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  • Wessen Anbetung ist für Gott annehmbar?
    Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt
    • Diese Frage mag einer Frau in den Sinn gekommen sein, als sie sich in der Nähe des Berges Gerisim in Samaria mit Jesus Christus unterhielt. Dabei kam sie auf Unterschiede in der Anbetung der Samariter und der Juden zu sprechen: „Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse“ (Johannes 4:20). Sagte Jesus zu der Samariterin, für Gott sei jede Anbetung annehmbar? Oder wies er darauf hin, daß bestimmte Dinge erforderlich sind, um Gott zu gefallen?

      2. Was entgegnete Jesus der Samariterin?

      2 Überraschenderweise entgegnete Jesus: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet“ (Johannes 4:21). Die Samariter fürchteten seit langem Jehova, beteten aber andere Götter auf dem Berg Gerisim an (2. Könige 17:33). Nun erklärte Jesus Christus, daß weder dieser Ort noch Jerusalem in der wahren Anbetung von Bedeutung sein würden.

      ANBETUNG MIT GEIST UND WAHRHEIT

      3. (a) Warum kannten die Samariter Gott nicht wirklich? (b) Wie konnten treue Juden und andere Menschen Gott kennenlernen?

      3 Jesus sagte weiter zu der Samariterin: „Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden“ (Johannes 4:22). Die Samariter hatten verkehrte religiöse Vorstellungen und erkannten allein die ersten fünf Bücher der Bibel als inspiriert an — und diese auch nur gemäß ihrem eigenen revidierten Text, der als samaritanischer Pentateuch bezeichnet wird. Deshalb kannten sie Gott nicht wirklich. Den Juden dagegen war die biblische Erkenntnis anvertraut worden (Römer 3:1, 2). Die heiligen Schriften vermittelten treuen Juden und allen anderen Menschen, die hören wollten, das, was sie benötigten, um Gott zu kennen.

      4. Was mußten, wie Jesus zeigte, sowohl die Juden als auch die Samariter tun, damit ihre Form der Anbetung für Gott annehmbar war?

      4 Tatsächlich zeigte Jesus, daß sowohl die Juden als auch die Samariter Änderungen in ihrer Form der Anbetung vornehmen mußten, um Gott zu gefallen. Er sagte: „Die Stunde [kommt], und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:23, 24). Damit man Gott „mit Geist“ anbeten kann, muß man seinen Geist haben und davon geleitet werden. Wir können Gott ‘mit Wahrheit’ anbeten, wenn wir sein Wort, die Bibel, studieren und ihn gemäß der von ihm offenbarten Wahrheit anbeten.

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    Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt
    • [Ganzseitiges Bild auf Seite 44]

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