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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2008
    • TROTZ VIELER GEGNER ÖFFNET SICH DIE TÜR

      Im 1. Jahrhundert sagte der Apostel Paulus: „Eine große Tür, die zur Tätigkeit führt, hat sich mir geöffnet, doch gibt es viele Gegner“ (1. Kor. 16:9). 2 000 Jahre später ist die Zahl der Gegner nicht geringer geworden. Zwischen 1995 und 1998 strengte die Moskauer Staatsanwaltschaft 4-mal einen Strafprozess gegen Jehovas Zeugen an. Man warf ihnen vor, zur religiösen Intoleranz anzustacheln, Familien zu zerstören, sich staatsfeindlich zu betätigen und die Rechte anderer Bürger zu verletzen. Alle diese Anschuldigungen waren haltlos und konnten nicht bewiesen werden. Deshalb strengte man 1998 gegen Jehovas Zeugen, gestützt auf dieselben Vorwürfe, einen Zivilprozess an.

      Ungefähr ein Jahr später wurde das Werk der Zeugen Jehovas in Russland vom Justizministerium erneut registriert. Damit wurde anerkannt, dass weder Jehovas Zeugen noch ihre Literatur zu religiösem Hass anstiften oder Familien auseinanderreißen und Menschenrechte verletzen. Dennoch führte die Staatsanwaltschaft weiterhin dieselben Vorwürfe ins Feld!

      Einigen Professoren für Religionswissenschaften ist bewusst, dass die Glaubensansichten der Zeugen Jehovas ausschließlich auf der Bibel basieren. Dazu ein Kommentar von Dr. Gordijenko, Professor für Religionswissenschaften an der Russischen Staatlichen Pädagogischen Herzen-Universität in Sankt Petersburg: „Wenn die Experten Jehovas Zeugen wegen ihrer Lehren anklagen, merken sie nicht, dass sie in Wirklichkeit Anklagen gegen die Bibel vorbringen.“

      Trotz alledem entschied das Moskauer Stadtgericht, der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in Moskau ihren rechtlichen Status abzusprechen. Das hindert unsere Brüder allerdings nicht daran, dem biblischen Gebot nachzukommen, die gute Botschaft zu predigen. Nach Auffassung der Zeugen Jehovas müssen die Einwohner Moskaus selbst entscheiden, was sie glauben möchten. Ihnen dieses Recht zu beschneiden wäre eine Verletzung der Rechte von jedem Einwohner Moskaus. Darum halten sich die Zeugen in Moskau auch in Zukunft an das Gebot Jesu Christi, zu predigen und Jünger zu machen (Mat. 28:19, 20). Gegenwärtig prüft der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Urteil des Moskauer Stadtgerichts.

      Als die ersten Verhandlungen mit dem Ziel, die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in Moskau aufzulösen, im September 1998 anliefen, gab es dort 43 Versammlungen. Acht Jahre später waren es 93! Jehova hat seinem Volk versprochen: „Welche Waffe es auch immer sei, die gegen dich gebildet sein wird, sie wird keinen Erfolg haben“ (Jes. 54:17). 2007 hielten Jehovas Zeugen im Moskauer Luschniki-Stadion, ehemals Schauplatz der Olympischen Spiele, ihren Bezirkskongress ab. Es kamen 29 040 Personen und 655 ließen sich taufen.

  • Russland
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2008
    • [Bild auf Seite 254]

      Bezirkskongress in Moskau mit 23 537 Anwesenden (2006)

      [Bild auf Seite 254]

      Luschniki-Stadion

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