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  • Bete den Schöpfer an, nicht die Schöpfung
    Der Wachtturm 1989 | 1. Mai
    • 8 Vor Bildern und Ikonen von Maria wirft man sich verehrungsvoll nieder, und gemäß der offiziellen Kirchenlehre wird sie als „Jungfrau Maria Theotokos“ bezeichnet. Das Wort theotókos bedeutet „Gottesgebärerin“ oder „Mutter Gottes“. In der New Catholic Encyclopedia heißt es: „Maria ist die Mutter Gottes. ... Wenn Maria nicht wirklich die Mutter Gottes ist, dann ist Christus weder wahrer Gott noch wahrer Mensch.“ Somit lehren diese Kirchen als Teil ihres Dreieinigkeitsdogmas, daß Jesus Gott, der Allmächtige, in Menschengestalt war, und dadurch wird Maria die „Mutter Gottes“. In dem gleichen Werk wird gesagt, daß die Hingabe gegenüber Maria folgendes einschließt: „1. Verehrung oder ehrerbietige Anerkennung der Würde der heiligen Jungfrau und Mutter Gottes; 2. Invokation oder das Anrufen der Jungfrau um mütterliche und königliche Fürbitte ... und private Gebete [zu Maria]“.

  • Bete den Schöpfer an, nicht die Schöpfung
    Der Wachtturm 1989 | 1. Mai
    • Der Kult der Muttergottheiten

      12. Wo und wann kam die Vorstellung auf, daß Maria die „Mutter Gottes“ sei?

      12 Woher stammt dann diese Vorstellung? Sie schlich sich im dritten und vierten Jahrhundert u. Z. nach und nach in die abtrünnige Christenheit ein, besonders nach 325 u. Z., dem Jahr, in dem das Konzil zu Nizäa die unbiblische Lehre annahm, daß Christus Gott sei. Die Annahme dieses Irrglaubens erleichterte es, zu lehren, daß Maria die „Mutter Gottes“ sei. Im Hinblick darauf heißt es in dem Werk The New Encyclopædia Britannica: „Der Titel [Mutter Gottes] scheint im Andachtsgebrauch irgendwann im 3. oder 4. Jahrhundert aufgekommen zu sein, wahrscheinlich in Alexandria ... Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts hatte sich der Begriff Theotokos in den verschiedenen Bereichen der Kirche durchgesetzt.“ In der New Catholic Encyclopedia wird gesagt, daß die Lehre „seit dem Konzil von Ephesus im Jahre 431“ offiziell anerkannt wird.

      13. Welchem Einfluß zufolge verkündete das Konzil von Ephesus im Jahre 431 u. Z. offiziell Maria als die „Mutter Gottes“?

      13 Von Interesse ist, wo das Konzil zusammentrat und warum dort. In dem Buch The Cult of the Mother-Goddess (Der Kult der Muttergottheiten) von E. O. James heißt es: „Das Konzil von Ephesus trat 431 in der Basilika der Theotokos zusammen. Wenn es irgendwo einen Ort gab, an dem die Anerkennung des Titels ‚Gottesgebärerin‘ kaum zurückgewiesen werden konnte, dann war es diese Stadt, die weltbekannt war für die Verehrung der Artemis oder Diana, wie die Römer sie nannten, wo ihr Bildnis unter dem Schatten des großen Tempels, der seit 330 v. Chr. der Magna Mater [Große Mutter] geweiht war und der gemäß der Tradition ein vorübergehender Aufenthaltsort der Maria war, vom Himmel gefallen sein soll.“

      14. Inwiefern bestätigt die Geschichte den heidnischen Ursprung dieser Lehre?

      14 Wie die Dreieinigkeitslehre ist die Lehre von der „Mutter Gottes“ eine heidnische Lehre im Gewand einer christlichen Glaubensauffassung. Sie war Jahrhunderte vor Christus in heidnischen Religionen vorherrschend. Das Werk The New Encyclopædia Britannica erklärt unter dem Stichwort „Muttergottheiten“: „Weibliche Gottheiten und mütterliche Symbole der schöpferischen Kraft, der Geburt, der Fruchtbarkeit, der geschlechtlichen Vereinigung, der Fürsorge und des Wachstumszyklus. Der Begriff ist auch auf so unterschiedliche Gestalten angewandt worden wie die sogenannten Steinzeitvenus-Statuetten und die Jungfrau Maria. ... Es gibt keine Kultur, die in der Darstellung ihrer Gottheiten nicht irgendwelche Muttersymbole verwendet. ... Sie ist die Beschützerin und Ernährerin eines göttlichen Kindes und im weiteren Sinne der ganzen Menschheit.“ Daher schreibt der katholische Priester Andrew Greely in seinem Buch The Making of the Popes 1978 (Die Papstwahlen 1978): „Das Mariensymbol verbindet das Christentum direkt mit den alten Religionen der Muttergöttinnen.“

  • Bete den Schöpfer an, nicht die Schöpfung
    Der Wachtturm 1989 | 1. Mai
    • 17. Wozu kann gemäß einem katholischen Lexikon die Marienverehrung führen?

      17 Daß die Verehrung der Maria zu unangebrachter Anbetung führen kann, wird in dem Lexikon für Theologie und Kirche wie folgt eingeräumt: „Die rechte Marienverehrung [ist] einer stetigen Gefährdung ausgesetzt, so daß wir in ihrer praktischen Gestalt immer wieder die Irrwege der Übertreibung und Isolierung bis zur Tendenz der Entchristlichung erleben.“

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