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Schußwaffen — Tödliche RisikenErwachet! 1990 | 22. Mai
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Schußwaffen — Tödliche Risiken
„SIE bilden sich ein, daß sie einfach die Schußwaffe auf den anderen richten und damit die Situation unter Kontrolle haben“, erklärte ein prominenter Polizeivertreter. „Wenn das dann nicht so klappt, zögern sie — genauso wie viele Polizisten den Bruchteil einer Sekunde zögern würden —, und dafür bezahlen sie mit dem Leben.“
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Schußwaffen — Tödliche RisikenErwachet! 1990 | 22. Mai
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Wie lange braucht man, um seine versteckte Pistole zu ziehen, wenn man von einem Angreifer überrascht wird? Hören wir ihre eigene Erfahrung: „Als ich überfallen wurde — von einem wahnsinnigen Drogenabhängigen mit einem Fleischermesser —, war der Stahl an meiner Kehle, bevor ich den Angreifer sah oder auch nur hörte. Wer wäre wohl schneller gewesen, wenn ich nach einer Pistole gegriffen hätte?“ Weiter sagt sie: „Ich denke nicht im Traum daran, eine Pistole zum persönlichen Schutz zu tragen. Das ist keine Frage der Moral, sondern eine Frage der Praxis.“
Betrachten wir nun einige einleuchtende Tatsachen. Bei den „relativ seltenen Schießereien zwischen Hausbewohnern und Einbrechern könnte es sehr gut sein, daß sich der Einbrecher im Umgang mit seiner Waffe als viel geschickter erweist als der Hausbewohner und daß dieser es ist, den man zu Grabe trägt“, hieß es in der Zeitschrift Time (6. Februar 1989).
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Schußwaffen — Tödliche RisikenErwachet! 1990 | 22. Mai
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Folgende Äußerung eines Polizeichefs leuchtet ein: „Man kann nicht beides haben: Wenn man wirklich seine Schußwaffe so sichert, daß kein Unschuldiger im Haus — weder Kind noch Besucher, noch jemand anders — damit verletzt werden kann, dann wird man sie wohl auch nicht in der Notsituation, für die man sie eigentlich gekauft hat, zur Hand haben.“
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