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    Der Wachtturm 1993 | 1. Mai
    • Untertanen des Königreiches

      14, 15. (a) Was zeigte Jesus in dem Gleichnis von den Talenten? (Matthäus 25:14-30). (b) Was folgt angebrachterweise in Matthäus, Kapitel 25?

      14 In Matthäus, Kapitel 25 beschrieb Jesus in dem Gleichnis von den Schafen und den Böcken das große Werk, durch das die irdischen Untertanen des Königreiches Gottes eingesammelt werden. In dem vorausgehenden Gleichnis von den Talenten hatte Jesus gezeigt, daß die gesalbten Jünger, die hoffen, mit ihm in seinem himmlischen Königreich zu regieren, tätig sein müssen, um seine irdische Habe zu vermehren. Passenderweise veranschaulichte er daher durch das folgende Gleichnis, was von denen verlangt wird, die Untertanen seines himmlischen Königreiches werden möchten.

      15 Beachten wir seine Worte gemäß Matthäus 25:31-33: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.“

      16. Wie werden die Nationen versammelt und die Menschen voneinander getrennt?

      16 Jesus kam im Jahre 1914 in seiner Herrlichkeit. Er ging mit all seinen Engeln in die Offensive, indem er seine dämonischen Feinde angriff und aus dem Himmel warf. Was gemäß seinem Gleichnis danach geschah, läßt uns erkennen, daß dadurch, daß sich Jesus auf einen Thron der Herrlichkeit setzte, eine Gerichtszeit während seiner Gegenwart dargestellt wird. Das Versammeln aller Nationen vor Jesus bedeutet, daß er die Nationen, bildlich gesprochen, wie seine voraussichtliche Herde behandelt. Diese Herde besteht aus Schafen und Böcken. Bei einer buchstäblichen Herde erfordert es vielleicht ein paar Stunden, die Schafe von den Böcken zu trennen; doch das Trennen der Menschen auf der ganzen Erde, die einen freien Willen haben, dauert viel länger. Dem ist so, weil diese Trennung aufgrund der Handlungsweise jedes einzelnen erfolgt.

      17. Warum befinden sich heute alle Menschen in einer ernsten Lage?

      17 Aus dem Gleichnis geht hervor, daß der Hirte und König die schafähnlichen Menschen zu seiner Rechten stellt, die bockähnlichen zu seiner Linken. Diejenigen zur Rechten empfangen ein günstiges Urteil — ewiges Leben. Zur Linken zu stehen bedeutet ein ungünstiges Urteil — ewige Vernichtung. Es hat also weitreichende Folgen, wie der König in dieser Angelegenheit entscheidet.

      18. Warum kann sich niemand damit entschuldigen, daß der König unsichtbar ist?

      18 Niemand kann sich damit entschuldigen, daß der regierende Menschensohn während seiner Gegenwart oder parousía unsichtbar ist. Immer mehr schafähnliche Menschen schließen sich heute der Sklavenklasse an, um die gute Botschaft von Gottes Königreich in der ganzen Welt zu predigen und das Licht leuchten zu lassen. Ja, sie sind mit ihrer Predigttätigkeit bis in die entferntesten Winkel der Erde vorgedrungen (Matthäus 24:14).

      19. Welche charakteristischen Merkmale der Klasse der Schafe werden in dem Gleichnis von den Schafen und den Böcken veranschaulicht?

      19 Warum belohnt der Hirte und König die zu der Klasse der Schafe Gehörenden mit einer gesegneten Zukunft? Weil sie das Königreichspredigtwerk rückhaltlos unterstützen und weil sie seinen gesalbten Brüdern gefällig sind, was Jesus so betrachtet, als hätten sie ihm gegenüber so gehandelt. Der königliche Menschensohn sagt daher zu ihnen: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist“ (Matthäus 25:34; 28:19, 20).

      Dem König helfen

      20, 21. Wie beweisen die Schafe, daß sie auf der Seite des Königreiches stehen?

      20 Die Schafe sind überrascht, zu hören, daß der König sie auffordert, den irdischen Bereich des Königreiches Gottes zu erben. Sie fragen ihn: ‘Herr, wann haben wir all das für dich getan?’ Jesus antwortet: „Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan“ (Matthäus 25:40). Als Jesus am Tag seiner Auferstehung Maria Magdalene erschien und zu ihr sagte: „Geh ... zu meinen Brüdern hin“, sprach er von seinen geistigen Brüdern (Johannes 20:17). Während seiner unsichtbaren Gegenwart befindet sich nur noch ein kleiner Überrest seiner 144 000 geistigen Brüder im Fleisch auf der Erde.

      21 Da Jesus nun unsichtbar im Himmel ist, tun ihm die schafähnlichen Menschen all das Gute indirekt. Sie sehen ihn nur mit ihren Augen des Glaubens auf seinem Thron. Jesus schätzt jede ihrer Bemühungen zur Unterstützung seiner geistigen Brüder, seiner künftigen himmlischen Miterben. Was seinen Brüdern getan wird, beurteilt er so, als ob es ihm persönlich getan würde. Die schafähnlichen Menschen tun den Brüdern Christi bewußt Gutes, weil sie sie als Brüder Christi anerkennen. Sie wissen, daß die geistigen Brüder Jesu die Gesandten des Königreiches Jehovas sind, und sie wollen den konkreten Beweis erbringen, daß sie mit ihnen auf der Seite dieses Königreiches Stellung bezogen haben.

      22. Womit wird die Klasse der Schafe belohnt? (Vergleiche Offenbarung 7:14-17.)

      22 Jehova sah voraus, daß diese Klasse schafähnlicher Menschen während der Gegenwart seines Sohnes in Erscheinung treten würde, und er hält für sie eine wunderbare Belohnung bereit. Die große Volksmenge wird während der beglückenden Millenniumsherrschaft Jesu Christi, des Königs Jehovas, die Segnungen des Friedens auf der Erde erben.

      23. In welcher Hinsicht helfen die Schafe den Brüdern des Königs wissentlich?

      23 Was stellen wir fest, wenn wir biblische Prophezeiungen betrachten, die sich in der Zeit der Gegenwart Christi erfüllen, und dabei das Gleichnis Jesu von den Schafen und den Böcken berücksichtigen? Folgendes: Jemand wird nicht dadurch, daß er einem der geistigen Brüder des Königs unwissentlich oder zufällig etwas Gutes tut, zu einem Schaf, das vor Gott und seinem König gerecht dasteht. Nein, diejenigen, die zur Klasse der Schafe gehören, wissen, was sie tun, obwohl sie den regierenden König nicht mit ihren buchstäblichen Augen sehen. Sie bemühen sich, den Brüdern des Königs nicht nur materiell, sondern auch in geistiger Hinsicht beizustehen. Wie? Indem sie ihnen helfen, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu predigen und Bibelstudien durchzuführen, um Jünger Christi zu machen. Deswegen gibt es heute über vier Millionen als Lichtträger tätige Verkündiger des Königreiches Gottes.

  • Ausgedehntes Wirken während Christi Gegenwart
    Der Wachtturm 1993 | 1. Mai
    • 19. Welche charakteristischen Merkmale der Klasse der Schafe werden in dem Gleichnis von den Schafen und den Böcken veranschaulicht?

      19 Warum belohnt der Hirte und König die zu der Klasse der Schafe Gehörenden mit einer gesegneten Zukunft? Weil sie das Königreichspredigtwerk rückhaltlos unterstützen und weil sie seinen gesalbten Brüdern gefällig sind, was Jesus so betrachtet, als hätten sie ihm gegenüber so gehandelt. Der königliche Menschensohn sagt daher zu ihnen: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist“ (Matthäus 25:34; 28:19, 20).

      Dem König helfen

      20, 21. Wie beweisen die Schafe, daß sie auf der Seite des Königreiches stehen?

      20 Die Schafe sind überrascht, zu hören, daß der König sie auffordert, den irdischen Bereich des Königreiches Gottes zu erben. Sie fragen ihn: ‘Herr, wann haben wir all das für dich getan?’ Jesus antwortet: „Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan“ (Matthäus 25:40). Als Jesus am Tag seiner Auferstehung Maria Magdalene erschien und zu ihr sagte: „Geh ... zu meinen Brüdern hin“, sprach er von seinen geistigen Brüdern (Johannes 20:17). Während seiner unsichtbaren Gegenwart befindet sich nur noch ein kleiner Überrest seiner 144 000 geistigen Brüder im Fleisch auf der Erde.

      21 Da Jesus nun unsichtbar im Himmel ist, tun ihm die schafähnlichen Menschen all das Gute indirekt. Sie sehen ihn nur mit ihren Augen des Glaubens auf seinem Thron. Jesus schätzt jede ihrer Bemühungen zur Unterstützung seiner geistigen Brüder, seiner künftigen himmlischen Miterben. Was seinen Brüdern getan wird, beurteilt er so, als ob es ihm persönlich getan würde. Die schafähnlichen Menschen tun den Brüdern Christi bewußt Gutes, weil sie sie als Brüder Christi anerkennen. Sie wissen, daß die geistigen Brüder Jesu die Gesandten des Königreiches Jehovas sind, und sie wollen den konkreten Beweis erbringen, daß sie mit ihnen auf der Seite dieses Königreiches Stellung bezogen haben.

      22. Womit wird die Klasse der Schafe belohnt? (Vergleiche Offenbarung 7:14-17.)

      22 Jehova sah voraus, daß diese Klasse schafähnlicher Menschen während der Gegenwart seines Sohnes in Erscheinung treten würde, und er hält für sie eine wunderbare Belohnung bereit. Die große Volksmenge wird während der beglückenden Millenniumsherrschaft Jesu Christi, des Königs Jehovas, die Segnungen des Friedens auf der Erde erben.

      23. In welcher Hinsicht helfen die Schafe den Brüdern des Königs wissentlich?

      23 Was stellen wir fest, wenn wir biblische Prophezeiungen betrachten, die sich in der Zeit der Gegenwart Christi erfüllen, und dabei das Gleichnis Jesu von den Schafen und den Böcken berücksichtigen? Folgendes: Jemand wird nicht dadurch, daß er einem der geistigen Brüder des Königs unwissentlich oder zufällig etwas Gutes tut, zu einem Schaf, das vor Gott und seinem König gerecht dasteht. Nein, diejenigen, die zur Klasse der Schafe gehören, wissen, was sie tun, obwohl sie den regierenden König nicht mit ihren buchstäblichen Augen sehen. Sie bemühen sich, den Brüdern des Königs nicht nur materiell, sondern auch in geistiger Hinsicht beizustehen. Wie? Indem sie ihnen helfen, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu predigen und Bibelstudien durchzuführen, um Jünger Christi zu machen. Deswegen gibt es heute über vier Millionen als Lichtträger tätige Verkündiger des Königreiches Gottes.

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