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  • „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • 14. Warum würde Jehova sein Volk befreien?

      14 Doch es gab noch etwas Wichtigeres als die Befreiung und Wiederherstellung von Gottes Volk. Die lange Gefangenschaft würde nicht deshalb enden, weil es die Befreiung verdiente. Vielmehr war für Jehova wieder die Zeit gekommen, seinen Namen vor allen Nationen zu heiligen (Hes. 36:22). Die Babylonier sollten ein für allemal wissen, dass Marduk und all die anderen Dämonengötter für den Souveränen Herrn Jehova keine Gegner waren! Untersuchen wir jetzt fünf Versprechen Jehovas, die Hesekiel seinen Mitgefangenen weitergab. Zuerst geht es darum, was sie für diese Treuen bedeuten würden. Dann werden wir uns die größere Erfüllung ansehen.

      Eine israelitische Familie feiert das Passah.

      KASTEN 9A: Jehova steht zu seinen Versprechen – damals

      15. Was würde sich für die Rückkehrer in der Anbetung ändern?

      15 VERSPRECHEN 1: Götzendienst und andere abscheuliche religiöse Bräuche gäbe es nicht mehr. (Lies Hesekiel 11:18; 12:24.) Wie in Kapitel 5 dieses Buches ausgeführt wurde, war Jerusalem und der Tempel mit verkehrten religiösen Bräuchen wie Götzendienst beschmutzt worden. Das hatte das Volk verdorben und von Jehova entfremdet. Durch Hesekiel kündigte Jehova an, dass sich die Gefangenen auf eine Zeit freuen könnten, in der ihre Anbetung wieder rein und unverdorben wäre. Alle anderen Segnungen der Wiederherstellung würden einzig und allein von der Wiederherstellung der reinen Anbetung abhängen.

      Im Land Israel sind Männer bei der Traubenlese und haben eine reichliche Ernte.

      16. Was versprach Jehova in Bezug auf das Land seines Volkes?

      16 VERSPRECHEN 2: Rückkehr in die geliebte Heimat. Jehova sagte zu seinem gefangenen Volk: „Ich werde euch das Land Israel geben“ (Hes. 11:17). Was für ein Versprechen! Und das obwohl die Babylonier Gottes Diener verspotteten und sie nicht auf eine Rückkehr hoffen ließen (Jes. 14:4, 17). Doch das war noch nicht alles. Solang die Rückkehrer treu blieben, wäre das Land fruchtbar und ertragreich – für Nahrung und sinnvolle Arbeit wäre gesorgt. Die Schande und das Elend der Hungersnot würden der Vergangenheit angehören. (Lies Hesekiel 36:30.)

      Im Tempel in Jerusalem wird auf dem Altar ein Opfer verbrannt.

      17. Was versprach Jehova bezüglich Opfergaben?

      17 VERSPRECHEN 3: Auf Jehovas Altar würden wieder Opfergaben dargebracht. Wie in Kapitel 2 erklärt wurde, waren unter dem Gesetz Opfer und Gaben ein wichtiger Teil der reinen Anbetung. Wenn die Rückkehrer Jehova gehorchen und nur ihm dienen würden, würde er ihre Opfer annehmen. Die Menschen könnten so auch Vergebung erlangen und Gott nahebleiben. Jehova versprach: „Dort wird das ganze Haus Israel, ja sie alle, mir im Land dienen. Dort werde ich mich über sie freuen. Und ich werde eure Beiträge und eure Erstlingsopfer fordern, all eure heiligen Dinge“ (Hes. 20:40). Die reine Anbetung wäre wirklich wiederhergestellt und würde für Gottes Volk viel Gutes bringen.

      Esra und andere Männer machen dem Volk die Gesetze Jehovas verständlich.

      18. Wie würde Jehova sein Volk hüten?

      18 VERSPRECHEN 4: Schlechte Hirten würden abgesetzt. Warum war Gottes Volk vom rechten Weg abgekommen? Ein Hauptgrund war der schlechte Einfluss verantwortlicher Männer. Jehova versprach, daran etwas zu ändern: „Ich werde sie absetzen und sie dürfen meine Schafe nicht mehr weiden ... Ich werde meine Schafe aus ihrem Rachen retten.“ Seinen treuen Dienern versprach Jehova hingegen: „Ich werde mich ... um meine Schafe kümmern“ (Hes. 34:10, 12). Wie würde das aussehen? Er würde gewissenhafte, treue Männer als Hirten einsetzen.

      Israeliten sind auf dem Weg zu einem Fest in Jerusalem.

      19. Was versprach Jehova bezüglich Einheit?

      19 VERSPRECHEN 5: Einheit unter Dienern Jehovas. Vor der Gefangenschaft muss es die Treuen sehr frustriert haben, die Uneinigkeit unter Gottes Volk zu sehen. Unter dem Einfluss falscher Propheten und schlechter Hirten rebellierte das Volk gegen die treuen Propheten, die Vertreter Jehovas. Das Volk war gespalten. Durch Hesekiel versprach Jehova: „Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben“ (Hes. 11:19). Wie begeisternd das für die Treuen gewesen sein muss! Wenn die zurückkehrenden Juden mit Jehova und miteinander in Harmonie leben würden, könnte ihnen kein Gegner gefährlich werden. Statt Jehova Schande zu bereiten, könnten sie ihm als ganze Nation wieder Ehre machen.

      20, 21. Wie erfüllten sich Gottes Versprechen an den jüdischen Heimkehrern?

      20 Erfüllten sich diese fünf Versprechen an den befreiten Juden? Denken wir an die Worte des treuen Josua: „Von all dem Guten, das euer Gott Jehova euch versprochen hat, [ist] kein einziges Wort unerfüllt geblieben ... Alles ist für euch wahr geworden. Kein einziges Wort ist unerfüllt geblieben“ (Jos. 23:14). So war es schon bei Josua und so würde es auch bei den heimkehrenden Juden sein.

      21 Die Juden gaben den Götzendienst und all die anderen abscheulichen Bräuche auf, die ihr Verhältnis zu Jehova zerstört hatten. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kehrten sie in ihre Heimat zurück, bebauten den Boden und führten ein erfülltes Leben. Mit das Erste, was sie instand setzten, war Jehovas Altar in Jerusalem. So konnten sie wieder annehmbare Opfer darbringen (Esra 3:2-6). Jehova gab ihnen gute Hirten – Männer wie den treuen Priester und Abschreiber Esra, die Statthalter Nehemia und Serubbabel, den Hohen Priester Josua und die mutigen Propheten Haggai, Sacharja und Maleachi. Und solang die Juden für Jehovas Anweisungen und Anleitung offen blieben, waren sie so fest vereint wie schon sehr lange nicht mehr (Jes. 61:1-4; lies Jeremia 3:15).

  • Jehova steht zu seinen Versprechen – damals
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • KASTEN 9A

      Jehova steht zu seinen Versprechen – damals

      • Eine israelitische Familie feiert das Passah.

        1. Anbetung frei von Götzendienst

      • Im Land Israel sind Männer bei der Traubenlese und haben eine reichliche Ernte.

        2. Rückkehr in ein fruchtbares Heimatland

      • Im Tempel in Jerusalem wird auf dem Altar ein Opfer verbrannt.

        3. Annehmbare Opfer für Jehova

      • Esra und andere Männer machen dem Volk die Gesetze Jehovas verständlich.

        4. Treue Männer übernehmen die Führung

      • Israeliten sind auf dem Weg zu einem Fest in Jerusalem.

        5. Vereinte Anbetung in Gottes Tempel

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