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  • Entscheidende Faktoren für eine gute schulische Erziehung
    Erwachet! 1995 | 22. Dezember
    • Engagement des Schülers, ein unerläßlicher Faktor

      Der Bildungsberater Arthur Kirson nannte einen weiteren entscheidenden Faktor für eine gute schulische Erziehung, als er über Latoya, die bereits erwähnt wurde, sagte: „Ich traf sie das erste Mal, nachdem es bei ihr zu Hause gerade wieder einen schlimmen Zwischenfall gegeben hatte. Da saß dieses Mädchen mit einem zerschundenen Gesicht [von den Mißhandlungen durch ihren Vater] und hatte nur eine einzige Sorge: ihre Schularbeiten.“

      Ja, ein unerläßlicher Faktor für eine gute schulische Erziehung ist das starke Engagement des Kindes, wenn es um das Lernen geht. Ein Jugendlicher in New York bemerkte: „Ob die Schule den Schülern etwas bringt, hängt heutzutage völlig von der Motivation und der Disziplin der Schüler selbst ab.“

      Zum Beispiel sagte ein Lehrer zu einer Mutter, die sich über die schulische Erziehung ihres Kindes Gedanken machte: „Machen Sie sich keine Sorgen, Frau Smith. Justin ist so clever, daß er gar nicht zu wissen braucht, wie man buchstabiert. Das wird er später seine Sekretärin tun lassen.“ Doch gleichgültig, wie clever ein Kind ist, es ist wichtig, daß es Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben beherrscht, und dazu gehören auch gut verständliche Aufsätze, eine leserliche Schrift und eine gute Rechtschreibung.

      Erschreckenderweise protestierten eine Reihe Pädagogen nicht gegen die Aussage des angesehenen Psychologen Carl Rogers, der sagte: „Niemand sollte jemals versuchen, etwas zu lernen, was er nicht für sinnvoll hält.“ Was ist an seiner Aussage verkehrt? Es liegt auf der Hand, daß ein Kind oftmals den Wert dessen, was es lernen soll, noch nicht erkennen kann. Vielfach erkennt man den Wert erst viel später im Leben. Damit ein Kind eine gute schulische Erziehung erhält, muß es heutzutage eindeutig ein persönliches Engagement mitbringen.

      Cindy, 14 Jahre alt und in der neunten Klasse, bringt dieses Engagement mit und gibt darin ein gutes Beispiel. Sie erklärte: „Nach dem Unterricht bleibe ich noch etwas da und rede mit den Lehrern, um sie besser kennenzulernen. Ich versuche herauszufinden, was sie von ihren Schülern erwarten.“ Außerdem paßt sie im Unterricht auf und gibt den Hausaufgaben den Vorrang. Gute Schüler haben es sich angewöhnt, im Unterricht und beim Lesen Papier und Bleistift bereitzuhalten, um kurze Notizen zu machen.

  • Entscheidende Faktoren für eine gute schulische Erziehung
    Erwachet! 1995 | 22. Dezember
    • Was Kinder tun können

      ✔ Lege mit Hilfe deiner Eltern fest, welche Ziele du in der Schule verfolgen willst und wie du sie erreichen kannst. Besprich diese Ziele mit deinen Lehrern.

      ✔ Wähle dir, sofern das möglich ist, deine Fächer sorgfältig mit Hilfe deiner Lehrer und deiner Eltern aus. Leichte Wahlfächer sind in der Regel nicht die besten.

      ✔ Versuche, zu deinen Lehrern ein gutes Verhältnis aufzubauen. Finde heraus, was sie von dir erwarten. Besprich mit ihnen deine Fortschritte und wo du Schwierigkeiten hast.

      ✔ Paß gut auf im Unterricht. Laß dich nicht von anderen, die den Unterricht stören, verleiten mitzumachen.

      ✔ Suche dir deine Freunde gut aus. Sie können deinen Fortschritt in der Schule behindern oder fördern.

      ✔ Mache deine Hausaufgaben, so gut du kannst. Konzentriere dich darauf. Bitte nötigenfalls deine Eltern oder einen anderen reifen Erwachsenen um Hilfe.

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