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  • Puerto Rico und die Jungferninseln
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1987
    • Die Missionare, die 1949 nach Caguas gesandt wurden, waren fleißig tätig und hielten bald im Vorderzimmer ihres Missionarheims Zusammenkünfte ab. Doch zunächst waren nur langsame Fortschritte zu verzeichnen. Viele, die zu Anfang mit ihnen Gemeinschaft pflegten, erwiesen sich in ihrem Herzen nicht als die richtige Art von Boden und gaben daher nach einiger Zeit den Dienst für Jehova wieder auf. Bei anderen jedoch brachte der Same, der bei ihnen Wurzeln schlug, viel Frucht hervor.

      Als zum Beispiel Dolores Vázquez mit der Wahrheit in Berührung kam, konnte mit ihr und ihrer ältesten Tochter, Carmen, ein regelmäßiges Studium durchgeführt werden, an dem zuweilen auch ihre drei ältesten Söhne teilnahmen. Dolores machte gute Fortschritte und besuchte schon bald die Zusammenkünfte. Sie wünschte die Anerkennung Jehovas nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre ganze Familie. So kam es, daß im Laufe der Jahre fast alle ihre Söhne und Töchter und deren Familien das Vorrecht ergriffen, dem allein wahren Gott zu dienen. Von ihren Söhnen, Töchtern und Enkelkindern sind insgesamt mehr als 30 Personen getaufte Diener Jehovas oder beteiligen sich zumindest am Predigen der guten Botschaft. Zwei ihrer Söhne und ein Enkel dienen jetzt als Älteste.

      Viele Jahre lang waren in Caguas Missionare tätig, und mit ihrer geduldigen Hilfe begann die Versammlung zu wachsen. Heute gibt es in Caguas 13 Versammlungen und noch weitere in Nachbarorten.

      In Bayamón, westlich von San Juan, vergingen mehrere Jahre, bis sich eine Zunahme bemerkbar machte. Im ersten Jahr, in dem Missionare in dieser für die Rinderzucht bekannten Gegend tätig waren, berichteten neun Verkündiger. Innerhalb von vier Jahren stieg die Gesamtzahl auf 66. Aber schon im darauffolgenden Jahr ging sie wieder auf 31 zurück. Dann begann sich die Stadt durch die Realisierung neuer Wohnbauprojekte auszudehnen. Viele von denen, die nun zuzogen, hatten keine Verwandten in ihrer Nähe. Wer auf die Königreichsbotschaft hörte, machte sich daher weniger Gedanken darüber, ob andere damit einverstanden wären. Aus der Stadt von 15 000 Einwohnern ist eine Großstadt geworden, die etwa 200 000 Einwohner zählt. Heute gibt es in Bayamón 21 Versammlungen und noch viele weitere in Nachbarorten.

      IN EINE FESTUNG DES SPIRITISMUS EINGEDRUNGEN

      Auch der Ciudad de los Brujos (Hexenstadt) wurde Gelegenheit gegeben, die Königreichsbotschaft zu hören. Dort in Guayama, an der Südküste, hat der Spiritismus die Menschen fest in seiner Gewalt. Einige bekannte Geschäftsleute und führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind Spiritisten.

      George Snodgrass, ein Missionar, machte die Bekanntschaft des Präsidenten der dortigen Spiritistenbewegung, der ihn einlud, vor den Anhängern der Bewegung im Spiritistentempel über den Standpunkt der Bibel zum Spiritismus zu sprechen. Da George damals nur über wenig Spanischkenntnisse verfügte, bat er Ivan Truman, einen Missionar, der in Caguas diente, die Ansprache zu halten. An einer Stelle des Vortrages wurde einer der Spiritisten sehr ärgerlich und unterbrach den Redner, indem er seinen Aussagen entschieden widersprach. Doch der Vorsitzende beruhigte ihn, und Bruder Truman durfte bis zum Ende weitersprechen. Es wurde ein gutes Zeugnis gegeben.

  • Puerto Rico und die Jungferninseln
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1987
    • EIN TRAGISCHER UNFALL

      Leo und Eunice Van Daalen, die unter den ersten Missionaren in Puerto Rico waren, wollten gleich nach dem Gedächtnismahl 1952 ihre Verwandten in den Vereinigten Staaten besuchen. Für Mark, ihren Sohn, der etwa zwei Jahre alt war, sollte es die erste Reise sein. Doch beim Start des Flugzeuges, ja noch ehe es vom Flughafen Isla Grande abhob, traten Probleme auf, und innerhalb weniger Minuten stürzte die Maschine ungefähr 8 Kilometer von der Küste entfernt in den Atlantischen Ozean. Leo und Eunice verloren ihr Leben. Man berichtete, daß Eunice ertrank, nachdem sie ihren Rettungsgürtel einer Frau gegeben hatte, die nicht schwimmen konnte. Erstaunlicherweise trieb ihr zweijähriger Sohn auf den Wellen und wurde gerettet. Er wurde später von seiner Tante in den Vereinigten Staaten adoptiert und ist bis heute ein treuer Zeuge.

      Die Van Daalens waren in Puerto Rico sehr bekannt. Deshalb berichteten viele Zeitungen, was ihnen zugestoßen war. Mit vielen Menschen konnte man daraufhin über die biblisch begründete Auferstehungshoffnung sprechen, die auch Bruder und Schwester Van Daalen gehegt hatten.

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