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  • Der Schintoismus — Japans Suche nach Gott
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • Als jedoch im 7. Jahrhundert u. Z. die kaiserliche Familie das Land einte, erhob sie die Sonnengöttin Amaterasu Omikami zur nationalen Gottheit und zur Hauptgottheit des Schintoismus. (Siehe Kasten, Seite 191.)

  • Der Schintoismus — Japans Suche nach Gott
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • [Kasten auf Seite 191]

      Die Sonnengöttin im Schinto-Mythos

      Nach dem Schinto-Mythos hat sich in uralter Zeit der Gott Izanagi „das linke Auge gewaschen, worauf die große Göttin Amaterasu, die Sonnengöttin, entstand“. Später erschreckte der Gott, der die Herrschaft über das Meer hatte, Amaterasu so sehr, daß sie „sich in einer himmlischen Felsenhöhle verbarg und den Eingang mit einem Felsbrocken verschloß. Schwarze Nacht überzog die Welt.“ Daher ersannen die Götter eine List, um Amaterasu aus der Höhle zu locken. Sie versammelten Hähne, die durch ihr Krähen den Tagesanbruch ankündigten, und machten einen großen Spiegel. Sie behängten Sakakibäume mit Perlen und Stoffstreifen. Dann begann die Göttin Ama no Uzume zu tanzen und mit den Füßen auf eine Tonne zu trommeln. Bei ihrem wilden Tanz streifte sie die Kleider ab, worauf die Götter zu lachen anfingen. Das alles machte Amaterasu neugierig, und sie schaute aus der Höhle und sah sich selbst in dem Spiegel. Das Spiegelbild lockte sie aus der Höhle, worauf der Gott der Gewalt sie bei der Hand faßte und ins Freie zog. „Nun wurde die Welt wieder von den Strahlen der Sonnengöttin erhellt“ (New Larousse Encyclopedia of Mythology). (Vergleiche 1. Mose 1:3-5, 14-19; Psalm 74:16, 17; 104:19-23.)

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