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Wie kann ich mich vor Aids schützen?Erwachet! 1993 | 8. September
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„Sicherer Sex“?
Viele Beschäftigte im Gesundheitswesen und etliche Pädagogen fördern daher den Gebrauch von Kondomen.e Durch Werbefernsehen, Reklameplakate und Vorlesungen ist die Botschaft vermittelt worden, der Gebrauch dieses Verhütungsmittels mache den Sex „sicher“ — oder zumindest „sicherer“. An manchen Schulen werden sogar Kondome an die Schüler verteilt. Angetrieben durch diese Propaganda, verwenden mehr Jugendliche als je zuvor Kondome.
Aber wie sicher ist „sicherer Sex“ wirklich? In einer vom amerikanischen Roten Kreuz herausgegebenen Broschüre ist zu lesen: „Durch den Gebrauch von Kondomen stehen die Chancen besser, sich keine Infektion zuzuziehen.“ Würdest du dich jedoch sicher fühlen, nur weil deine Chancen besser stehen, einer Krankheit zu entgehen, die in jedem Fall zum Tode führt? Die CDC sagen: „Kondome aus Latex haben sich als Schutz vor einer HIV-Übertragung und vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten erwiesen ... Sie sind allerdings nicht absolut sicher.“ Das stimmt, denn ein Kondom kann beim Geschlechtsverkehr platzen, reißen oder vom Penis rutschen. Gemäß der Zeitschrift Time haben Kondome mitunter „eine Versagerquote zwischen 10 und 15 Prozent“. Würdest du dein Leben so leichtfertig aufs Spiel setzen? Und zu allem Übel benutzt nicht einmal die Hälfte aller sexuell aktiven Teenager in den Vereinigten Staaten Kondome.
Daher ist der Rat aus Sprüche 22:3 angemessen: „Klug ist der, der das Unglück gesehen hat und sich dann verbirgt, die Unerfahrenen aber sind weitergegangen und müssen die Strafe erleiden.“ Eine der wirkungsvollsten Methoden, sich vor Aids zu schützen, besteht im totalen Verzicht auf Drogen und Unmoral. Leichter gesagt als getan? Das denken viele, vor allem angesichts des enormen Drucks, unter dem Jugendliche stehen.
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Wie kann ich mich vor Aids schützen?Erwachet! 1993 | 8. September
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Nein sagen
Befürworter des „sicheren Sex“ sagen, sexuelle Enthaltsamkeit sei wirklichkeitsfremd. Zahlt es sich aber auf lange Sicht gesehen aus, Unmoral zu entschuldigen? Ein Teenager meint, dies trage nur zur Verwirrung Jugendlicher bei: „Einerseits sagt man uns, daß es richtig ist, rein zu bleiben, und daß wir nein zum Sex sagen sollen. Andererseits verteilt man ... [Kondome] an uns und erzählt uns, wie man Sex haben kann, ohne dafür ‚bezahlen‘ zu müssen.“
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