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Ein globales Dorf und dennoch entzweitErwachet! 1996 | 8. Juli
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Ein globales Dorf und dennoch entzweit
VON UNSEREM KORRESPONDENTEN IN NIGERIA
WER hat schon einmal Geschichten von einem Volksstamm gehört, dessen Angehörige keinen Mund gehabt haben sollen und die daher weder essen noch trinken konnten? Wie man sich erzählte, überlebten sie durch Riechen — zumeist an Äpfeln. Ein übler Geruch hätte sie töten können.
Es kursierten auch Geschichten über ein westafrikanisches Volk, das mit Gold handelte. Ein zeitgenössischer portugiesischer Kapitän berichtete: „Zweihundert leugae hinter [dem] Königreich von ... [Mali] findet man ein Land, dessen Einwohner Hundeköpfe und Hundezähne und Schwänze wie Hunde haben. Es sind Schwarze, die sich nicht auf ein Gespräch einlassen, weil sie mit anderen Menschen nichts zu tun haben möchten.“ Das sind einige der seltsamen Vorstellungen, die man vor vielen Jahren, vor dem Zeitalter des Reisens und der Entdeckungen, hatte.
Völker kommen zusammen
Solche Geschichten wurden jahrhundertelang ernst genommen. Doch als Entdeckungsreisende die Länder der Erde erforschten, fanden sie keine mundlosen Menschen, die an Äpfeln rochen, und auch kein Volk mit Hundeköpfen. Heute sind die Menschen, die jenseits unserer Grenzen leben, nicht mehr von Geheimnissen umgeben. Die Welt ist ein globales Dorf geworden. Das Fernsehen bringt fremde Länder und Völker in unser Wohnzimmer. Durch den Flugverkehr kann man solche Länder heute binnen weniger Stunden besuchen; Millionen von Menschen tun das Jahr für Jahr. Andere siedeln aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen um. So hieß es in einem Bericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen: „In einem bisher unbekannten — und sicherlich noch steigenden — Ausmaß verlassen Menschen in der ganzen Welt ihre gewohnte Umgebung und siedeln, auf der Suche nach einem besseren Leben, um.“ Ungefähr 100 Millionen Menschen leben außerhalb ihres Geburtslandes.
Die Länder sind wirtschaftlich immer mehr voneinander abhängig. Wie ein riesiges Zentralnervensystem verbindet ein globales Kommunikationsnetz alle Länder der Erde miteinander. Durch den Austausch von Ideen, Informationen und Technologien verschmelzen Kulturen miteinander und passen sich einander an. In der ganzen Welt ist mehr denn je derselbe Kleidungsstil vorherrschend. Die Städte der Welt haben viel gemeinsam: Polizei, Luxushotels, Verkehr, Geschäfte, Banken, Verschmutzung. Während die Völker der Erde zusammenrücken, erleben wir das, was manche als die Entwicklung einer Weltkultur bezeichnen.
Warum Menschen dennoch entzweit sind
Auch wenn sich Völker und Kulturen vermischen, ist offensichtlich, daß sich die Menschen nicht immer als Brüder betrachten. „Redet jeder doch gern ein tadelndes Wort Fremdsprachigen nach“, schrieb ein griechischer Dramatiker vor über 2 000 Jahren. Leider ist das heute nicht anders. Man braucht nur die Zeitung aufzuschlagen und findet Berichte über Fanatismus, Ausländerhaß, „ethnische Säuberungen“, Rassenunruhen, religiös motivierte Krawalle, Massaker unter der Zivilbevölkerung, Vergewaltigungslager, Folterungen und Völkermord.
Natürlich können die meisten von uns nichts oder nur wenig tun, um an dem Verlauf ethnischer Konflikte etwas zu ändern. Vielleicht sind wir davon nicht einmal persönlich betroffen. Für viele von uns entstehen allerdings Probleme, weil es im Umgang mit unseren ausländischen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Mitschülern an der Verständigung fehlt.
Ist es nicht seltsam, daß Menschen verschiedener ethnischer Herkunft sich oftmals schwertun, einander zu vertrauen und sich gegenseitig zu schätzen? Schließlich leben wir auf einem Planeten, auf dem eine enorme, ja unendliche Vielfalt herrscht. Die meisten von uns schätzen den Reichtum und die Vielfältigkeit, was die Nahrung, die Musik und die Farben sowie die vielen Pflanzen- und Tierarten betrifft. Doch irgendwie überträgt sich diese Wertschätzung für Vielfalt nicht immer auf Menschen, die anders denken und handeln als wir.
Statt auf die positiven Aspekte der Verschiedenartigkeit der Völker zu schauen, konzentrieren sich viele auf die Unterschiede und machen sie zu einer Streitfrage. Warum ist das so? Inwieweit kommt es einem zugute, wenn man sich für Menschen aus einer anderen Kultur öffnet? Wie kann man die Mauern, die eine gegenseitige Verständigung verhindern, durchbrechen und sie durch Brücken ersetzen? Auf diese Fragen wird in den nächsten Artikeln eingegangen.
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Mauern, die die Verständigung verhindernErwachet! 1996 | 8. Juli
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Mauern, die die Verständigung verhindern
ROBERT ist ein Missionar der Watch Tower Society, der in Sierra Leone (Westafrika) lebt. Als er kurz nach seiner Ankunft im Land eines Tages die Straße entlangging, hörte er einheimische Kinder im Chor rufen: „Weißer Mann! Weißer Mann!“ Robert, ein schwarzer Amerikaner, drehte sich nach dem weißen Mann um, aber außer ihm war kein Mann zu sehen. Da wurde ihm klar, daß die Kinder ihn meinten.
Ihre Rufe waren nicht böse gemeint. Die Kinder brachten lediglich zum Ausdruck, daß Robert aus einer anderen Kultur kam. Robert als weißen Mann zu bezeichnen war für sie die beste Art, diesen Unterschied auszudrücken.
Inwieweit uns unsere Kultur prägt
Kultur im allgemeinen Sinn ist folgendermaßen definiert worden: „gemeinsame Vorstellungen, ... Bräuche, Anschauungen und Erkenntnisse, die einen bestimmten Lebensstil ausmachen“. Viele kulturelle Werte werden uns direkt vermittelt, doch vieles nehmen wir auch völlig unbewußt auf. Ein Forscher sagte: „Von dem Moment der Geburt an wird die Erfahrung und das Verhalten [eines Kindes] von den Sitten und Bräuchen des Umfelds, in das es hineingeboren worden ist, geprägt. Wenn es sprechen kann, ist das kleine Wesen ein Produkt seiner Kultur, und wenn es herangewachsen ist und in seinem Kulturkreis aktiv sein kann, hat es sich die Bräuche, Ansichten und Grenzen seiner Kultur zu eigen gemacht.“
Die Kultur erleichtert uns das Leben in vielerlei Hinsicht. Als Kind finden wir schnell heraus, wie wir unseren Eltern gefallen können. Das Wissen darum, was in unserer Gesellschaft akzeptiert wird und was nicht, leitet uns in unserem Verhalten anderen gegenüber und in Fragen des Benehmens und der Kleidung.
Natürlich hängt unsere Persönlichkeit nicht nur von unserem kulturellen Hintergrund ab. In jeder Kultur gibt es unterschiedliche Menschen. Unsere Persönlichkeit wird auch von den Erbfaktoren, von unseren Erfahrungen im Leben und etlichen anderen Faktoren bestimmt. Dennoch sehen wir die Welt oft durch die Brille unserer Kultur.
Unsere Kultur bestimmt beispielsweise nicht nur, welche Sprache wir sprechen, sondern auch, wie wir uns ausdrücken. In einigen Gegenden im Nahen Osten schätzen es die Menschen, sich gewählt auszudrücken und viele Wörter, Wiederholungen und Metaphern zu verwenden. Im Gegensatz dazu halten die Menschen in manchen Ländern des Fernen Ostens die Kommunikation auf ein Mindestmaß beschränkt. Das spiegelt sich auch in dem japanischen Sprichwort „Alles Unglück kommt durch den Mund“ wider.
Unsere Ansicht über Zeit wird ebenfalls von unserer Kultur bestimmt. Kommt man in der Schweiz zu einer Verabredung zehn Minuten zu spät, wird erwartet, daß man sich entschuldigt. In anderen Ländern kann man sich ein oder zwei Stunden verspäten, ohne daß sich jemand weiter daran stört.
Die Kultur vermittelt auch Werte. Wie würde man zum Beispiel empfinden, wenn einem jemand sagte: „Du nimmst ja ordentlich zu. Du wirst richtig dick!“? Sofern man in einer afrikanischen Kultur aufgewachsen ist, wo ein kräftiger Körperbau als wünschenswert gilt, würde man sich über diese Bemerkung höchstwahrscheinlich freuen. Aber wenn man in einer westlichen Kultur groß geworden ist, wo Schlankheit gefragt ist, würde einen diese freimütige Äußerung sicherlich verletzen.
„Unsere Art zu leben ist die beste!“
Die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturen wird oftmals dadurch behindert, daß jeder zu der Meinung tendiert, seine Kultur sei die beste. Die meisten von uns denken, ihre Ansichten, Wertvorstellungen, Traditionen, ihre Art der Kleidung und ihre Schönheitsideale seien richtig, passend und besser als alle anderen. Wir neigen auch dazu, andere Kulturen mit den Maßstäben unserer eigenen Gruppe zu beurteilen. Diese Einstellung nennt man Ethnozentrismus. In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Ethnozentrismus ... kann nahezu als eine allgemein verbreitete Erscheinung betrachtet werden. Angehörige fast aller Kulturen der Welt halten ihre eigene Lebensart gegenüber der Lebensart selbst unmittelbarer Nachbarn für überlegen.“
Vor zweihundert Jahren sagte ein englischer Edelmann unverblümt: „[So, wie] ich das sehe, sind Fremde Narren.“ Der Herausgeber des Zitatenbuches, in dem diese Worte abgedruckt sind, schrieb dazu: „[Dies] gibt wohl wie keine andere Aussage ein allgemeines Empfinden wieder.“
Es gibt genügend Beispiele für Intoleranz gegenüber anderen Kulturen. Das folgende Zitat, das oft dem Nationalsozialisten Hermann Göring zugeschrieben wird, stammt ursprünglich aus der Feder eines deutschen Schriftstellers der 30er Jahre und lautet: „Wenn ich Kultur höre ... entsichere ich meinen Browning!“
Ausgeprägter Ethnozentrismus kann zu Diskriminierung führen, die ihrerseits eventuell Feindseligkeiten und Spannungen hervorruft. Richard Goldstone ist der Chefankläger des Internationalen Tribunals zur Ahndung von Kriegsverbrechen in Ruanda und im ehemaligen Jugoslawien. Er sagte über die Greueltaten in beiden Konflikten: „Das kann überall passieren. Bei den beiden Ländern handelt es sich um zwei ganz unterschiedliche Länder mit verschiedenen Kulturen und unterschiedlichem geschichtlichem Hintergrund, dennoch begeht dort einer gegen den anderen die gleichen Grausamkeiten. Diese Art brutaler ethnischer oder religiöser Streitigkeiten ist nichts anderes als Diskriminierung, die in eine gewalttätige Phase eingetreten ist. Die Gruppe, auf die man abzielt, muß entmenscht oder als dämonisiert hingestellt werden. Ist das erst einmal erreicht, verlieren die Leute ihre moralische Hemmschwelle, die sie normalerweise davon abhalten würde, etwas so Schreckliches zu tun.“
Unseren Horizont erweitern
In der Regel haben die Menschen, die wir uns als Freunde wählen, ähnliche Ansichten und Wertvorstellungen wie wir. Wir vertrauen ihnen und verstehen sie. In ihrer Gesellschaft fühlen wir uns wohl. Finden wir das Verhalten einer anderen Person seltsam oder unnormal, werden unsere Freunde wahrscheinlich derselben Meinung sein, weil sie unsere Vorlieben teilen.
Was trägt es uns daher ein, mit Menschen zu kommunizieren, die auf Grund ihres kulturellen Hintergrunds anders sind als wir? Vor allem wird uns eine gute Kommunikation helfen, den Grund für ihr Denken und Handeln zu verstehen. Kunle, ein Westafrikaner, sagte: „Viele Kinder in Afrika werden mit aller Strenge davon abgehalten, beim Essen zu sprechen. In manchen europäischen Ländern werden die Kinder jedoch zu einer Unterhaltung während der Mahlzeiten angehalten. Was geschieht, wenn Europäer und Afrikaner gemeinsam essen? Der Europäer wundert sich, warum der Afrikaner stumm über sein Essen gebeugt ist. Und der Afrikaner fragt sich, warum der Europäer wie ein Buch redet.“ In solchen Fällen kann ein beiderseitiges Verständnis der Kultur des anderen zweifelsohne viel zum Abbau sozialer Vorurteile beitragen.
Dadurch, daß wir Menschen aus einer anderen Kultur kennenlernen, verstehen wir nicht nur sie, sondern auch uns selbst besser. Ein Anthropologe schrieb: „Das letzte, was ein Meeresbewohner entdecken würde, wäre das Wasser. Er würde das Wasser erst bewußt wahrnehmen, wenn er durch irgendeinen Zufall an die Wasseroberfläche gelangen und zum ersten Mal mit Luft in Kontakt kommen würde. ... Die Fähigkeit, die Kultur seiner eigenen Gesellschaft als Ganzes wahrzunehmen, ... erfordert einen bestimmten Grad an Objektivität, der selten, wenn überhaupt, erreicht wird.“ Wenn wir eine andere Kultur kennenlernen, sind wir wie der Meeresbewohner, der zum ersten Mal mit Luft in Kontakt kommt; wir werden uns der kulturellen „Gewässer“, in denen wir leben, bewußt. Der Schriftsteller Thomas Abercrombie brachte das folgendermaßen auf den Punkt: „Jemand, der nie von einer fremden Kultur angezogen wurde, wird nie die Grenzen der eigenen Kultur erkennen.“
Kurz gesagt, ein Verständnis anderer Kulturen kann unser Leben bereichern, indem es unseren Horizont erweitert, so daß wir sowohl uns selbst als auch andere besser verstehen. Ethnozentrismus sowie das eigene kulturelle Erbe können zwar Mauern bilden, die die Verständigung verhindern, aber das muß nicht so sein. Diese Mauern können durchbrochen werden.
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Die Mauern durchbrechen und Brücken schlagenErwachet! 1996 | 8. Juli
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Die Mauern durchbrechen und Brücken schlagen
WIR haben uns die Familie oder die Nation, in die wir hineingeboren wurden, nicht ausgesucht, noch haben wir entschieden, welche Kultur unser Denken prägen sollte. Darauf hatten wir keinerlei Einfluß. Wir alle sind Zeit und Umständen unterworfen. Wir haben jedoch sehr wohl einen Einfluß darauf, wie wir andere betrachten und wie wir uns ihnen gegenüber verhalten.
Die Bibel erklärt uns, wie wir dies tun können. Beschäftigen wir uns nun mit einigen Grundsätzen, die uns helfen werden, Brücken der Verständigung zu Menschen aus einer anderen Kultur zu schlagen.
„Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, ... hat aus e i n e m Menschen jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen“ (Apostelgeschichte 17:24, 26). Wir sind alle ein Teil derselben Menschheitsfamilie und haben daher viel gemeinsam. Wenn wir nach diesen Gemeinsamkeiten Ausschau halten, erleichtert das die Verständigung. Jeder von uns wünscht sich gute Freunde und braucht Liebe und Anerkennung. Keiner möchte körperliche oder emotionelle Schmerzen durchmachen müssen. Menschen aller Völker und Kulturen lieben Musik und Kunst, erzählen Witze, halten viel von guten Umgangsformen und suchen nach einem Weg zum Glück.
‘Laßt euch in keiner Weise von Streitsucht oder Eitelkeit leiten, sondern setzt in Demut gegenseitig die Überlegenheit des andern voraus’ (Philipper 2:3, Wilhelm Michaelis, Das Neue Testament). Das heißt nicht, daß wir denken sollten, andere seien uns in allem überlegen. Vielmehr sollten wir uns vor Augen führen, daß uns andere in manchen Lebensbereichen überlegen sind. Niemals sollten wir denken, wir oder unsere Kultur hätte das Gute gepachtet.
„In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken“ (Galater 6:10). Brücken können geschlagen und die Verständigung kann verbessert werden, wenn man zu anderen, ungeachtet ihres kulturellen Hintergrunds, einfach von sich aus freundlich und hilfsbereit ist.
„Wißt dies, meine geliebten Brüder. Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn“ (Jakobus 1:19). Ein guter Gesprächspartner zeichnet sich nicht nur dadurch aus, daß er redet; er muß auch ein mitfühlender Zuhörer sein.
„Rat im Herzen eines Mannes ist wie tiefe Wasser, aber der Mann von Unterscheidungsvermögen, der wird ihn herausschöpfen“ (Sprüche 20:5). Man sollte hinter die Fassade schauen und die wahren Gefühle und Beweggründe einer Person herausfinden. Lernen wir andere besser kennen.
‘Behaltet nicht nur die eigenen Dinge in eurem Interesse im Auge, sondern zeigt auch persönlich Interesse für die der anderen’ (Philipper 2:4). Zeigen wir Mitgefühl, indem wir uns in die Lage des anderen hineinversetzen. Seien wir selbstlos.
Kulturelle Vielfalt unter Jehovas Zeugen
Daß sich diese Grundsätze wirklich in die Praxis umsetzen lassen, zeigt die erstaunliche Einheit unter Jehovas Zeugen, die in 232 Ländern und Inselgebieten der Erde tätig sind. Sie kommen aus „allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen“ und sind fest entschlossen, sich in allem Jehovas liebevoller Führung zu unterwerfen (Offenbarung 7:9; 1. Korinther 10:31-33).
Die einzelnen Zeugen blicken nicht geringschätzig auf die Kultur der anderen. Und diejenigen, die Zeugen Jehovas werden, lehnen die Kultur, in der sie aufgewachsen sind, auch nicht ab, außer wenn sie gegen biblische Grundsätze verstößt. In einem solchen Fall nehmen sie in ihrem Leben Änderungen vor. Ihnen ist bewußt, daß jede Kultur lobenswerte Charakteristika hat, deren Wert durch Menschen, die die wahre Anbetung aufnehmen, sogar noch gesteigert wird.
Sie bemühen sich, unseren Planeten so zu sehen, wie Gott ihn sieht — ein strahlender, wunderschöner blauer Planet, der im Weltall seine Bahn zieht, ein Planet mit einer herrlichen Vielfalt an Völkern und Kulturen. Jehovas Zeugen freuen sich auf die Zeit, wo alle Menschen auf der Erde eine echte, vereinte Menschheitsfamilie bilden werden.
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