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  • „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • Untersuchen wir jetzt fünf Versprechen Jehovas, die Hesekiel seinen Mitgefangenen weitergab. Zuerst geht es darum, was sie für diese Treuen bedeuten würden. Dann werden wir uns die größere Erfüllung ansehen.

      Eine israelitische Familie feiert das Passah.

      KASTEN 9A: Jehova steht zu seinen Versprechen – damals

      15. Was würde sich für die Rückkehrer in der Anbetung ändern?

      15 VERSPRECHEN 1: Götzendienst und andere abscheuliche religiöse Bräuche gäbe es nicht mehr. (Lies Hesekiel 11:18; 12:24.) Wie in Kapitel 5 dieses Buches ausgeführt wurde, war Jerusalem und der Tempel mit verkehrten religiösen Bräuchen wie Götzendienst beschmutzt worden. Das hatte das Volk verdorben und von Jehova entfremdet. Durch Hesekiel kündigte Jehova an, dass sich die Gefangenen auf eine Zeit freuen könnten, in der ihre Anbetung wieder rein und unverdorben wäre. Alle anderen Segnungen der Wiederherstellung würden einzig und allein von der Wiederherstellung der reinen Anbetung abhängen.

      Im Land Israel sind Männer bei der Traubenlese und haben eine reichliche Ernte.

      16. Was versprach Jehova in Bezug auf das Land seines Volkes?

      16 VERSPRECHEN 2: Rückkehr in die geliebte Heimat. Jehova sagte zu seinem gefangenen Volk: „Ich werde euch das Land Israel geben“ (Hes. 11:17). Was für ein Versprechen! Und das obwohl die Babylonier Gottes Diener verspotteten und sie nicht auf eine Rückkehr hoffen ließen (Jes. 14:4, 17). Doch das war noch nicht alles. Solang die Rückkehrer treu blieben, wäre das Land fruchtbar und ertragreich – für Nahrung und sinnvolle Arbeit wäre gesorgt. Die Schande und das Elend der Hungersnot würden der Vergangenheit angehören. (Lies Hesekiel 36:30.)

      Im Tempel in Jerusalem wird auf dem Altar ein Opfer verbrannt.

      17. Was versprach Jehova bezüglich Opfergaben?

      17 VERSPRECHEN 3: Auf Jehovas Altar würden wieder Opfergaben dargebracht. Wie in Kapitel 2 erklärt wurde, waren unter dem Gesetz Opfer und Gaben ein wichtiger Teil der reinen Anbetung. Wenn die Rückkehrer Jehova gehorchen und nur ihm dienen würden, würde er ihre Opfer annehmen. Die Menschen könnten so auch Vergebung erlangen und Gott nahebleiben. Jehova versprach: „Dort wird das ganze Haus Israel, ja sie alle, mir im Land dienen. Dort werde ich mich über sie freuen. Und ich werde eure Beiträge und eure Erstlingsopfer fordern, all eure heiligen Dinge“ (Hes. 20:40). Die reine Anbetung wäre wirklich wiederhergestellt und würde für Gottes Volk viel Gutes bringen.

      Esra und andere Männer machen dem Volk die Gesetze Jehovas verständlich.

      18. Wie würde Jehova sein Volk hüten?

      18 VERSPRECHEN 4: Schlechte Hirten würden abgesetzt. Warum war Gottes Volk vom rechten Weg abgekommen? Ein Hauptgrund war der schlechte Einfluss verantwortlicher Männer. Jehova versprach, daran etwas zu ändern: „Ich werde sie absetzen und sie dürfen meine Schafe nicht mehr weiden ... Ich werde meine Schafe aus ihrem Rachen retten.“ Seinen treuen Dienern versprach Jehova hingegen: „Ich werde mich ... um meine Schafe kümmern“ (Hes. 34:10, 12). Wie würde das aussehen? Er würde gewissenhafte, treue Männer als Hirten einsetzen.

      Israeliten sind auf dem Weg zu einem Fest in Jerusalem.

      19. Was versprach Jehova bezüglich Einheit?

      19 VERSPRECHEN 5: Einheit unter Dienern Jehovas. Vor der Gefangenschaft muss es die Treuen sehr frustriert haben, die Uneinigkeit unter Gottes Volk zu sehen. Unter dem Einfluss falscher Propheten und schlechter Hirten rebellierte das Volk gegen die treuen Propheten, die Vertreter Jehovas. Das Volk war gespalten. Durch Hesekiel versprach Jehova: „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“ (Hes. 11:19). Wie begeisternd das für die Treuen gewesen sein muss! Wenn die zurückkehrenden Juden mit Jehova und miteinander in Harmonie leben würden, könnte ihnen kein Gegner gefährlich werden. Statt Jehova Schande zu bereiten, könnten sie ihm als ganze Nation wieder Ehre machen.

      20, 21. Wie erfüllten sich Gottes Versprechen an den jüdischen Heimkehrern?

      20 Erfüllten sich diese fünf Versprechen an den befreiten Juden? Denken wir an die Worte des treuen Josua: „Von all dem Guten, das euer Gott Jehova euch versprochen hat, [ist] kein einziges Wort unerfüllt geblieben ... Alles ist für euch wahr geworden. Kein einziges Wort ist unerfüllt geblieben“ (Jos. 23:14). So war es schon bei Josua und so würde es auch bei den heimkehrenden Juden sein.

      21 Die Juden gaben den Götzendienst und all die anderen abscheulichen Bräuche auf, die ihr Verhältnis zu Jehova zerstört hatten. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kehrten sie in ihre Heimat zurück, bebauten den Boden und führten ein erfülltes Leben. Mit das Erste, was sie instand setzten, war Jehovas Altar in Jerusalem. So konnten sie wieder annehmbare Opfer darbringen (Esra 3:2-6). Jehova gab ihnen gute Hirten – Männer wie den treuen Priester und Abschreiber Esra, die Statthalter Nehemia und Serubbabel, den Hohen Priester Josua und die mutigen Propheten Haggai, Sacharja und Maleachi. Und solang die Juden für Jehovas Anweisungen und Anleitung offen blieben, waren sie so fest vereint wie schon sehr lange nicht mehr (Jes. 61:1-4; lies Jeremia 3:15).

      22. Warum kann die erste Erfüllung der Wiederherstellungs­prophezeiungen nur ein Vorgeschmack gewesen sein?

      22 Man kann sich gut vorstellen, wie begeisternd die erste Erfüllung der Versprechen Jehovas war. Doch diese Wiederherstellung war lediglich ein Vorgeschmack. Warum kann man das sagen? Jehovas Versprechen erfüllten sich damals nur begrenzt. Die Erfüllung hing nämlich von dem Gehorsam des Volkes ab. Leider wurden die Juden aber irgendwann wieder rebellisch. Wie Josua allerdings betont hatte, erfüllt sich Jehovas Wort immer. Die Versprechen müssen daher eine größere, dauerhafte Erfüllung haben.

  • „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • 1919 spricht Joseph F. Rutherford auf einem Kongress der Bibelforscher zu vielen Zuhörern, die unter Bäumen sitzen.

      KASTEN 9B: Warum 1919?

      Anfang 1919, kurz nachdem die „Erntezeit“ begonnen hatte, wurde es vollständig aus den Fesseln Groß-Babylons befreit (Mat. 13:30). Die Gefangenschaft war vorüber!

      26 Die Wiederherstellungs­prophezeiungen Hesekiels begannen sich jetzt in größerem Umfang zu erfüllen als je zuvor. Welche größere Erfüllung haben die bereits erwähnten Versprechen?

      Ein Bruder hält die Gedächtnismahlansprache in einem Königreichssaal.

      KASTEN 9C: Jehova steht zu seinen Versprechen – heute

      27. Wie reinigte Gott sein Volk von Götzendienst?

      27 VERSPRECHEN 1: Götzendienst und andere abscheuliche religiöse Bräuche gäbe es nicht mehr. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts taten sich treue Christen zusammen und sagten sich von verkehrten religiösen Bräuchen los. Sie verwarfen die Dreieinigkeit, die Unsterblichkeit der Seele und das Höllenfeuer als unbiblische Lehren, die ihren Ursprung in der falschen Religion haben. Gott mithilfe von Bildern anzubeten verurteilten sie als Götzendienst. Nach und nach wurde dem Volk Gottes klar, dass auch die Verwendung des Kreuzes in der Anbetung eine Form von Götzendienst ist (Hes. 14:6).

      Eine Frau liest mit ihrem Tablet auf jw.org in der Online-Bibel.

      28. In welchem Sinn kehrte Jehovas Volk in sein Land zurück?

      28 VERSPRECHEN 2: Rückkehr des Volkes Gottes in sein geistiges Land. Als treue Christen alle Verbindungen zur babylonischen Religion lösten, kamen sie quasi nach Hause in ihr geistiges Land – ein einzigartiger Zustand oder ein wohltuendes Umfeld, in dem sie nie wieder geistig hungern müssten. (Lies Hesekiel 34:13, 14.) Wie wir später in Kapitel 19 noch erfahren werden, versorgt Jehova dieses Land mit einem beispiellosen Strom von geistiger Nahrung (Hes. 11:17).

      Ein Bruder nutzt ein Traktat, um einem Angler in einem Jachthafen zu predigen.

      29. Was gab der Predigttätigkeit 1919 Aufschwung?

      29 VERSPRECHEN 3: Auf Jehovas Altar würden wieder Opfergaben dargebracht. Christen im 1. Jahrhundert sollten Gott keine Tieropfer mehr darbringen, sondern etwas viel Wertvolleres – Worte, die Jehova verherrlichten und durch die andere von ihm erfuhren (Heb. 13:15). In den Jahrhunderten der Gefangenschaft konnten solche „Opfer des Lobpreises“ nicht auf organisierte Weise erbracht werden. Doch das sollte sich ändern. Zum Ende der Gefangenschaft predigten Gottes Diener fleißig und es machte ihnen viel Freude, Gott in ihren Zusammenkünften zu preisen. Ab 1919 legte „der treue und verständige Sklave“ mehr Wert auf das Predigen und er organisierte es besser (Mat. 24:45-47). Ein immer größer werdendes Heer ließ Jehovas Altar förmlich überfließen mit Opfern des Lobpreises für seinen heiligen Namen.

      Zwei Älteste machen bei einer Familie einen Hirtenbesuch.

      30. Wie sorgte Jesus für gute Hirten?

      30 VERSPRECHEN 4: Schlechte Hirten würden abgesetzt. Christus erlöste Gottes Volk von den skrupellosen, eigennützigen, schlechten Hirten der Christenheit. Hirten in Christi Herde, die solche Züge aufwiesen, wurden abgesetzt (Hes. 20:38). Als der gute Hirte stellte Jesus sicher, dass seine Schafe bestens versorgt waren. Dafür setzte er 1919 den treuen und verständigen Sklaven ein. Diese kleine Gruppe Gesalbter kümmerte sich darum, dass Gottes Volk ausreichend geistige Nahrung hatte. Zusätzlich wurden mit der Zeit Älteste geschult, ebenfalls für „die Herde Gottes“ zu sorgen (1. Pet. 5:1, 2). Mit der inspirierten Beschreibung aus Hesekiel 34:15, 16 werden Hirten immer wieder daran erinnert, was Jehova Gott und Jesus Christus von ihnen erwarten.

      Zeugen Jehovas unterschiedlicher Herkunft besuchen einen Kongress.

      31. Wie erfüllte Jehova die Prophezeiung aus Hesekiel 11:19?

      31 VERSPRECHEN 5: Einheit unter Dienern Jehovas. Über die Jahrhunderte hat sich die Christenheit in Zehntausende von Glaubensgemeinschaften und Sekten gespalten, die zum Teil hoffnungslos zerstritten sind. Unter Gottes Volk ist es ganz anders. Jehova hat für eine Wiederherstellung gesorgt und dabei etwas Erstaunliches bewirkt. Durch Hesekiel versprach er: „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“ (Hes. 11:19). Das hat sich auf großartige Weise erfüllt. Christus hat Millionen von Nachfolgern mit unterschiedlichstem ethnischen, religiösen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergrund. Doch alle lernen die gleichen biblischen Lehren und beteiligen sich harmonisch an der gleichen Tätigkeit. Am letzten Abend vor seinem Tod betete Jesus inständig um Einheit unter seinen Nachfolgern. (Lies Johannes 17:11, 20-23.) In unserer Zeit erfüllt Jehova diese Bitte wie nie zuvor.

  • Jehova steht zu seinen Versprechen – damals
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • Jehova steht zu seinen Versprechen – damals

      • Eine israelitische Familie feiert das Passah.

        1. Anbetung frei von Götzendienst

      • Im Land Israel sind Männer bei der Traubenlese und haben eine reichliche Ernte.

        2. Rückkehr in ein fruchtbares Heimatland

      • Im Tempel in Jerusalem wird auf dem Altar ein Opfer verbrannt.

        3. Annehmbare Opfer für Jehova

      • Esra und andere Männer machen dem Volk die Gesetze Jehovas verständlich.

        4. Treue Männer übernehmen die Führung

      • Israeliten sind auf dem Weg zu einem Fest in Jerusalem.

        5. Vereinte Anbetung in Gottes Tempel

  • Jehova steht zu seinen Versprechen – heute
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • Jehova steht zu seinen Versprechen – heute

      • Ein Bruder hält die Gedächtnismahlansprache in einem Königreichssaal.

        1. Anbetung frei von Götzendienst

      • Eine Frau liest mit ihrem Tablet auf jw.org in der Online-Bibel.

        2. Überfluss an geistiger Nahrung

      • Ein Bruder nutzt ein Traktat, um einem Angler in einem Jachthafen zu predigen.

        3. Opfer des Lobpreises werden dargebracht

      • Zwei Älteste machen bei einer Familie einen Hirtenbesuch.

        4. Treue Männer übernehmen die Führung

      • Zeugen Jehovas unterschiedlicher Herkunft besuchen einen Kongress.

        5. Weltweit vereinte Anbetung

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