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SchlauchEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Die Gibeoniter sagten zu Josua: „Dies sind die Weinschläuche [hebr. noʼdhṓth hajjájin], die wir neu füllten, und seht, sie sind geborsten“ (Jos 9:13). Das konnte mit der Zeit passieren, weil durch Gärung des Weines Druck entsteht.
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SchlauchEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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David, als Flüchtling von Feinden bedrängt, benutzte den Schlauch bildlich, als er sagte: „Tu meine Tränen doch in deinen Schlauch“ (Ps 56:8). Mit diesen Worten bat David Gott, seine Tränen nicht zu vergessen, als würde er sie in einem Schlauch aufbewahren.
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SchlauchEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Man stellte sie her, indem man ein Tier tötete, Kopf und Füße abschnitt und dann sorgfältig die Haut abstreifte, ohne den Bauch aufzuschneiden. Die Haut wurde gegerbt, und anschließend nähte man alle Öffnungen bis auf eine zu, die Halsöffnung oder auch eine der Beinöffnungen. Die nichtzugenähte Öffnung diente zum Ausgießen. Verschlossen wurde sie mit einem Stöpsel oder einem Riemen. Man benutzte für die Herstellung von Schläuchen Schafhäute, Ziegenhäute und gelegentlich Rinderhäute; bei den Häuten, die als Behälter für Milch, Butter, Käse oder Wasser gebraucht wurden, entfernte man die Haare manchmal nicht. Schläuche, die man für Öl oder Wein benutzen wollte, verlangten eine spezielle Gerbung. Im Nahen Osten sind noch in jüngerer Zeit viele Schläuche auf ähnliche Weise gefertigt worden. In ungegerbten Wasserschläuchen nimmt das Wasser einen unangenehmen Geschmack an.
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