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‘Sommer und Winter werden niemals aufhören’Der Wachtturm 2004 | 15. Juli
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Wodurch kommen die Jahreszeiten zustande? Kurz gesagt: Sie beruhen auf dem Neigungswinkel der Erde. Die Rotationsachse der Erde ist um etwa 23,5° gegen die Ebene ihres Umlaufs um die Sonne geneigt. Wäre die Erdachse nicht geneigt, gäbe es keine Jahreszeiten. Das Klima würde sich nicht verändern. Das wiederum würde sich auf das Pflanzenwachstum und auf den Zyklus von Saat und Ernte auswirken.
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‘Sommer und Winter werden niemals aufhören’Der Wachtturm 2004 | 15. Juli
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[Kasten/Bild auf Seite 9]
Ein lebenswichtiger Satellit
All die Jahrhunderte hindurch hat der Mond die Menschen inspiriert und in Erstaunen versetzt. Hast du jedoch gewusst, dass sich der Mond auf die Jahreszeiten auswirkt? Er ist an der Stabilisierung des Neigungswinkels der Erdachse beteiligt. „Das spielt bei den Bedingungen zur Erhaltung des Lebens auf der Erde eine wichtige Rolle“, erklärt der Naturwissenschaftler Andrew Hill. Ohne diesen großen natürlichen Satelliten, der den Neigungswinkel der Erdachse stabilisiert, würden die Temperaturen rapide ansteigen und das Leben auf der Erde wäre dann wahrscheinlich unmöglich. Daher kam ein Team von Astronomen zu dem Schluss: „Man kann den Mond als einen möglichen Klimaregulator der Erde betrachten“ (Psalm 104:19).
[Bildnachweis]
Mond: U.S. Fish & Wildlife Service, Washington, D.C./Bart O’Gara
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