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Fragen von LesernDer Wachtturm 1990 | 15. August
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Für einige biblische Ereignisse gibt es eine spätere Parallele unter Gottes Dienern. Zum Beispiel wissen wir, daß sich Jona drei Tage und drei Nächte lang in einem großen Fisch befand. Manche würden darin lediglich ein Beispiel für eine göttliche Befreiung sehen, doch Jesus sagte, es sei ein prophetisches Vorbild dafür, daß er vor seiner Auferstehung eine vergleichbare Zeit im Grab sein würde (Jona 1:17; Matthäus 12:40). Ja, Jonas Erfahrung war ein prophetisches Vorbild. Verständlicherweise haben Gottes Diener Prophezeiungen und bestimmte Bibelberichte auf irgendwelche Hinweise untersucht, die erkennen lassen, wie Jehova mit ihnen verfahren würde.
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Fragen von LesernDer Wachtturm 1990 | 15. August
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Die Möglichkeit, daß einige Gesalbte in der neuen Welt auf der Erde weiterleben könnten, wird in guter Absicht und im Licht biblischer Präzedenzfälle erörtert, um zu versuchen, Prophezeiungen oder Vorbilder zu verstehen, die eine spätere Parallele haben könnten. Wenn es sich herausstellt, daß keine Gesalbten auf der Erde übrigbleiben, wird es keinen Grund zur Unzufriedenheit geben. Wir sind uns bereits darüber im klaren, daß biblische Angelegenheiten im Laufe der Zeit immer besser verstanden werden. Im Wachtturm vom 15. Oktober 1981 wurde beispielsweise Micha 5:6-9 erneut behandelt und erklärt: „Der Überrest der geistigen Israeliten hat nicht bis nach ... dem Krieg von Har-Magedon ... warten müssen, um für Menschen ... wie erfrischender ‚Tau‘ zu sein.“ In dieser Abhandlung ist wieder von der Möglichkeit die Rede, daß der Überrest den großen Krieg Gottes überlebt und „für die ‚große Volksmenge‘ ‚anderer Schafe‘ weiterhin wie erfrischender ‚Tau‘“ sein wird. Wie wir sehen, kann unser Verständnis von Prophezeiungen oder biblischen Dramen im Laufe der Zeit und aufgrund zunehmenden geistigen Lichts umfassender werden oder sich ändern (Sprüche 4:18).
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