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  • Die neue Welt — Werden wir dort sein?
    Der Wachtturm 2000 | 15. April
    • 4, 5. Welche biblischen Prophezeiungen, die wir bereits betrachtet haben, können unsere Zuversicht in bezug auf das fördern, was vor uns liegt?

      4 Denken wir über das nach, was wir im vorigen Artikel über die biblischen Verheißungen neuer Himmel und einer neuen Erde festgestellt haben. Jesaja sagte solch ein neues System voraus, und seine Prophezeiung erfüllte sich, als die Juden in ihre Heimat zurückkehrten und die wahre Anbetung wiederaufnahmen (Esra 1:1-3; 2:1, 2; 3:12, 13). War das aber alles, worauf Jesajas Prophezeiung hinwies? Bestimmt nicht! Was er voraussagte, sollte sich in ferner Zukunft auf noch großartigere Weise erfüllen. Weshalb kommen wir zu diesem Schluß? Es hat mit dem zu tun, was wir in 2. Petrus 3:13 und Offenbarung 21:1-5 lesen. Diese Textstellen weisen auf „neue Himmel und eine neue Erde“ hin, auf etwas, was sich für Christen weltweit zum Guten auswirken wird.

  • Die neue Welt — Werden wir dort sein?
    Der Wachtturm 2000 | 15. April
    • 6. Was wird in der vierten Prophezeiung, in der ‘neue Himmel und eine neue Erde’ erwähnt werden, vorhergesagt?

      6 Befassen wir uns jetzt mit der verbliebenen Textstelle, in welcher der Ausdruck ‘neue Himmel und eine neue Erde’ vorkommt, nämlich Jesaja 66:22-24. Dort heißt es: „ ‚Denn so, wie die neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚so wird eure Nachkommenschaft und euer Name bestehenbleiben.‘ ‚Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen‘, hat Jehova gesagt. ‚Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.‘ “

      7. Warum sollten wir zu dem Schluß kommen, daß sich Jesaja 66:22-24 in kommenden Tagen erfüllen wird?

      7 Diese Prophezeiung galt zwar den Juden in ihrem wieder bewohnten Land, aber eine weitere Erfüllung stand aus. Das mußte im Strom der Zeit erst nach der Niederschrift des zweiten Petrusbriefes und der Offenbarung geschehen, denn darin wird auf künftige „neue Himmel und eine neue Erde“ hingewiesen. Wir können diese großartige vollständige Erfüllung in dem neuen System erwarten. Betrachten wir einige der Zustände, auf die wir uns freuen können.

      8, 9. (a) In welchem Sinne wird Gottes Volk „bestehenbleiben“? (b) Was geht daraus hervor, daß Jehovas Diener „von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat“ anbeten werden?

      8 Aus Offenbarung 21:4 geht hervor, daß der Tod nicht mehr sein wird. Der Text in Jesaja 66 stimmt damit überein. Jehova weiß, wie aus Vers 22 zu ersehen ist, daß „die neuen Himmel und die neue Erde“ nicht nur vorübergehend, nicht nur eine begrenzte Zeit, existieren werden. Ebenso wird sein Volk Bestand haben; es wird vor ihm „bestehenbleiben“. Das, was Gott bereits für sein auserwähltes Volk getan hat, ist ein Grund zur Zuversicht. Wahre Christen sind brutal verfolgt worden, und man bemühte sich sogar fanatisch, sie ganz auszurotten (Johannes 16:2; Apostelgeschichte 8:1). Doch selbst sehr mächtige Feinde des Volkes Gottes wie der römische Kaiser Nero und Adolf Hitler haben die loyalen Diener Gottes, die seinen Namen tragen, nicht ausradieren können. Jehova hat die Versammlung seines Volkes bis heute bewahrt, und er wird bestimmt dafür sorgen, daß sie auf Dauer bestehenbleibt.

      9 Ebenso werden diejenigen, die Gott als Teil der neuen Erde, der Gesellschaft wahrer Anbeter in der neuen Welt, treu sind, als einzelne bestehenbleiben, denn sie werden dem Schöpfer aller Dinge reine Anbetung darbringen. Dies wird nicht nur dann und wann oder planlos geschehen. In Gottes Gesetz, das Israel durch Moses erhielt, war es vorgesehen, daß bestimmte Bestandteile der Anbetung einem monatlichen oder wöchentlichen Rhythmus folgten, gekennzeichnet durch den Neumond und durch den Sabbat (3. Mose 24:5-9; 4. Mose 10:10; 28:9, 10; 2. Chronika 2:4). Folglich wird in Jesaja 66:23 auf eine regelmäßige, fortlaufende Anbetung Gottes hingewiesen — Woche für Woche und Monat für Monat. Atheismus und religiöse Heuchelei wird es dann nicht mehr geben. ‘Alles Fleisch wird herbeikommen, um sich vor Jehova niederzubeugen.’

      10. Warum können wir zuversichtlich sein, daß die neue Welt nicht ständig durch Böse beeinträchtigt werden wird?

      10 In Jesaja 66:24 wird uns zugesichert, daß der Frieden und die Gerechtigkeit der neuen Erde nie bedroht sein werden. Böse Menschen werden sie nicht zugrunde richten. Erinnern wir uns an 2. Petrus 3:7, wonach der „Tag des Gerichts“ und die „Vernichtung der gottlosen Menschen“ vor uns liegen. Diejenigen, die ihr Ende finden, werden gottlos sein. Unschuldigen wird nichts geschehen wie sonst oft in den von Menschen geführten Kriegen, bei denen meistens mehr Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung zu beklagen sind als unter den Soldaten. Der große Richter garantiert uns, daß an seinem Tag die Gottlosen vernichtet werden.

      11. Welche Zukunft werden, wie Jesaja zeigt, diejenigen haben, die sich gegen Gott und seine Anbetung wenden?

      11 Die überlebenden Gerechten werden erkennen, daß Gottes prophetisches Wort wahr ist. ‘Die Leichname der Menschen, die sich gegen Jehova vergangen haben’, werden, wie in Vers 24 vorausgesagt wird, erkennen lassen, daß es sich um sein Strafgericht handelt. Diese plastische Schilderung Jesajas mag zwar schockierend klingen, aber sie ist geschichtlich belegt. Außerhalb der Mauern des alten Jerusalem befanden sich Müllabladeplätze, auf die gelegentlich auch die Leichname hingerichteter Verbrecher geworfen wurden, denen kein anständiges Begräbnis zustand.a Dort wurden sowohl der Abfall als auch jene Leichname durch Würmer und durch Verbrennen sehr bald beseitigt. Jesajas bildhafte Sprache veranschaulicht offensichtlich die Endgültigkeit des Strafgerichts Jehovas an Übertretern.

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