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Jehova regt den Geist seines Volkes anDer Wachtturm 1989 | 15. Juni
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Jehova haßt Betrüger. In Gottes Versammlung werden alle, die beharrlich ‘Falschheit reden, durchstochen’ — als Abtrünnige verworfen. „Zwei Teile“ im Land werden weggetilgt werden, während der dritte Teil durch Feuer geläutert wird. Als Parallele dazu ist die große Mehrheit angeblicher Christen — die Christenheit — von Jehova sozusagen weggetilgt worden. Seit 1919 hat nur eine Minderheit, bestehend aus treuen gesalbten Christen, den Namen Jehovas angerufen und sich von ihm läutern lassen (13:1-9).
Jehovas Volk kann auf seinen Schutz vertrauen. Wenn Feinde versuchen, die wahren Anbeter Gottes zu vernichten, wird er sein Volk beschützen und Satans Scharen vertilgen. Der Berg der Olivenbäume spaltet sich, wodurch ein symbolisches Tal entsteht, in dem Gesalbte unter dem universellen Königreich Jehovas und der messianischen Regierung seines Sohnes Schutz finden. Dort wird Licht sein für die treuen Diener Gottes, aber Finsternis für die Nationen. Die Menschen müssen sich entscheiden: Sie können entweder Jehova gemeinsam mit seinem Volk anbeten, oder sie werden für alle Zeiten vernichtet werden (14:1-21).
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Jehova regt den Geist seines Volkes anDer Wachtturm 1989 | 15. Juni
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2:1-5 — Der junge Mann wollte Jerusalem wahrscheinlich messen, weil man eine schützende Mauer darum errichten wollte. Gottes Engel zeigte jedoch, daß das Wachstum Jerusalems nicht durch eine Mauer begrenzt werden sollte. Kein Mensch könnte das fortgesetzte Wachstum dieser Stadt verhindern. Jehova wäre ihr Schutz, so wie er heute den gesalbten Überrest schützt, der ein Teil des himmlischen Neuen Jerusalem sein wird (Offenbarung 21:2).
○ 6:11-15 — Die Krönung des Hohenpriesters Josua machte ihn nicht zu einem Priester-König, denn er stammte nicht aus der königlichen Linie Davids. Josua wurde dadurch vielmehr zu einem prophetischen Vorbild des Messias, an dem sich die Prophezeiung über den „Sproß“ vollständig erfüllte (Sacharja 3:8; Jeremia 23:5). Josua trug dazu bei, daß der Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem vollendet wurde. Jesus Christus, der himmlische Priester-König, bringt die Arbeit am geistigen Tempel zur Vollendung.
○ 11:4-11 — Schafähnliche Menschen bildeten insofern eine „zur Tötung bestimmte Kleinviehherde“, als sie von regierenden Hirten ausgebeutet wurden. Mit den Stäben „Lieblichkeit“ und „Verbundenheit“ handelte Sacharja wie ein Hirte, der einen Stab trägt, um die Herde zu lenken, und einen anderen, um wilde Tiere abzuwehren (Psalm 23:4). Er schattete Jesus vor, der als geistiger Hirte gesandt worden war, aber von den Juden verworfen wurde. Wie Sacharja den Lieblichkeit genannten Stab zerbrach, so hörte Gott auf, in lieblicher Weise mit den Juden zu handeln, indem er seinen Bund mit ihnen brach. Und so, wie Sacharja den Stab namens Verbundenheit zerbrach, ließ Gottes Aufkündigung des Gesetzesbundes die Juden ohne ein theokratisches Band der Einheit. Ihre religiöse Uneinigkeit hatte katastrophale Folgen, denn Jerusalem wurde im Jahre 70 u. Z. von den Römern zerstört.
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