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Eine Herde, ein HirteDer Wachtturm 2010 | 15. März
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10, 11. (a) Welche glaubensstärkende Erfüllung der Worte Jesu haben wir erlebt? (b) Welche Frage könnte in Verbindung mit den „anderen Schafen“ aufkommen?
10 Jesus sprach von „anderen Schafen“, die nicht aus derselben „Hürde“ wären wie die „kleine Herde“ seiner gesalbten Nachfolger (Joh. 10:16; Luk. 12:32). Er sagte: „Auch diese muss ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden unter e i n e m Hirten.“ Ist es nicht glaubensstärkend, mitzuerleben, wie sich diese Worte erfüllen? Zwei Gruppen werden zusammengeführt — die kleine Gruppe der Gesalbten und die große Gruppe der „anderen Schafe“. (Lies Sacharja 8:23.) Die „anderen Schafe“ dienen zwar nicht im inneren Vorhof des geistigen Tempels, dafür aber im äußeren Vorhof dieses Tempels.
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Eine Herde, ein HirteDer Wachtturm 2010 | 15. März
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„Sie werden wirklich mein Volk werden“
17, 18. Wie hat sich die Prophezeiung aus Hesekiel 37:26, 27 erfüllt?
17 Mit den folgenden Worten sagte Jehova voraus, wie vereint und eng verbunden sein Volk sein würde: „Ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen; es wird schließlich ein auf unabsehbare Zeit dauernder Bund mit ihnen sein. Und ich will ihnen einen Platz geben und sie mehren und mein Heiligtum in ihre Mitte stellen auf unabsehbare Zeit. Und es wird sich tatsächlich erweisen, dass meine Wohnstätte über ihnen ist, und ich werde gewiss ihr Gott werden, und sie ihrerseits werden mein Volk werden“ (Hes. 37:26, 27).
18 Diese herrliche Prophezeiung — der Bund des Friedens — kommt heute allen zugute, die zu Gottes Volk gehören. Ja, Jehova hat all seinen treuen Dienern Frieden garantiert, und die Frucht des Geistes ist unter ihnen deutlich zu sehen. Sein „Heiligtum“ (hier: die reine, christliche Anbetung) ist in ihrer Mitte. Sie sind wirklich sein Volk geworden; unter ihnen gibt es keine Spur von Götzendienst und sie beten einzig und allein den wahren Gott Jehova an.
19, 20. Wer zählt zu denen, die Jehova „mein Volk“ nennt, und was wird durch den neuen Bund alles ermöglicht?
19 Ist es nicht begeisternd, mit eigenen Augen zu sehen, wie diese beiden Gruppen zusammengewachsen sind? Die stetig wachsende große Volksmenge erwartet nicht, im Himmel zu leben; dennoch ist es für diese Christen etwas ganz Besonderes, mit denen verbunden zu sein, die diese Hoffnung haben. Sie halten sich eng an das Israel Gottes und deshalb zählt Jehova sie zu denen, die er als „mein Volk“ bezeichnet. An ihnen erfüllt sich die Prophezeiung: „Viele Nationen werden sich an jenem Tag gewiss Jehova anschließen, und sie werden wirklich mein Volk werden; und ich will in deiner Mitte weilen“ (Sach. 2:11; 8:21; lies Jesaja 65:22; Offenbarung 21:3, 4).
20 All das hat Jehova durch den neuen Bund ermöglicht. Millionen von „Ausländern“ wurden in die Nation aufgenommen, die in einem vertrauten Verhältnis zu Gott steht (Mi. 4:1-5). Sie sind fest entschlossen, auch künftig an diesem Bund festzuhalten, das heißt, alles zu schätzen, was damit zusammenhängt, und nach seinen Erfordernissen zu leben (Jes. 56:6, 7). Seite an Seite mit dem Israel Gottes werden sie mit dauerhaftem Frieden gesegnet. Das wünschen wir jedem Einzelnen jetzt und für alle Zeit!
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