-
Baptisterien — stumme Zeugen einer einst üblichen PraxisErwachet! 2007 | September
-
-
Allerdings ist selbst bei den künstlerischen Darstellungen späterer Zeitperioden (bis zum zwölften Jahrhundert) die Taufe als ein vollständiges Untertauchen die Norm, wobei der Täufling als bis zur Brust oder sogar bis zum Hals im Wasser stehend dargestellt wird. (Man beachte die Bilder oben.) War ein vollständiges Untertauchen auch dann noch möglich, wenn das Wasser einem durchschnittlich großen Erwachsenen gerade bis zur Taille reichte? Ein Nachschlagewerk gibt zu verstehen, man habe das Ablaufsystem so lange blockieren können, bis der kniende oder hingekauerte Täufling im gestauten Wasser untergetaucht werden konnte.b Pierre Jounel, Professor für katholische Liturgie in Paris, bemerkt, dass der Täufling „bis zur Taille im Wasser stand. Der Priester oder der Diakon legte ihm die Hand auf den Kopf und führte ihn in die Beuge, bis er vollständig untergetaucht war“.
-
-
Baptisterien — stumme Zeugen einer einst üblichen PraxisErwachet! 2007 | September
-
-
In Übereinstimmung mit dem, was Buhler die Nostalgie des Untertauchens nennt, empfiehlt die katholische Liturgie mehr denn je die Taufe durch vollständiges Untertauchen.
-