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  • Hätten Sie es gewusst?
    Der Wachtturm 2009 | 1. März
    • Wer waren die in Apostelgeschichte 28:11 erwähnten „Söhne des Zeus“?

      Wie die Apostelgeschichte berichtet, fuhr der Apostel Paulus, als er nach Rom reiste, von Malta nach Puteoli mit einem Schiff, das als Bugfigur die „Söhne des Zeus“ trug (Apostelgeschichte 28:11). Bei Seeleuten und Reisenden standen derartige Zeichen einst hoch im Kurs.

      Nach der griechischen und römischen Mythologie hatte Zeus (Jupiter) mit Leda Zwillingssöhne: Kastor und Pollux. Diesen „Söhnen des Zeus“ (griechisch: Dioskuren) schrieb man unter anderem zu, tüchtige Seefahrer zu sein und Macht über Wind und Wellen zu besitzen. Daher wurden sie mit der Zeit als Schutzpatrone der Seeleute verehrt. Reisende brachten ihnen Opfer dar und beschworen sie, sie bei Unwetter zu beschützen. Bei Gewitterluft gibt es an Schiffsmasten mitunter eine elektrische Lichterscheinung, das sogenannte Elmsfeuer, und damals glaubte man, die Schutzgötter Kastor und Pollux würden sich dadurch zu erkennen geben.

      Die Zwillingsgötter wurden sowohl von den Griechen als auch von den Römern sehr verehrt. Eine Quelle der Antike belegt das sogar für die Gegend um Kyrene in Nordafrika; das in der Apostelgeschichte erwähnte Schiff stammte aus dem nicht weit davon entfernten Alexandria (Ägypten).

  • Hätten Sie es gewusst?
    Der Wachtturm 2009 | 1. März
    • [Bild auf Seite 9]

      Denar mit den „Söhnen des Zeus“ (114/113 v. u. Z.)

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