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Richtung Westen nach EuropaErwachet! 1994 | 22. Oktober
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Anfang des 8. Jahrhunderts wandte Bonifatius, ein angelsächsischer Benediktiner, seine Aufmerksamkeit Deutschland zu. Kane sagt, daß Bonifatius’ „glänzende, über vierzig Jahre dauernde Missionarlaufbahn ihm den Titel ‚Apostel Deutschlands‘ eintrug“ und ihn zum „größten aller Missionare des Mittelalters machte“. Bonifatius war über 70 Jahre alt, als er und ungefähr fünfzig seiner Gefährten von heidnischen Friesen umgebracht wurden.
Die Encyclopedia of Religion beschreibt eine Methode, mit der Bonifatius andere erfolgreich zum katholischen Glauben bekehrte: „Bei Geismar [in der Nähe von Göttingen] erkühnte er sich, die dem Thor geweihte Eiche zu fällen. ... [Als] die Rache des germanischen Gottes ausblieb, war bewiesen, daß der Gott, den Bonifatius predigte, der wahre Gott ist, der allein angebetet werden soll.“
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Richtung Westen nach EuropaErwachet! 1994 | 22. Oktober
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[Bild auf Seite 21]
Bonifatius soll demonstriert haben, daß heidnische Götter machtlos sind
[Bildnachweis]
Bild: Aus dem Buch Die Geschichte der deutschen Kirche und kirchlichen Kunst im Wandel der Jahrhunderte
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