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Warum so viel Leid, wenn der Schöpfer an uns interessiert ist?Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
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Der Schöpfer kann jemandem helfen, der Leiden durchmachte und starb — indem er ihn zum Leben zurückbringt, ihn auferweckt.
Lazarus war jemand, der auferweckt wurde (Johannes 11:17-45; siehe Seite 158—160). Professor Donald MacKay veranschaulichte es an Hand einer elektronischen Datei. Er schrieb, daß die Zerstörung eines Computers nicht unbedingt das endgültige Ende einer Gleichung oder eines Prozesses, der in einen Computer eingegeben wurde, bedeutet. Dieselbe Gleichung oder derselbe Prozeß kann in einen anderen Computer eingegeben werden und dort ablaufen, „wenn es der Mathematiker möchte“. Professor McKay sagte weiter: „Wahrscheinlich würde die mechanistische Hirnforschung ebensowenig Einwände gegen die Hoffnung auf ewiges Leben erheben, die in ... [der Bibel] und ihrem charakteristischen Schwergewicht auf der ‚Auferstehung‘ zum Ausdruck kommt.“ Wenn ein Mensch sterben sollte, könnte der Schöpfer ihn später zum Leben erwecken, wie er es mit Jesus tat und Jesus mit Lazarus. MacKay sagte abschließend, der Tod einer Person sei kein Hindernis dafür, in einem neuen Körper zum Leben erweckt zu werden, „wenn es unserem Schöpfer beliebt“.
Die endgültige Lösung liegt wirklich bei unserem Schöpfer. Nur er kann das Leid beseitigen, die Folgen der Sünde umkehren und den Tod rückgängig machen. Jesus Christus sprach zu seinen Jüngern über diese außergewöhnliche Entwicklung, die noch vor uns liegt. Er sagte: „Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden“ (Johannes 5:28, 29).
Denken wir einmal darüber nach! Der Souverän des Universums ist fähig und willens, diejenigen, die sich in seinem Gedächtnis befinden, zum Leben zurückzubringen. Sie werden die Gelegenheit erhalten, sich als würdig zu erweisen, „das wirkliche Leben“ zu empfangen (1. Timotheus 6:19; Apostelgeschichte 24:15).
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Warum so viel Leid, wenn der Schöpfer an uns interessiert ist?Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
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Ist die Auferstehung der Person möglich?
Der Neurologe Richard M. Restak äußerte sich über das menschliche Gehirn und dessen Neuronen. „Alles, was wir sind, und alles, was wir getan haben, könnte von einem Beobachter gelesen werden, der fähig wäre, die Verknüpfungen und Schaltkreise zu entziffern, die in unseren 50 Milliarden Nervenzellen hergestellt worden sind.“ Wenn das zutrifft, wäre unser liebevoller Schöpfer dann nicht, angesichts der Informationen, die er besitzt, in der Lage, eine Person zu rekonstruieren?
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Warum so viel Leid, wenn der Schöpfer an uns interessiert ist?Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
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Unsere Verknüpfungen sind gezählt
Jesus sagte: „Sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt“ (Matthäus 10:29-31). Wie sieht es mit den grauen Zellen in unserem Gehirn aus? Gehirnzellen (Neuronen) sind so klein, daß sie nur mit starken Mikroskopen gesehen werden können. Man stelle sich einmal vor, man wollte nicht nur Neuronen, sondern die noch kleineren Verknüpfungen (Synapsen) zählen, von denen einige Neuronen bis zu 250 000 haben können.
Dr. Peter Huttenlocher leistete mit Hilfe des starken Elektronenmikroskops Pionierarbeit im Zählen neuronaler Verknüpfungen von Proben, die bei Autopsien von Feten, von Säuglingen und alten Menschen genommen wurden. Überraschenderweise wies jede der etwa stecknadelkopfgroßen Proben ungefähr die gleiche Zahl Neuronen auf: rund 70 000.
Dann ging Dr. Huttenlocher daran, die neuronalen Verknüpfungen in solch winzigen Proben zu zählen. Die fetalen Neuronen hatten 124 Millionen Verknüpfungen, die eines Neugeborenen 253 Millionen und die eines acht Monate alten Kindes 572 Millionen. Dr. Huttenlocher stellte fest, daß die Zahl allmählich abnimmt, während ein Kind heranwächst.
Diese Ergebnisse sind angesichts dessen von Interesse, was die Bibel über die Auferstehung sagt (Johannes 5:28, 29). Ein Erwachsener hat im gesamten Gehirn ungefähr eine Billiarde neuronale Verknüpfungen, das ist eine 1 mit 15 Nullen. Kann der Schöpfer diese Verknüpfungen nicht nur zählen, sondern auch rekonstruieren?
In der World Book Encyclopedia wird die Zahl der Sterne im Universum mit 200 Trillionen angegeben, das ist eine 2 mit 20 Nullen. Der Schöpfer kennt jeden dieser Sterne mit Namen (Jesaja 40:26). Daher ist es ihm auch sehr gut möglich, sich an die neuronalen Verknüpfungen zu erinnern und sie zu rekonstruieren, Verknüpfungen, aus denen die Erinnerungen und die Gefühle der Menschen bestehen, die er auferwecken möchte.
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