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Erwachet! 1995
g95 22. 2. S. 31

Warum Italiens Bischöfe sich Sorgen machen

VON UNSEREM KORRESPONDENTEN IN ITALIEN

IM NOVEMBER 1993 fielen bei einer Bischofskonferenz in Italien einige abfällige Bemerkungen über Jehovas Zeugen. Es wurde behauptet, sie seien keine Christen und das Predigtwerk von Haus zu Haus sei „barbarische Proselytenmacherei“.

Aber nicht alle Theologen sind der gleichen Meinung. Attilio Agnoletto, Professor für Kirchengeschichte an Mailands staatlicher katholischer Universität, beschrieb Jehovas Zeugen zum Beispiel als „eine stabile, ernsthafte, biblisch ausgerichtete und völlig legale Bewegung, die in keiner Weise unchristlich ist“.

Und was hat es mit der „barbarischen Proselytenmacherei“ auf sich? „Die Bezeichnung ‚barbarisch‘ ist überhaupt nicht tragbar“, erklärte Professor Agnoletto gegenüber Erwachet! „Das würde ja bedeuten, daß die Proselytenmacherei von Jesus Christus auch ‚barbarisch‘ war.“

Warum hegen die Bischöfe solche Vorurteile gegen Jehovas Zeugen? Professor Agnoletto meinte, daß „die Gegnerschaft eine Folge davon ist, daß Jehovas Zeugen in Italien gegenwärtig so viel Zuspruch haben“, der, wie er hinzufügte, „mit einer Glaubenskrise unter den Katholiken einhergeht“.

Die Geistlichkeit versucht heutzutage alle diejenigen in Mißkredit zu bringen und zu hemmen, die dem Predigtauftrag Jesu nachkommen (Matthäus 28:19, 20; vergleiche Matthäus 5:11, 12). Die Zeitung La Stampa berichtete, daß Jehovas Zeugen trotz Gegnerschaft die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Italien sind, denn sie zählen jetzt über 200 000 und nehmen ständig an Zahl zu.

Im Gegensatz dazu ist bei der katholischen Kirche in den letzten Jahren eine rückläufige Tendenz zu beobachten. Demzufolge forderte Papst Johannes Paul II. Anfang 1994 die Katholiken Italiens auf, aktive Evangeliumsverkündiger zu werden, ja sogar von Tür zu Tür zu predigen — ähnlich wie es Jehovas Zeugen tun.a

[Fußnote]

a Siehe Seite 15.

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