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  • Sühnetag
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Gegenbildliche Erfüllung. Als der jährliche Sühnetag richtig begangen wurde, diente er genau wie andere Bestimmungen des mosaischen Gesetzes dazu, etwas Größeres vorzuschatten. Eine sorgfältige Betrachtung dieser Feier im Licht der inspirierten Darlegungen des Apostels Paulus lässt erkennen, dass Israels Hoher Priester und die Tiere, die bei dieser Zeremonie gebraucht wurden, Jesus Christus und seine Erlösungstat zugunsten der Menschheit vorschatteten. In seinem Brief an die Hebräer zeigt Paulus, dass Jesus Christus der große gegenbildliche Hohe Priester ist (Heb 5:4-10). Der Apostel weist auch darauf hin, dass der Hohe Priester dadurch, dass er an einem Tag im Jahr mit dem Blut der Opfertiere das Allerheiligste betrat, Jesus Christus vorschattete, der mit seinem eigenen Blut in den Himmel selbst ging, um Sühne zu leisten für alle, die an sein Opfer glauben. Da Christus ohne Sünde war, musste er nicht wie Israels Hoher Priester für eigene Sünden ein Opfer darbringen (Heb 9:11, 12, 24-28).

      Aaron opferte den Stier für die Priester und die übrigen Leviten und sprengte etwas von dessen Blut im Allerheiligsten vor den Sühnedeckel (3Mo 16:11, 14). In ähnlicher Weise bot Christus den Wert seines menschlichen Blutes Gott im Himmel dar, wo es zum Nutzen derer angewandt werden konnte, die mit ihm als Priester und Könige regieren werden (Off 14:1-4; 20:6). Der Bock für Jehova wurde ebenfalls geopfert und sein Blut vor die Bundeslade im Allerheiligsten gespritzt. Das geschah zum Nutzen der nichtpriesterlichen Stämme Israels (3Mo 16:15). Auch das Opfer Jesu Christi kommt sowohl dem priesterlichen geistigen Israel wie der übrigen Menschheit zugute. Es waren zwei Böcke nötig, weil ein Bock nicht geopfert werden und gleichzeitig die Sünden Israels wegtragen konnte. Beide Böcke werden als e i n Sündopfer bezeichnet (3Mo 16:5) und wurden, bis das Los über sie gezogen wurde, gleich behandelt, was andeutet, dass sie gemeinsam ein Symbol bildeten. Jesus Christus wurde nicht nur geopfert, sondern er trug auch die Sünden derer weg, für die er einen Opfertod starb.

      Der Apostel Paulus erklärte, es sei unmöglich, dass das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnehme, Gott habe Jesus aber einen Leib bereitet (den er zu opfern bereit war, was er zeigte, als er sich zur Taufe darstellte) und gemäß dem göttlichen Willen seien die Nachfolger Jesu „durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für alle Mal geheiligt worden“ (Heb 10:1-10). So, wie die Überreste des Stieres und des Bocks, die am Sühnetag geopfert wurden, schließlich außerhalb des israelitischen Lagers verbrannt wurden, so hat, wie der Apostel schreibt, auch Christus außerhalb des Tores (außerhalb von Jerusalem) gelitten (indem er an den Pfahl gebracht wurde) (Heb 13:11, 12).

      Es ist daher klar ersichtlich, dass die verschiedenen Zeremonien des alljährlich gefeierten Sühnetages, durch die selbst Israel nicht vollständig und für immer von Sünde befreit wurde, sinnbildlichen Charakter hatten. Sie schatteten die große Sündensühnung durch Jesus Christus, den Hohen Priester, den Christen bekennen, vor (Heb 3:1; siehe LÖSEGELD; SÜHNE).

  • Sühnedeckel
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Der inspirierte Schreiber des Hebräerbriefes weist darauf hin, dass all das symbolisch war. Zum Beispiel betrat der Hohe Priester jeweils am Sühnetag mit Blut der Opfertiere das Allerheiligste, Christus jedoch trug den Wert seines Opfers nicht vor einen buchstäblichen Sühnedeckel, sondern in den Himmel, in die Gegenwart Jehovas (3Mo 16:15; Heb 9:11-14, 24-28).

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