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  • „Ich werde einen einzigen Hirten über sie einsetzen“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • „Ein junger Trieb“ wird „zu einer majestätischen Zeder“

      4. Was zeigt Hesekiels Prophezeiung, und womit beginnt sie?

      4 Um 612 v. u. Z. erhielt Hesekiel „eine Botschaft von Jehova“, eine Prophezeiung. Sie zeigt den Umfang der Königsmacht des Messias und wie wichtig es ist, seinem Königtum zu vertrauen. Hesekiel sollte seinen Mitgefangenen zunächst ein Rätsel aufgeben. Es veranschaulichte die Untreue der Herrscher Judas und unterstrich, wie dringend der gerechte messianische König benötigt wurde (Hes. 17:1, 2).

      5. Fasse das Rätsel kurz zusammen.

      5 Lies Hesekiel 17:3-10. Kurz gesagt geht es bei dem Rätsel um Folgendes: Ein „großer Adler“ reißt den obersten Trieb einer Zeder ab und setzt ihn „ins Land der Händler“. Dann nimmt er „etwas von dem Samen des Landes“ und sät ihn auf ein fruchtbares Feld, „wo es viel Wasser“ gibt. Aus dem Samen wird ein „wuchernder Weinstock“. Danach kommt ein zweiter „großer Adler“. Der Weinstock breitet seine Wurzeln „gierig zu ihm aus“, weil er von ihm an eine andere gut bewässerte Stelle verpflanzt werden will. Jehova verurteilt den Weinstock und macht klar, dass er mitsamt Wurzeln ausgerissen werden und „völlig vertrocknen“ würde.

      Ein Adler hält in seinen Klauen einen Trieb von einer Zeder.

      Der erste große Adler steht für den babylonischen König Nebukadnezar (Siehe Absatz 6)

      6. Was bedeutet das Rätsel?

      6 Was bedeutet das Rätsel? (Lies Hesekiel 17:11-15.) 617 v. u. Z. belagerte König Nebukadnezar (der erste „große Adler“) Jerusalem. Er setzte den judäischen König Jojachin (den „obersten Trieb“) ab und brachte ihn nach Babylon („eine Stadt der Händler“). Den Thron in Jerusalem besetzte Nebukadnezar mit Zedekia (einem vom königlichen „Samen des Landes“). Er ließ ihn beim Namen Gottes einen Treueschwur ablegen (2. Chr. 36:13). Doch dieser Schwur bedeutete Zedekia nichts. Er rebellierte gegen Babylon und bat den ägyptischen Pharao (den zweiten „großen Adler“) um militärische Hilfe. Aber das ging nicht gut aus. Jehova verurteilte den Treuebruch Zedekias (Hes. 17:16-21). Zum Schluss verlor Zedekia seinen Thron und starb in einem babylonischen Gefängnis (Jer. 52:6-11).

      7. Was können wir aus dem prophetischen Rätsel lernen?

      7 Was können wir aus dem prophetischen Rätsel lernen? Erstens: Als reine Anbeter Jehovas müssen wir zu unserem Wort stehen. Jesus sagte: „Euer Ja soll einfach ein Ja sein und euer Nein ein Nein“ (Mat. 5:37). Sollten wir – zum Beispiel vor Gericht – jemals bei Gott schwören, die Wahrheit zu sagen, ist das eine ernste Angelegenheit. Zweitens: Hoffen wir nicht auf Menschen. Die Bibel warnt uns: „Setzt euer Vertrauen nicht auf Mächtige noch auf einen Menschen, von dem ohnehin keine Rettung kommen kann“ (Ps. 146:3).

      Vögel fliegen um eine große Zeder herum.

      KASTEN 8A: Die messianische Prophezeiung von der majestätischen Zeder

      8-10. Wie beschrieb Jehova den künftigen messianischen König, und wie erfüllt sich die Prophezeiung? (Siehe Kasten „Die messianische Prophezeiung von der majestätischen Zeder“.)

      8 Es gibt jedoch einen König, auf den wir absolut vertrauen können: den messianischen König. Um ihn zu beschreiben, greift Jehova das Sprachbild von dem verpflanzten Trieb noch einmal auf.

      9 Inhalt der Prophezeiung. (Lies Hesekiel 17:22-24.) Jetzt sind es nicht große Adler, sondern es ist Jehova selbst, der aktiv wird. Er würde „einen jungen Trieb vom Wipfel der hohen Zeder nehmen und ihn ... auf einem hohen und erhabenen Berg einpflanzen“. Der Trieb würde wachsen, „zu einer majestätischen Zeder werden“ und „verschiedensten Vögeln“ Schutz bieten. „Alle Bäume des Feldes“ würden erkennen müssen, dass Jehova höchstpersönlich diesen majestätischen Baum hat wachsen lassen.

      10 Erfüllung der Prophezeiung. Jehova „pflückte“ seinen Sohn Jesus Christus von der königlichen Linie Davids („der hohen Zeder“) und „pflanzte“ ihn auf den himmlischen Berg Zion („einen hohen und erhabenen Berg“) (Ps. 2:6; Jer. 23:5; Offb. 14:1). So erhöhte Jehova seinen Sohn, der von seinen Feinden als der „niedrigste der Menschen“ betrachtet wurde, und gab ihm „den Thron Davids, seines Vaters“ (Dan. 4:17; Luk. 1:32, 33). Wie eine majestätische Zeder wird der messianische König Jesus Christus in seiner erhabenen Stellung über die ganze Erde regieren. Er wird seine Untertanen mit Segnungen nur so überhäufen. Das ist der König, der unser Vertrauen verdient! Im wohltuenden Schatten seiner Königreichsregierung werden gehorsame Menschen weltweit „in Sicherheit leben, frei von Angst vor Unglück“ (Spr. 1:33).

      11. Welche wichtige Lehre enthält die Prophezeiung über den „jungen Trieb“, der zu einer „majestätischen Zeder“ wird?

      11 Lehre für uns. Die begeisternde Prophezeiung über den „jungen Trieb“, der zu einer „majestätischen Zeder“ wird, führt zu einer entscheidenden Frage: „Auf wen setze ich mein Vertrauen?“ Menschlichen Regierungen und ihrer militärischen Macht zu vertrauen wäre dumm. Wahre Sicherheit gibt es nur, wenn wir unser ganzes Vertrauen auf Christus Jesus setzen. Die himmlische Regierung in den Händen dieses fähigen Königs ist die einzige Hoffnung der Menschheit (Offb. 11:15).

  • Die messianische Prophezeiung von der majestätischen Zeder
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • Die messianische Prophezeiung von der majestätischen Zeder

      HESEKIEL 17:3-24

      • Ein Adler trägt einen Trieb von einer Zeder nach Babylon.

        1. Nebukadnezar bringt Jojachin nach Babylon

      • Collage: 1. Ein Adler streut Samen auf ein Feld. 2. Ein niedriger Weinstock.

        2. Nebukadnezar setzt Zedekia auf den Thron in Jerusalem

      • Ein Adler fliegt über eine Pyramide und die Sphinx.

        3. Zedekia rebelliert gegen Jehova und bittet Ägypten um militärische Hilfe

      • Ein junger Trieb von einer Zeder wird auf einen Gipfel gepflanzt.

        4. Jehova „pflanzt“ seinen Sohn auf den himmlischen Berg Zion

      • Vögel fliegen um eine große Zeder herum.

        5. Im wohltuenden Schatten der Regierung Jesu werden gehorsame Menschen in Sicherheit sein

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