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PriesterEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Heidnische Priester. Die alten Völker hatten Priester, durch die sie sich ihren Göttern nahten. Diese Männer wurden vom Volk hoch in Ehren gehalten und waren sehr einflussreich, da sie gewöhnlich zu der herrschenden Klasse gehörten oder den Herrschern als vertraute Ratgeber dienten. Die Priester waren die gebildete Klasse und hielten das Volk gewöhnlich in Unwissenheit. So konnten sie den Aberglauben des Volkes und seine Furcht vor dem Unbekannten ausnutzen, um sich an ihm zu bereichern.
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PriesterEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Abscheuliche Praktiken heidnischer Priester. Die ägyptischen Priester widerstanden Moses vor Pharao, indem sie versuchten, Moses und seinen Gott, Jehova, durch ihre magischen Künste in Misskredit zu bringen (2Mo 7:11-13, 22; 8:7; 2Ti 3:8). Doch schließlich mussten sie sich demütigen und sich geschlagen geben (2Mo 8:18, 19; 9:11). Die Anbeter des ammonitischen Gottes Molech opferten ihre Söhne und Töchter, indem sie sie im Feuer verbrannten (1Kö 11:5; 2Kö 23:10; 3Mo 18:21; 20:2-5). Die kanaanitischen Baalsanbeter pflegten diesen abscheulichen Brauch ebenfalls, nahmen Selbstverwundungen vor und führten widerliche, perverse, mit Unsittlichkeit verbundene Riten durch (4Mo 25:1-3; 1Kö 18:25-28; Jer 19:5). Die Priester Dagons, des Gottes der Philister, und die Priester der babylonischen Gottheiten Marduk, Bel und Ischtar trieben Magie und Wahrsagerei (1Sa 6:2-9; Hes 21:21; Da 2:2, 27; 4:7, 9). Sie alle beteten Bilder aus Holz, Stein und Metall an.
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