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24. Bibelbuch — Jeremia„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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19. Was prophezeit Jeremia im Hinblick auf einen „gerechten Sproß“, und was wird durch die zwei Körbe Feigen veranschaulicht?
19 Hoffnung auf einen „gerechten Sproß“ (23:1 bis 24:10). Jehova verheißt, daß die falschen Hirten durch wirkliche Hirten ersetzt werden und ein „gerechter Sproß“ aus dem Geschlecht Davids hervorkommen wird, ein König, der „gewiß regieren und mit Verständigkeit handeln und Recht und Gerechtigkeit üben [wird] im Land“. Sein Name? „Er [wird] genannt werden ...: Jehova ist unsere Gerechtigkeit.“ Er wird den zerstreuten Überrest sammeln (23:5, 6). Hätten die Propheten in der Gruppe der Vertrauten Jehovas gestanden, so hätten sie das Volk dazu veranlaßt, zu hören und von seinem schlechten Weg umzukehren. Statt dessen, so sagt Jehova, „[lassen sie] mein Volk umherirren ... wegen ihrer Lügen“ (23:22, 32). „Siehe, zwei Körbe Feigen.“ Jeremia gebraucht die guten und die schlechten Feigen, um einen treuen Überrest zu veranschaulichen, der in Gottes Gunst in sein Land zurückkehrt, sowie eine weitere Klasse, die zu ihrem verheerenden Ende kommt (24:1, 5, 8-10).
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24. Bibelbuch — Jeremia„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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24. (a) Welche Botschaft sendet Jeremia den nach Babylon Weggeführten? (b) Mit wem wird Jehova einen neuen Bund schließen, und wie wird sich dieser als großartiger erweisen als der frühere Bund?
24 Trost für die ins Babylonische Exil Weggeführten (29:1—31:40). Jeremia schreibt denen, die mit Jechonja (Jojachin) ins Exil nach Babylon gebracht worden waren: Laßt euch dort nieder, denn bevor euch Jehova zurückbringt, kommen 70 Jahre Exil. Jehova gebietet Jeremia, über ihre Rückkehr folgendes in ein Buch zu schreiben: Jehova wird ihr Joch zerbrechen, und „sie werden gewiß Jehova, ihrem Gott, und David, ihrem König, dienen, den ich [Jehova] für sie erwecken werde“ (30:9). Rahel soll ihre Stimme vom Weinen zurückhalten, denn ihre Söhne „werden gewiß aus dem Land des Feindes zurückkehren“ (31:16). Und dann eine beruhigende Erklärung von Jehova: Er wird mit den Häusern Juda und Israel einen neuen Bund schließen, einen weit großartigeren als den Bund, den sie gebrochen haben. Jehova wird sein Gesetz tief ins Innere, auf ihre Herzen, schreiben. „Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“ Vom Geringsten bis zum Größten werden sie alle Jehova kennen, und er wird ihre Vergehung vergeben (31:31-34). Ihre Stadt wird wieder aufgebaut werden als etwas Heiliges für Jehova.
25. Wie wird die Gewißheit der Wiederherstellung Israels betont, und welche Botschaft bringt das Wort Jehovas?
25 Jehovas Bund mit David sicher (32:1—34:22). Während Nebukadrezars Endbelagerung von Jerusalem befindet sich Jeremia in Haft. Als Zeichen, daß Jehova Israel bestimmt wiederherstellen wird, kauft Jeremia jedoch in Anathoth ein Feld und verwahrt die Urkunden in einem irdenen Gefäß. Das Wort Jehovas bringt jetzt eine gute Botschaft: Juda und Jerusalem werden sich wieder freuen, und Jehova wird sich an seinen Bund mit David halten. Aber Zedekia soll gewarnt sein, daß der König von Babylon diese Stadt mit Feuer verbrennen wird und er selbst nach Babylon in die Gefangenschaft gehen wird. Wehe den Sklavenhaltern, die einwilligten, ihre Sklaven freizulassen, die aber ihren Bund gebrochen haben!
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24. Bibelbuch — Jeremia„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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Mitten in all den Drohungen gegen das untreue Jerusalem wies Jeremia auf diesen Hoffnungsstrahl hin: „ ‚Siehe! Es kommen Tage‘, ist der Ausspruch Jehovas, ,da will ich David einen gerechten Sproß erwecken. Und ein König wird gewiß regieren und mit Verständigkeit handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land.‘ “ Ja, ein König, der „Jehova ist unsere Gerechtigkeit“ genannt wird (Jer. 23:5, 6).
39. Welche Zusicherung gibt die von Jeremia vorhergesagte Rückkehr eines Überrestes aus Babylon?
39 Wieder spricht Jeremia von einer Wiederherstellung: „Und sie werden gewiß Jehova, ihrem Gott, und David, ihrem König, dienen, den ich für sie erwecken werde“ (30:9). Schließlich spricht er von dem guten Wort, das Jehova im Hinblick auf Israel und Juda geredet hat und das besagt, daß „in jenen Tagen und zu jener Zeit ... [Jehova] für David einen gerechten Sproß sprossen lassen“ wird, damit sein Same sich mehre und ein „[Sohn] als König auf seinem Thron“ regiere (33:15, 21). So sicher, wie ein Überrest aus Babylon zurückkehrte, wird das Königreich dieses gerechten „Sprosses“ Recht und Gerechtigkeit auf der ganzen Erde ausüben (Luk. 1:32).
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