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Die Auferstehung — Für wen und wann?Der Wachtturm 1989 | 15. Oktober
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ES GESCHAH 32 u. Z. in Bethanien, dem Heimatort des Lazarus und seiner beiden Schwestern, Martha und Maria. Die Schwestern hatten Jesus mitteilen lassen, daß Lazarus krank war. Da Jesus Lazarus und seine Schwestern sehr liebte, machte er sich auf den Weg nach Bethanien. Unterwegs erzählte Jesus seinen Jüngern: „Lazarus, unser Freund, ist zur Ruhe gegangen, doch begebe ich mich dorthin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken.“ Die Jünger glaubten, Jesus meine einen buchstäblichen Schlaf. Daher sagte er freiheraus: „Lazarus ist gestorben“ (Johannes 11:1-15).
Sie trafen vier Tage nach Lazarus’ Tod in Bethanien ein. Als Jesus sah, daß Maria und die anderen weinten, „brach [er] in Tränen aus“, was seine tiefe Liebe und sein Mitgefühl offenbarte (Johannes 11:17, 35). Lazarus’ Leichnam war in einer Höhle beigesetzt worden. Jesus ließ den Stein wegnehmen, der den Eingang der Gruft verschloß. Er betete zu seinem Vater und rief dann mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ Und Lazarus kam tatsächlich heraus. Welche Freude muß das bei seinen Schwestern ausgelöst haben! (Johannes 11:38-45).
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Die Auferstehung — Für wen und wann?Der Wachtturm 1989 | 15. Oktober
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Lazarus war vier Tage tot. Würde ein Verstorbener, der vier Tage lang im geistigen Bereich gelebt hätte, nicht allen anderen davon erzählen? Doch Lazarus sagte nicht, daß er irgendwo anders gelebt habe.
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