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Die Bibel: Was will sie uns sagen?
bm Teil 24 S. 27-28
Paulus lässt Briefe schreiben, während er unter Hausarrest steht

TEIL 24

Die Briefe von Paulus

Die Paulusbriefe enthalten organisatorische Hinweise für Christen.

DIE Christengemeinde oder -versammlung sollte eine Schlüsselrolle einnehmen. Allerdings wurden die Urchristen schon gleich von allen Seiten angegriffen. Zum einen verfolgte man sie, zum anderen zeichneten sich in ihren eigenen Reihen gefährliche Tendenzen ab. Würden sie Gott unter diesen Umständen treu bleiben? Die Christlichen Griechischen Schriften enthalten 21 Briefe, die vor Gefahren warnten und Mut machten.

Von Paulus stammen 14 dieser Briefe — Römer bis Hebräer. Benannt wurden sie entweder nach der Person oder der Christengemeinde, an die sie gerichtet waren. Beleuchten wir kurz einige Themen, die der Apostel Paulus anschnitt.

Hohe Moral und christliches Verhalten. Wer sexuelle Unmoral oder andere schwere Sünden praktiziert, wird „Gottes Königreich nicht erben“ (Galater 5:19-21; 1. Korinther 6:9-11). Echte Christen zeichnen sich trotz unterschiedlicher Nationalitäten durch Einheit aus (Römer 2:11; Epheser 4:1-6). Sie teilen gern mit Glaubensbrüdern, die in Not sind (2. Korinther 9:7). Paulus rät außerdem: „Betet unablässig.“ Er fordert die Christen auf, Jehova ihr Herz auszuschütten (1. Thessalonicher 5:17; 2. Thessalonicher 3:1; Philipper 4:6, 7). Damit ein Gebet von Gott erhört wird, muss allerdings Glaube dahinter sein (Hebräer 11:6).

Und was trägt nach Paulus’ Worten zu einem harmonischen Familienleben bei? Dass der Mann seine Frau liebt wie sich selbst und die Frau ihren Mann respektiert. Von Kindern erwartet Gott, dass sie auf ihre Eltern hören. Und Eltern werden angehalten, ihre Kinder mit Liebe zu erziehen und sich dabei von biblischen Prinzipien leiten zu lassen (Epheser 5:22 bis 6:4; Kolosser 3:18-21).

Karte der Orte, von denen aus Paulus schrieb

Was Gott durch Jesus Christus bewirkt. Das Gesetz, das den Israeliten gegeben wurde, war für sie ein Schutz und eine Anleitung, bis Jesus Christus kam (Galater 3:24). Christen sind jedoch nicht an dieses Gesetz gebunden. In seinem Brief an die Hebräer — Christen mit jüdischem Hintergrund — erläutert Paulus, wozu das Gesetz da war und wie Gott durch Jesus Christus alles wahr macht, was er versprochen hat. Vieles im Gesetz hatte eine prophetische Bedeutung. Die Tieropfer beispielsweise wiesen auf den Opfertod Jesu hin, durch den echte Sündenvergebung möglich geworden ist (Hebräer 10:1-4). Nach Jesu Tod hob Gott den Gesetzesbund auf. Er war jetzt nicht mehr nötig (Kolosser 2:13-17; Hebräer 8:13).

Ein Brief von Paulus wird in einer Versammlung der ersten Christen vorgelesen

Organisatorisches. Männer, die in den Gemeinden mit Verantwortung betraut werden, müssen eine hohe Moral haben und bestimmte Voraussetzungen erfüllen (1. Timotheus 3:1-10, 12, 13; Titus 1:5-9). Alle Christen werden angehalten, sich regelmäßig zu versammeln, um sich gegenseitig Mut zu machen (Hebräer 10:24, 25). Ihre Zusammenkünfte sollen den Glauben stärken und lehrreich sein (1. Korinther 14:26, 31).

Als Paulus den zweiten Brief an Timotheus schrieb, befand er sich erneut in Rom. Er saß im Gefängnis und wartete auf sein Urteil. Nur einige wenige Glaubensbrüder wagten es, ihn zu besuchen. Paulus wusste, dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb. Er schrieb: „Ich habe den vortrefflichen Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt“ (2. Timotheus 4:7). Wahrscheinlich musste er nicht lange danach für seinen Glauben sterben. Doch seine Briefe sind für Anbeter Jehovas bis heute eine wertvolle Richtschnur.

Aus Römer; 1. Korinther; 2. Korinther; Galater; Epheser; Philipper; Kolosser; 1. Thessalonicher; 2. Thessalonicher; 1. Timotheus; 2. Timotheus; Titus; Philemon; Hebräer.

  • Was schrieb Paulus über eine hohe Moral und christliches Verhalten?

  • Was bewirkt Gott durch Jesus Christus?

  • Welche organisatorischen Hinweise gab Paulus?

WER IST DER SAME ODER BEFREIER?

Nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, sagte Gott in einer bilderreichen Sprache zur Schlange: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen“ (1. Mose 3:15). Mit der Schlange ist der Teufel gemeint. Er wird in der Bibel als „Urschlange“ bezeichnet (Offenbarung 12:9). Wer der Same der Frau oder der Befreier sein sollte, war ein Geheimnis, das im Lauf vieler Jahrhunderte nach und nach gelüftet wurde.

Rund 2 000 Jahre nach dem Sündenfall deutete Jehova an, dass dieser Same von Abraham abstammen würde (1. Mose 22:17, 18). Jahrhunderte später enthüllte der Apostel Paulus, dass mit dem Samen in erster Linie der Messias, Jesus Christus, gemeint ist (Galater 3:16). Als man Jesus hinrichtete, wurde ihm sozusagen die Ferse zermalmt, wie in 1. Mose 3:15 angekündigt. Doch Gott auferweckte ihn und machte ihn „im Geiste lebendig“ (1. Petrus 3:18).

In zweiter Linie schließt der Same 144 000 von Gott auserwählte Menschen ein (Galater 3:29; Offenbarung 14:1). Sie werden als Geistwesen auferweckt, um zusammen mit Jesus Christus im Reich Gottes als Könige zu regieren (Römer 8:16, 17).

Den Samen des Teufels bilden schlechte Menschen und Dämonen, weil sie Satan folgen (Johannes 8:44; Epheser 6:12). Als mächtiger himmlischer König wird Jesus den Teufel und seinen Samen unschädlich machen. Die Regierung Jesu wird für Menschen, die Gottes Willen tun, Frieden und Glück bedeuten. Letztendlich wird Jesus der Schlange den Kopf zermalmen, das heißt Satan völlig auslöschen (Hebräer 2:14).

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