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  • 2. Küchenhygiene
    Erwachet! 2012 | Juni
    • ● Lebensmittel gründlich waschen

      Gekaufte Produkte können durch verunreinigtes Wasser, Tiere, Fäkalien oder andere rohe Lebensmittel zur Keimfalle werden. Deshalb: Selbst wenn man Obst oder Gemüse schält, sollte man es vorher gut waschen, um schädlichen Bakterien keine Chance zu geben! Dafür muss man sich Zeit nehmen. „Bis ich so einen Salat geputzt habe, dauert es zwar“, erzählt Daiane, eine Mutter in Brasilien. „Aber Hauptsache, er ist gründlich gewaschen.“

      ● Rohes Fleisch separat lagern

      Damit sich Keime nicht ausbreiten können, sollten rohes Fleisch, Geflügel und Fisch gut verschlossen aufbewahrt werden — getrennt voneinander und von anderen Speisen. Am besten benutzt man für solche Lebensmittel ein extra Schneidbrett und Messer oder spült beides zumindest vor und nach Gebrauch mit Spülmittel und heißem Wasser sorgfältig ab.

  • 3. Mit Sorgfalt zubereiten und aufbewahren
    Erwachet! 2012 | Juni
    • 3. Mit Sorgfalt zubereiten und aufbewahren

      HIERZU eine Episode aus dem alten Israel: Ein Möchtegernkoch schnitt einfach ein paar wilde Kürbisse, die er gar nicht kannte, mit ins Essen. Doch schon bei den ersten Bissen hatten einige das Gefühl, das Gericht sei vergiftet, und schrien entsetzt: „Der Tod ist im Topf“ (2. Könige 4:38-41).

      Wie dieser Vorfall zeigt, muss man beim Kochen sorgfältig arbeiten, sonst kann es schnell gesundheitsschädlich oder sogar lebensgefährlich werden. Will man sich keine Lebensmittelinfektion einhandeln, ist es daher gut, beim Kochen und Aufbewahren der Speisen vier Grundregeln einzuhalten.

      ● Fleisch nie bei Zimmertemperatur auftauen

      Warum nicht? „Selbst wenn das Fleisch in der Mitte noch gefroren ist, könnte es für die äußeren Ränder schon gefährlich werden, denn bei Temperaturen zwischen 5 und 60 Grad Celsius vermehren sich Bakterien sehr schnell“, so das US-Landwirtschafts­ministerium. Besser ist es, Fleisch entweder im Kühlschrank, in einer dichten Verpackung in kaltem Wasser oder in der Mikrowelle aufzutauen.

      ● Gut durchgaren

      „Gart man Speisen gut durch, werden fast alle gefährlichen Mikroorganismen abgetötet“, erklärte die WHO. Darum sollte man Speisen, besonders Suppen oder Eintöpfe, auf mindestens 70 Grad erhitzen.a Da man die Temperatur natürlich schlecht schätzen kann, verwenden viele Köche bei manchen Gerichten ein Fleischthermometer.

      ● Zügig auf den Tisch

      Um Keimen keine Chance zu geben, sollte man gekochte Speisen nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen lassen, sondern bald oder möglichst sofort servieren. Es gilt die Regel: Kalte Speisen immer kühl halten, warme Speisen warm halten. Fleisch kann im Ofen bei circa 100 Grad warm gehalten werden.

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