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  • Was wir über die Rassen wissen
    Erwachet! 1990 | 8. Dezember
    • Einteilung der Menschheit

      Mit der Erforschung der Erde wurde die menschliche Vielfalt aus dem Reich der Sagen und Mythen befreit. Die Völker konnten beobachtet und studiert werden. Mit der Zeit versuchten die Wissenschaftler, sie zu klassifizieren.

      In dem Werk Systema Naturae, das erstmals 1735 erschien, taufte der schwedische Botaniker Carl von Linné den Menschen Homo sapiens, was „vernünftiger Mensch“ bedeutet. Dieser Begriff ist gemäß einem Publizisten die dümmste und arroganteste Definition, die je für eine Spezie gegeben wurde. Linné unterteilte die Menschheit in fünf Gruppen, die er wie folgt beschrieb:

      AFRIKANER: schwarz, phlegmatisch, entspannt; Haar schwarz, gekräuselt; Haut seidig; Nase platt; Lippen schwulstig; gerissen, träge, nachlässig. Schmiert sich mit Fett ein. Launen unterworfen.

      AMERIKANER: kupferfarbig, cholerisch, aufrecht; Haar schwarz, glatt, stark; Nasenlöcher breit, Gesichtszüge streng; Bart schütter; eigensinnig, zufrieden frei. Bemalt sich mit dünnen roten Strichen. Bräuchen unterworfen.

      ASIATE: melancholisch, straff; Haar schwarz; Augen dunkel; streng, hochfahrend, habgierig. Trägt wallende Kleidung. Meinungen unterworfen.

      EUROPÄER: blond, sanguinisch, kräftig; Haar gelb, braun, wellig; Augen blau; sanft, scharfsinnig, erfinderisch. Trägt enganliegende Kleidung. Gesetzen unterworfen.

      WILDER: vierfüßig, stumm, behaart.

      Wie man sieht, hat Linné die Menschen nicht nur nach genetisch festgelegten Merkmalen (Hautfarbe, Haarbeschaffenheit usw.) eingeteilt, sondern auch eine voreingenommene Bewertung der Persönlichkeit vorgenommen. Er behauptete, Europäer seien „sanft, scharfsinnig, erfinderisch“, wohingegen er Asiaten als „streng, hochfahrend, habgierig“ und Afrikaner als „gerissen, träge, nachlässig“ darstellte.

  • Was wir über die Rassen wissen
    Erwachet! 1990 | 8. Dezember
    • Heutige Systeme teilen die Menschen oft in drei Gruppen ein, wobei man strikt nur nach den körperlichen Merkmalen geht: 1. Europiden mit heller Haut und glattem oder gewelltem Haar; 2. Mongoliden mit gelblicher Haut und Mongolenfalte; 3. Negriden mit dunkler Haut und krausem Haar. Doch lassen sich nicht alle so einfach in eine dieser Kategorien einordnen.

      Zum Beispiel haben die Hottentotten und Buschmänner des südlichen Afrikas eine kupferfarbene Haut, krauses Haar und mongolide Gesichtsmerkmale. Einige indische Völker haben eine dunkle Haut, aber europide Gesichtsmerkmale. Die Ureinwohner Australiens sind dunkelhäutig, doch ihr krauses Haar ist oft blond. Verschiedene Mongoliden haben europide Augen. Es gibt keine klaren Trennungslinien.

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