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Wie sollten wir kurz vor dem Tag Jehovas den Menschen gegenüber eingestellt sein?Der Wachtturm 2003 | 15. Juli
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Könntest du woanders hinziehen?
18. Wie haben manche Christen die Königreichsinteressen in ihrem Heimatland stärker unterstützt?
18 Die aufopferungsvollen Bemühungen derer, die in Gegenden gezogen sind, wo man mehr Königreichsverkündiger benötigt, sind gesegnet worden. Andere Zeugen Jehovas sind in ihrem Heimatland geblieben, haben aber eine Fremdsprache erlernt, um Einwanderern helfen zu können. Auch diese Anstrengungen haben sich sehr gelohnt. Zum Beispiel konnten im Jahr 2001 die sieben Zeugen Jehovas, die sich in einer Stadt im US-Bundesstaat Texas um chinesische Personen kümmerten, 114 Anwesende beim Abendmahl des Herrn willkommen heißen. Wer in solchen Gruppen mithilft, findet sinnbildliche Felder vor, die reif sind zur Ernte (Matthäus 9:37, 38).
19. Was wird jedem empfohlen, der ins Ausland gehen möchte, um dort das Königreichspredigtwerk zu unterstützen?
19 Vielleicht siehst du dich mit deiner Familie imstande, woanders hinzuziehen, wo mehr Königreichsverkündiger benötigt werden. Zuvor ist es natürlich klug, ‘sich zuerst niederzusetzen und die Kosten zu berechnen’ (Lukas 14:28). Das gilt besonders dann, wenn man vorhat, ins Ausland zu gehen. Jeder, der das in Erwägung zieht, sollte sich vorher fragen: „Kann ich meine Familie dort ernähren? Kann ich die nötigen Visa erhalten? Spreche ich bereits die Sprache meines Ziellandes, oder bin ich dazu bereit, sie zu lernen? Habe ich mir über das Klima und die Kultur Gedanken gemacht? Könnte ich für die Glaubensbrüder in dem Land wirklich ‚zur stärkenden Hilfe‘ werden, oder wäre ich eher eine Belastung für sie?“ (Kolosser 4:10, 11). Es ist immer ratsam, an das Zweigbüro der Zeugen Jehovas zu schreiben, das das Predigtwerk im entsprechenden Land beaufsichtigt, um herauszufinden, wie viel Hilfe dort benötigt wird.a
20. Wie hat sich ein junger Christ für seine Glaubensbrüder und andere Menschen in einem fremden Land verausgabt?
20 Ein Christ, der in Japan beim Bau von Königreichssälen mithalf, erfuhr, dass in Paraguay bestimmte Fachkräfte benötigt wurden, um eine Anbetungsstätte zu errichten. Er war ledig, jung und dynamisch, und so zog er dorthin und arbeitete acht Monate lang als einziger Vollzeitdiener an diesem Projekt mit. Während seines Aufenthalts lernte er Spanisch und konnte mit einigen Personen die Bibel studieren. Er sah, dass in diesem Land Königreichsverkündiger benötigt werden. Also kehrte er nur kurz nach Japan zurück und zog dann wieder nach Paraguay, um mitzuhelfen, Menschen zu genau dem Königreichssaal zu versammeln, an dem er mitgebaut hatte.
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Wie sollten wir kurz vor dem Tag Jehovas den Menschen gegenüber eingestellt sein?Der Wachtturm 2003 | 15. Juli
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a In ein Land zu ziehen, wo das Predigtwerk verboten ist oder Einschränkungen unterliegt, ist nicht immer eine Hilfe. Es kann sogar den Königreichsverkündigern schaden, die unter solchen Umständen mit der nötigen Umsicht tätig sind.
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