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  • „Ich werde einen einzigen Hirten über sie einsetzen“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • 18, 19. Welche Prophezeiung äußerte Hesekiel 606 v. u. Z.? (Siehe Anfangsbild.)

      18 Jehova, dem höchsten Hirten, liegt das ewige Glück seiner Schafe sehr am Herzen. Das zeigte sich 606 v. u. Z., etwa ein Jahr nach der Zerstörung Jerusalems und Jahrzehnte vor der Befreiung der Israeliten aus der Gefangenschaft in Babylon, als er Hesekiel zu einer Prophezeiung inspirierte. Sie beschreibt, wie der messianische König die Schafe Jehovas hüten wird.

      19 Inhalt der Prophezeiung. (Lies Hesekiel 34:22-24.) Jehova würde „einen einzigen Hirten“ einsetzen, den er „meinen Diener David“ nennt. Ist uns aufgefallen, dass in beiden Fällen von einer Einzelperson die Rede ist? Der König würde die Dynastie Davids also nicht einfach fortsetzen, sondern wäre selbst der bleibende Erbe Davids. Als Hirte und König würde er Gottes Schafe weiden und „ein Vorsteher in ihrer Mitte“ werden. Jehova würde mit seinen Schafen „einen Friedensbund“ schließen. Der Segen würde „wie Regen auf sie herabströmen.“ Sie sollten Überfluss haben, gedeihen und sich immer sicher fühlen. Frieden würde nicht nur zwischen Mensch und Mensch herrschen, sondern sogar zwischen Mensch und Tier (Hes. 34:25-28).

      Ein Hirte führt seine Schafherde durch die Wildnis.

      20, 21. (a) Wie hat sich die Prophezeiung über „meinen Diener David“ erfüllt? (b) Was bedeuten Hesekiels Worte über den Friedensbund für die Zukunft?

      20 Erfüllung der Prophezeiung. Gott nennt den künftigen König „meinen Diener David“ und weist damit auf Jesus hin – den Nachkommen Davids, der das gesetzliche Recht hat zu regieren (Ps. 89:35, 36). Wie Jesus auf der Erde bewies, ist er „der gute Hirte“. Er gab sein „Leben für die Schafe“ (Joh. 10:14, 15). Jetzt ist er ein Hirte im Himmel (Heb. 13:20). Gott setzte Jesus 1914 als König ein und übertrug ihm die Verantwortung, seine Schafe auf der Erde zu hüten und zu ernähren. Schon 1919 beauftragte der König den „treuen und verständigen Sklaven“ damit, „seine Hausdiener“ – Gesalbte und andere Schafe – zu ernähren (Mat. 24:45-47). Seitdem versorgt dieser treue Sklave unter Christi Leitung die Schafe Gottes überreichlich mit geistiger Nahrung. Deshalb können sie im geistigen Paradies, das immer mehr Form annimmt, Sicherheit und Frieden fördern.

      21 Was bedeuten Hesekiels Worte über den Friedensbund und den herabströmenden Segen für die Zukunft? Der Friedensbund wird bald auf der ganzen Erde seine volle Wirkung entfalten: Im buchstäblichen Paradies werden Jehovas reine Diener nie wieder von Krieg, Kriminalität, Hunger, Krankheit oder wilden Tieren bedroht werden (Jes. 11:6-9; 35:5, 6; 65:21-23). Was für eine Aussicht: ewiges Leben in einem Paradies! Gottes Schafe werden „in Sicherheit leben und keiner wird ihnen Angst machen“. Kannst du es auch kaum erwarten? (Hes. 34:28).

      Ein Hirte steht auf einem Felsvorsprung und wacht über seine Schafherde.

      Als Hirte im Himmel achtet Jesus darauf, wie Gottes Schafe behandelt werden (Siehe Absatz 22)

      22. Wie empfindet Jesus für die Schafe, und wie können Unterhirten seinem Beispiel folgen?

      22 Lehre für uns. Jesus ist es wie seinem Vater sehr wichtig, dass es den Schafen gut geht. Als Hirte und König stellt er sicher, dass sie gut ernährt sind und im geistigen Paradies Sicherheit und Frieden finden. Wie beruhigend, so einen fürsorglichen König zu haben! Auch Unterhirten brauchen solch ein Interesse an den Schafen. Älteste sollten die Herde „freiwillig“ und „voll Eifer“ hüten und für die Schafe Vorbilder sein (1. Pet. 5:2, 3). Ein Ältester darf ein Schaf Jehovas niemals misshandeln! Denken wir daran, dass Jehova in den Tagen Hesekiels zu den tyrannischen Hirten Israels sagte, er würde sie „zur Rechenschaft ziehen“ (Hes. 34:10). Der höchste Hirte achtet genau darauf, wie seine Schafe behandelt werden. Und dasselbe tut auch sein Sohn.

  • „Ich werde einen einzigen Hirten über sie einsetzen“
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • Nachdem Jehova versprochen hatte, Israel zu vereinen, ließ er Hesekiel prophezeien, wie der künftige König auf der ganzen Erde Diener Jehovas in einem ewigen Band der Einheit zusammenbringen würde.

      24. Wie bezeichnet Jehova den messianischen Regenten, und wie sollte sein Königtum aussehen?

      24 Inhalt der Prophezeiung. (Lies Hesekiel 37:24-28.) Erneut bezeichnet Jehova den messianischen Regenten als „meinen Diener David“, als „einzigen Hirten“ und „Herrscher“. Doch jetzt nennt er ihn auch ausdrücklich „König“ (Hes. 37:22). Wie sollte die Regentschaft dieses Königs aussehen? Sein Königtum wäre von Bestand. Die Worte „ewig“ und „für immer“ deuten an, dass alles, was dieser König erreicht, bleibend ist.d Sein Königtum würde Einheit bewirken. Unter diesem „einzigen König“ sollten treue Untertanen gemeinsam „in dem Land wohnen“ und die gleichen Rechtsentscheidungen befolgen. Sein Königtum würde die Untertanen Jehova näherbringen. Jehova würde mit ihnen einen „Friedensbund“ schließen. Er würde ihr Gott werden und sie sein Volk. Und sein Heiligtum wäre „für immer in ihrer Mitte“.

      25. Wie erfüllt sich die Prophezeiung über den messianischen König?

      25 Erfüllung der Prophezeiung. 1919 wurden treue Gesalbte unter ihrem Hirten, dem messianischen König Jesus Christus, vereint. Später kam noch „eine große Volksmenge“ „aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen“ hinzu (Offb. 7:9). Zusammen sind sie „eine einzige Herde unter einem einzigen Hirten“ geworden (Joh. 10:16). Ganz gleich ob sie hoffen, einmal ewig auf der Erde oder im Himmel zu leben, sie alle befolgen treu Jehovas Rechtsentscheidungen. So sind sie als weltweite Bruderschaft im geistigen Paradies vereint. Jehova schenkt ihnen Frieden. Sein „Heiligtum“ – ein Bild für die reine Anbetung – ist „in ihrer Mitte“. Jehova ist ihr Gott und sie sind stolz, ihm zu dienen, und zwar jetzt und für immer!

  • Drei messianische Prophezeiungen
    Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
    • 2. „Mein Diener ... wird sie weiden und ihr Hirte werden“ (Hesekiel 34:22-24)

      LETZTE TAGE (1914 U. Z.-NACH ARMAGEDDON)

      1. 1914 U. Z.: Jesus, der „das gesetzliche Recht“ auf das messianische Königreich hat, als König und Hirte eingesetzt

      2. 1919 U. Z.: Treuer und verständiger Sklave mit dem Hüten der Schafe Gottes beauftragt

        Treue Gesalbte unter dem messianischen König zusammengebracht; später vereint mit einer großen Volksmenge

      3. NACH ARMAGEDDON: Errungenschaften der Königreichsregierung bleiben ewig bestehen

      Zurück zu Kapitel 8, Absatz 18-22

      3. „Ein einziger König wird [für immer] über sie alle regieren“ (Hesekiel 37:22, 24-28)

      LETZTE TAGE (1914 U. Z.-NACH ARMAGEDDON)

      1. 1914 U. Z.: Jesus, der „das gesetzliche Recht“ auf das messianische Königreich hat, als König und Hirte eingesetzt

      2. 1919 U. Z.: Treuer und verständiger Sklave mit dem Hüten der Schafe Gottes beauftragt

        Treue Gesalbte unter dem messianischen König zusammengebracht; später vereint mit einer großen Volksmenge

      3. NACH ARMAGEDDON: Errungenschaften der Königreichsregierung bleiben ewig bestehen

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