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  • Die gute Botschaft trägt Früchte in São Tomé und Príncipe
    Der Wachtturm 2003 | 15. Oktober
    • Nun galt es erst einmal, ein Grundstück für einen Königreichssaal zu finden. Als eine Schwester, ihr Name war Maria, davon erfuhr, stiftete sie die Hälfte des Grundstücks, auf dem ihr kleines Häuschen stand. Es war groß genug für einen geräumigen Königreichssaal. Maria hatte keine Verwandten mehr und wusste nicht, dass ehrgeizige Unternehmer bereits ein Auge auf dieses Stück Land geworfen hatten. Eines Tages tauchte also ein prominenter Geschäftsmann bei ihr auf, um mit ihr zu reden.

      „Ich höre von dir nichts Gutes!“, sagte er missbilligend. „Du sollst dein Grundstück weggegeben haben. Weißt du nicht, dass es viel Geld wert ist, weil es mitten in der Stadt liegt?“

      „Wenn ich dir das Land zum Kauf anbieten würde, wie viel würdest du mir zahlen?“, fragte Maria. Als der Mann nichts erwiderte, meinte Maria weiter: „Selbst wenn du mir alles Geld der Welt dafür geben würdest, es würde nicht reichen. Denn mit Geld kann man kein Leben kaufen.“

      „Du hast doch keine Kinder, oder?“, fragte der Mann.

      Um die Unterhaltung zu beenden, sagte Maria: „Das Land gehört Jehova. Er hat es mir viele Jahre lang geliehen und jetzt habe ich es ihm zurückgegeben. Und ich freue mich darauf, einmal ewig zu leben.“ Dann fragte sie den Mann: „Hast du mir etwa ewiges Leben anzubieten?“ Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und ging.

      So wurde mithilfe von fachkundigen Brüdern aus Portugal ein schönes zweistöckiges Gebäude errichtet. Es hat ein Kellergeschoss, einen geräumigen Königreichssaal und bietet Unterkunftsmöglichkeiten, außerdem verfügt es über Unterrichtsräume, in denen Älteste, Dienstamtgehilfen und Pioniere geschult werden. Mittlerweile halten zwei Versammlungen hier ihre Zusammenkünfte ab und so ist in der Hauptstadt ein Bildungszentrum für die wahre Anbetung entstanden.

      In Mé-Zochi gab es eine Versammlung mit 60 eifrigen Verkündigern. Auch hier wurde ein passender Königreichssaal benötigt, denn die Zusammenkünfte fanden in einem behelfsmäßigen Königreichssaal auf einer Bananenplantage statt. Man informierte die Stadtverwaltung darüber, und einige Verantwortliche, die den Brüdern freundlich gesinnt waren, boten ihnen ein ideales Grundstück an der Hauptstraße an. Innerhalb von zwei Monaten wurde mit Unterstützung der Brüder aus Portugal in Schnellbauweise ein schöner Königreichssaal gebaut. Die Einheimischen trauten ihren Augen kaum. Ein schwedischer Ingenieur, der mit einem Bauprojekt in der Stadt zu tun hatte, staunte nur so, als er die Brüder und Schwestern in Aktion sah. „Das ist unglaublich“, so sein Kommentar. „Jehovas Zeugen arbeiten hier in Mé-Zochi in Schnellbauweise! So sollten wir unser Projekt mal planen.“ Der Königreichssaal wurde am 12. Juni 1999 eingeweiht. Anwesend waren 232 Personen. Seitdem ist der Saal in Mé-Zochi eine Attraktion für Besucher.

  • Die gute Botschaft trägt Früchte in São Tomé und Príncipe
    Der Wachtturm 2003 | 15. Oktober
    • [Bild auf Seite 9]

      Der erste Königreichssaal von São Tomé (1994)

      [Bilder auf Seite 10]

      1. In Schnellbauweise entstandener Königreichssaal in Mé-Zochi

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