, was Vorurteile schürte. Wir selbst sind nicht weiß und wir mochten die Weißen auch überhaupt nicht, weil manche von ihnen uns wie Menschen zweiter Klasse behandelt haben. Damals wären wir nie auf die Idee gekommen, dass wir Vorurteile hatten. Schließlich waren wir ja die Opfer, so dachten wir.

      Um gegen dieses Denken anzugehen, haben wir die Initiative ergriffen und Freundschaften mit Menschen verschiedener Herkunft geschlossen. Durch den Umgang mit Weißen haben wir gemerkt, dass es eigentlich sehr wenig gibt, was uns trennt. Wir haben alle ähnliche Lebensumstände und Probleme.

      Wir hatten sogar mal für längere Zeit ein weißes Ehepaar zu Gast und haben sie näher kennengelernt. Schon nach kurzer Zeit haben wir uns als Freunde gesehen, die auf der gleichen Stufe stehen. Dadurch haben wir von Weißen insgesamt ein positiveres Bild gewonnen.“

      Echte Brüder

      Johny und Gideon begrüßen vor einem Königreichssaal von Jehovas Zeugen einige Kinder.

      Trotz unterschiedlicher Hautfarbe und politischer Prägung wurden Johny und Gideon enge Freunde.

      Sehen Sie sich das Video an Johny und Gideon: Aus Feinden wurden Brüder. Geben Sie den Videotitel auf jw.org ein.

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