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HeiligkeitEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Gewisse Tage oder Zeiten galten in Israel als heilig. Das heißt nicht, dass diese Zeiten an sich heilig gewesen wären, sondern sie waren es, weil sie besonders der Anbetung Jehovas gewidmet waren. Als Gott diese Zeiten bestimmte, dachte er an das Wohl und die Erbauung seines Volkes. Zu diesen Zeiten gehörten die wöchentlichen Sabbate (2Mo 20:8-11). An diesen Tagen konnten sich die Israeliten intensiv mit Gottes Gesetz befassen und ihre Kinder darüber belehren. Weitere Sabbate, verbunden mit heiligen Zusammenkünften, waren der Erste des siebten Monats (3Mo 23:24) und der Sühnetag am Zehnten des siebten Monats (3Mo 23:26-32).
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HeiligkeitEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Außerdem war jedes siebte Jahr ein Sabbatjahr, ein heiliges Jahr. Im Sabbatjahr durfte das Land nicht bebaut werden. Diese Vorkehrung ermöglichte es den Israeliten, mehr Zeit als während des wöchentlichen Sabbats darauf zu verwenden, sich mit dem Gesetz Jehovas zu befassen, darüber nachzusinnen und ihre Kinder darüber zu belehren (2Mo 23:10, 11; 3Mo 25:2-7). Schließlich war jedes 50. Jahr ein Jubeljahr und galt ebenfalls als heilig. Auch dieses Jahr war ein Sabbatjahr, diente aber außerdem dazu, die Nation in wirtschaftlicher Hinsicht in den Zustand zu versetzen, den Gott bei der Landverteilung geschaffen hatte. Es war ein heiliges Jahr der Freilassung, der Ruhe und der Erquickung (3Mo 25:8-12).
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