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Der Stellenwert der Musik in der neuzeitlichen AnbetungDer Wachtturm 1997 | 1. Februar
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Mancher wendet vielleicht ein, er könne keinen Ton halten oder er habe eine „fürchterliche“ Stimme, die bei hohen Tönen umschlage. Die Betreffenden singen daher nur zaghaft, selbst im Königreichssaal. Tatsache ist, daß von Jehovas Standpunkt aus keine Stimme, die sich zu seinem Lobpreis erhebt, „fürchterlich“ ist. Und geradeso, wie man seine Redefähigkeit verbessern kann, wenn man übt und die hilfreichen Anregungen der Theokratischen Predigtdienstschule befolgt, kann man sich auch im Singen verbessern. Manche haben ihre Stimme geschult, indem sie einfach vor sich hin summten, während sie irgendwelchen Tätigkeiten nachgingen. Summen hilft einem, die Stimmlage zu stabilisieren. Und zu passenden Zeiten, wenn wir allein sind oder irgendwo arbeiten, wo wir andere nicht stören, ist das Singen von Königreichsliedern eine ausgezeichnete Stimmübung und trägt dazu bei, uns in eine freudige, entspannte Stimmung zu versetzen.
Wir können auch dazu ermuntern, bei geselligen Anlässen einige Königreichslieder zu singen. Solches Singen, begleitet von Instrumenten wie einer Gitarre oder einem Klavier oder von den Klavieraufnahmen der Gesellschaft, verleiht einem geselligen Beisammensein eine geistige Note. Es dient auch dazu, die Lieder zu lernen und sie bei Zusammenkünften der Versammlung gut singen zu können.
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Der Stellenwert der Musik in der neuzeitlichen AnbetungDer Wachtturm 1997 | 1. Februar
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Empfehlungen zu besserem Singen
1. Halte das Liederbuch beim Singen hoch. Das hilft, natürlicher zu atmen.
2. Hole vor jeder neuen Textzeile tief Luft.
3. Öffnet man den Mund etwas weiter, auch wenn einem anfangs dabei nicht ganz wohl ist, wird unwillkürlich das Volumen und die Klangfülle der Stimme vergrößert.
4. Vor allem sollte man sich auf die Stimmung des Liedes konzentrieren, das man singt.
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