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Jehova beschafft ein „Lösegeld für viele“Komm Jehova doch näher
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15. Warum musste Jesus leiden und sterben?
15 Im Frühjahr 33 u. Z. setzte sich Jesus Christus freiwillig einer Tortur aus, die zur Zahlung des Lösegelds führte. Er ließ sich unter falschen Anklagen festnehmen, schuldig sprechen und an einen Hinrichtungspfahl nageln. War es für Jesus wirklich notwendig, so sehr zu leiden? Ja, denn die Streitfrage, bei der es um die Integrität der Diener Gottes ging, musste geklärt werden. Bedeutsamerweise ließ Gott nicht zu, dass der kleine Jesus von Herodes umgebracht wurde (Matthäus 2:13-18). Als Jesus jedoch erwachsen war, konnte er den Frontalangriffen Satans in dem vollen Bewusstsein der Streitfragen standhalten.b Dadurch, dass er trotz schrecklicher Behandlung „loyal, unschuldig, ohne Makel, getrennt von den Sündern“ blieb, bewies er eindrucksvoll und bis zur letzten Konsequenz, dass Jehova Diener hat, die ihm unter Prüfungen die Treue halten (Hebräer 7:26). Kein Wunder, dass Jesus in dem Augenblick vor seinem Tod triumphierend rief: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19:30).
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Jehova beschafft ein „Lösegeld für viele“Komm Jehova doch näher
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b Um die Sünde Adams aufwiegen zu können, musste Jesus als vollkommener Mann sterben, nicht als vollkommenes Kind. Schließlich sündigte Adam ja willentlich und war sich über die Schwere seiner Tat und die Konsequenzen völlig im Klaren. Damit Jesus diese Sünde als „der letzte Adam“ zudecken konnte, musste er sich als erwachsener Mensch ganz bewusst dafür entscheiden, seine Treue gegenüber Jehova zu bewahren (1. Korinther 15:45, 47). So diente der gesamte treue Lebensweg Jesu – einschließlich seines Opfertodes – als „ein einziger Akt der Rechtfertigung“ (Römer 5:18, 19).
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