-
Bleib auf dem „Weg der Heiligkeit“Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | Mai
-
-
3. Worauf konnten sich die Rückkehrer freuen?
3 Für treue Juden war die Rückkehr nach Israel jedes Opfer wert. Der größte Vorteil hatte mit der Anbetung zu tun. Babylon hatte mehr als 50 heidnische Tempel, aber keinen einzigen für Jehova. Es gab weder einen Altar noch eine organisierte Priesterschaft, um die im mosaischen Gesetz geforderten Opfer darzubringen. Außerdem waren heidnische Männer und Frauen, die Jehova und seine Maßstäbe nicht achteten, bei Weitem in der Überzahl. Zehntausende von gottesfürchtigen Juden konnten es kaum erwarten, in ihr Heimatland zurückzukehren, um dort die reine Anbetung wiederherzustellen.
-
-
Bleib auf dem „Weg der Heiligkeit“Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | Mai
-
-
7. Welche Änderungen mussten manche Juden vornehmen?
7 Die meisten Juden waren, wie bereits erwähnt, in Babylon geboren, und viele hatten sich offenbar an das Denken und die Wertvorstellungen der Babylonier gewöhnt. Jahrzehnte nachdem die ersten Juden nach Israel zurückgekehrt waren, erfuhr Esra, dass eine Anzahl Juden heidnische Frauen geheiratet hatten (2. Mo. 34:15, 16; Esra 9:1, 2). Noch später stellte der Statthalter Nehemia zu seinem Entsetzen fest, dass manche in Israel geborenen Kinder nicht mal die Sprache der Juden beherrschten (5. Mo. 6:6, 7; Neh. 13:23, 24). Wie sollten sie lernen, Jehova zu lieben und ihn anzubeten, wenn sie kein Hebräisch verstanden – die Sprache, in der fast das ganze Wort Gottes geschrieben war? (Esra 10:3, 44). Diese Juden mussten also gravierende Änderungen vornehmen. Das war in Israel, wo die reine Anbetung nach und nach wiederhergestellt wurde, sehr viel leichter (Neh. 8:8, 9).
-